Wie reisen uns als Familie verändert hat

reisen verändert rio de janeiro

Es war kein großer Knall oder die plötzliche Veränderung. Sondern wir haben uns als Familie mit jeder Reise ein kleines Stückchen verändert. Besonders Fernreisen, wie beispielsweise unsere letzte Brasilienreise, tragen dazu bei. Wie Reisen uns Stück für Stück verändert haben, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Bevor ich diesen Text geschrieben habe, fragte ich den ReiseSpatz Teenager, was er auf Reisen gelernt hat. Die Zitate möchte ich gerne mit dir teilen.

„Man muss sich auf eine Reise einlassen und keine Angst haben vor fremden Menschen und Kulturen.“

Kinder lernen auf Reisen willig und unbewusst. Durch die eigenen Erfahrungen im Umgang mit fremden Menschen und Kulturen gewinnen sie eine unbezahlbare Offenheit und Toleranz. Bei einem Tempelbesuch in Sri Lanka begegneten wir einer Schulklasse. Trotz sprachlicher Barrieren war es für den ReiseSpatz Sohn eine interessante und lustige Begegnung.

„Man kann sich überall verständigen auch wenn man nicht die Sprache spricht“

Reisen ist aber nicht immer nur leicht und einfach. Reisen kann auch mal anstrengend und ermüdend sein. Ungewohnte Schwierigkeiten zu meistern, das schweißt als Familie zusammen. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Situation in Rio de Janeiro, wo wir uns nicht mehr sicher waren, wo der richtige Weg war. Unser Teenager wusste es auf Anhieb. Wir vertrauten seinem Orientierungssinn und überließen ihm die Führung. Das stärkt sein Selbstbewusstsein ungemein. Wir wissen, wir können uns als Familie aufeinander verlassen.

Abenteuer Brasilien – was wir daraus gelernt haben

In Brasilien erfuhren wir Ehrfurcht in Sachen Natur: die gigantischen Wasserfälle in Iguazu oder der mega grüne Amazonas. Uns ist wieder einmal bewusst geworden, wie wichtig es doch ist, die Natur zu schützen. Der Amazonas Regenwald ist wunderschön. Er ist Heimat vieler, vieler Tier- und Pflanzenarten, er nimmt eine Schlüsselrolle im Weltklima ein.

Trotzdem wird er immer weiter zerstört. Wusstest du etwa, dass die Vernichtung des Regenwaldes 2016 um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugenommen hat? Es wurden 8000 Quadratkilometer Wald vernichtet, dies entspricht der neunfachen Größe Berlins.

„Ehrfurcht vor der Natur und sehen, wie gut es uns Zuhause doch geht.“

Ausblick auf Rio

Rio de Janeiro mit seinen Favelas an den Hängen

Die Kluft zwischen arm und reich in Rio de Janeiro

Rio de Janeiro ist eine wunderbare Stadt. Wir haben sie total geliebt. Immer im Blick hatten wir aber auch die Favelas, die Armenviertel Rios. Die Siedlungen bedecken die Hänge Rios. Jeder Fünfte Einwohner von Rio de Janeiro lebt in Favelas an der unteren Armutsgrenze. Uns wurde mal wieder bewusst, in welchem Wohlstand wir hier in Deutschland leben. Bei unserem Sohn hinterlässt das einen bleibenden Eindruck.

Aber auch in Rio de Janeiro, welches oft mit einer hohen Kriminalitätsrate in Verbindung gebracht wird, haben wir wieder festgestellt, dass der Großteil der Menschen einfach nur ein glückliches Leben leben wollen. Mit etwas Umsicht, ist eine Reise nach Brasilien auch nicht gefährlicher als in ein anderes Land. Die Cariacos, wie die Einwohner Rio’s genannt werden, sind uns immer freundlich begegnet.

„Sei nicht voreingenommen, die Menschen wollen dir nichts böses. Aber sei informiert, was man tun darf und was nicht.“

Die vielfältigen Erfahrungen auf Reisen schweißen uns als Familie zusammen. Die gemeinsamen Erlebnisse prägen uns. Unseren ReiseSpatz Teenager haben wir vollends mit dem Reisevirus infiziert!

„Nach einer Fernreise will man immer wieder weg.“

Dieser Artikel ist Teil des „Projekts 360: um die Welt zu dir selbst“ von Igor vom Blog 7Kontinente.

Wie hat dich das Reisen verändert? Ich freue mich über einen Kommentar von dir!

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