Der Königssee entstand vor sehr langer Zeit durch tektonische Prozesse und spätere Vergletscherung. Heute ist er eines der beliebtesten Ausflugsziele in Bayern. Der Königssee ist aber nur eine von vielen Berchtesgaden-Sehenswürdigkeiten. In der Region warten mehr als 1.000 km markierte Sommer-Wanderwege, beeindruckende Klammen, Wasserfälle und stille Seen. Ich war mehrfach vor Ort und habe die besten Unternehmungen und Highlights selbst ausprobiert. Hier findest du meine persönlich erprobten Tipps. Für mich gehört die Region zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten in Bayern, besonders wegen der Kombination aus Bergen, Seen und ursprünglicher Natur.

Aktualisiert: August 2025

Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten im Überblick – Karte

So findest du schnell den passenden Startpunkt und kannst Touren sinnvoll kombinieren.

Der Königsee – das Herz des Nationalparks Berchtesgaden

Neben dem Chiemsee und dem Bodensee ist der Königssee einer der bekanntesten Seen Bayerns, und für mich einer der spektakulärsten. Der wunderschöne See liegt eingebettet zwischen steilen Felswänden, ist rund 7,7 km lang, an der breitesten Stelle gut 1,2–1,7 km breit, und bis 192 m tief. Baden? Eher frisch – selbst im Sommer.

Der Königssee liegt fjordartig eingebettet in der Bergwelt. Die Felswände ragen steil am Ufer empor, einen Weg um den See gibt es deshalb nicht. Die einzige Möglichkeit, den See zu erkunden, ist per Boot. In der Hochsaison fährt die Boot-Flotte im 10-Minuten-Takt von der Anlegestelle an der Seelände in Schönau am Königssee ab. Dank der Elektromotoren gleiten die Boote langsam und leise durch das glasklare Wasser. Motorboote und Wassersport sind am Königssee verboten, einzig mit dem Ruderboot darfst du über den See paddeln.

Der Königssee, das Highlight unter den Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten
Königssee ein Besuchermagnet

Bootsfahrt auf dem Königssee – das legendäre Echo und St. Bartholomä erleben

In etwa zehn Minuten fährt das Boot von der Seelände bis zur sogenannten Echowand. Wenn du Glück hast, bläst der Kapitän an der Echowand mit dem Flügelhorn eine Melodie und das Echo wird ein bis zweimal, je nach Wetterlage, zurückgeworfen. Nach weiteren 30 Minuten bist du in St. Bartholomä mit der fotogenen Wallfahrtskirche, hinter der die mächtige Watzmann-Ostwand aufragt. Noch einmal rund 20 Minuten später erreichst du Salet, den Endpunkt für die Wanderung zum Obersee. Fahrräder werden auf den Booten nicht transportiert (und Radfahren ist in St. Bartholomä/Salet/Kessel nicht erlaubt). Hunde sind erlaubt, Maulkorbpflicht beachten.

Mein Eindruck: St. Bartholomä wirkt vom Wasser aus am schönsten. Ich steige dort meist gar nicht aus, sondern fahre direkt durch bis Salet und starte die Obersee-Tour früh – dann ist es an den Schlüsselstellen noch angenehm ruhig.

Wallfahrtskirche St. Bartholomä am Königssee mit roten Zwiebeltürmen vor der Watzmann-Ostwand
Wallfahrtskirche St. Bartholomä

Insidertipps für deinen Königssee-Besuch

  • Früh starten. Wer das erste Boot nimmt, hat am Obersee und an den Stegen die besten Chancen auf ruhige Momente.
  • Online-Ticket vorab prüfen (Kontingente können in der Hochsaison knapp werden).
  • Kinderwagen? Vom Anleger Salet bis zum Obersee-Nordufer geht’s; der Weiterweg zur Fischunkelalm ist nicht kinderwagentauglich.

Preise, Parken & Tickets (Stand: 2025)

  • Parken Seelände / Großparkplatz Königssee:
    Pkw 9,00 € (Tagesticket, 24 h gültig). Fußweg zur Anlegestelle ca. 5–10 Minuten.
  • Schifffahrt Königssee:
    Königssee–St. Bartholomä (retour) 22,80 € • Königssee–Salet (retour) 29,00 €. Kinder 0–5 J. frei; 6–17 J. 50 % Ermäßigung. Online-Tickets verfügbar. Link zum Fahrplan.
Elektroboot auf dem Königssee mit Blick auf steile Felswände und smaragdgrünes Wasser
Mit dem Schiff vorbei an der Echowand
Elektroboot auf dem Königssee mit Blick auf steile Felswände und smaragdgrünes Wasser
Die Schiffe am Königssee sind dank Elektroboote sehr leise

Obersee – Highlight im Nationalpark Berchtesgaden

Vom Anleger Salet sind es etwa 15 Minuten bis zum Obersee-Nordufer. Die kurze Uferpassage ist easy, der Weiterweg zur Fischunkelalm geht über Stufen und häufig rutschige Steine – Wanderschuhe sind Pflicht. Plane hin und zurück etwa 1,5 Stunden reine Gehzeit, wenn du gemütlich läufst. Bei spiegelglattem Wasser ist der Obersee eine Traum-Fotolocation.

Ufer des Obersees mit glasklarem Wasser und steilen Bergwänden
Glasklares Wasser am Obersee
Coole Fotolocation am Obersee in Berchtesgaden
Hütten am südlichen Ende des Obersee
Fischunkelalm am südlichen Ende des Obersees mit traditioneller Holzhütte
Fischunkenalm

Röthbachfall, der höchste Wasserfall Deutschlands

Wer noch Zeit hat, wandert ab der Alm weitere circa 30 Minuten zum Röthbachfall. Mit 470 m Fallhöhe ist er der höchste Wasserfall Deutschlands. Der Blick von der Fischunkenalm reicht oft schon für einen schönen Blick.

Röthbachfall, höchster Wasserfall Deutschlands, im Nationalpark Berchtesgaden
Den Röthbachfall sieht man sogar schon vom oberen Ende des Obersees

Malerwinkel – der schönste Aussichtspunkt am Königssee

Aber nicht nur die Wanderung zur Fischunkenalm kann ich dir empfehlen, sondern auch die wunderschöne Wanderung zum Aussichtspunkt Malerwinkel. Vom Schiffsanleger führt links ein Weg an den dunklen Bootshütten vorbei in den Nationalpark. Der Wanderweg geht leicht bergauf, vorbei am Café Malerwinkel bis zum Aussichtspunkt Malerwinkel, welchen du etwa nach 15 Minuten erreichst.

Hier oben stehen mehrere Sitzbänke und laden zum Verweilen ein, mit Panoramablick bis St. Bartholomä. Dieser Platz hat mich absolut verzaubert, am liebsten wäre ich auf der Bank bis zum Abend sitzen geblieben.

Der Rundweg führt weiter durch einen Mischwald, bis du nach zwei Kehren zu einem weiteren Aussichtspunkt kommst. Nun wanderst du schließlich über die Talstation der Jennerbahn zurück zum Parkplatz. Der Rundweg ist knapp vier Kilometer lang, hat rund 170 Höhenmeter und dauert etwa eine gute Stunde.

Aussichtspunkt Malerwinkel mit Blick auf den Königssee
Aussichtspunkt Malerwinkel
Panoramablick vom Malerwinkel über den Königssee mit Bergkulisse
Traumhafter Ausblick vom Malerwinkel

Der Jenner – Aussichtspunkt & Startpunkt zum Wandern in Berchtesgaden

Nach der Runde um den Malerwinkel bietet es sich an, mit der Jennerbahn auf die 1.800 Meter hohe Bergstation des Jenner zu fahren. Mit der neuen Bergbahn geht es in komfortablen Zehnerkabinen in etwa zehn Minuten hoch. Auf der Fahrt nach oben hast du einen wundervollen Blick in das Tal. Der Jenner ist nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein beliebter Startpunkt zum Wandern in Berchtesgaden – von kurzen Spaziergängen bis zu alpinen Touren.

Blick aus der Jennerbahn-Gondel ins Tal Richtung Schönau am Königssee
Blick ins Tal von der Gondel aus
Alpine Bergwelt im Nationalpark Berchtesgaden mit markanten Gipfeln
Bergwelt im Berchtesgadener Land

An der Bergstation befindet sich eine großzügige Aussichtsplattform, von welcher du einen schönen Ausblick in die Bergwelt hast. Auf keinen Fall, solltest du es verpassen, über den gut ausgebauten Wanderweg hinauf zum Jenner-Gipfel zu wandern. Nach einem etwa 15-minütigen Fußmarsch erreichst du die Aussichtsplattform und nach wenigen weiteren Metern das Gipfelkreuz des Jenners auf 1.874 Metern. Hier liegt dir der Königssee buchstäblich zu Füßen.

Betriebszeiten Sommersaison 2025: täglich 09:00–17:00 Uhr, frühe Bergsteigerfahrt 08:30 Uhr. Berg- & Talfahrt (Erw.) ab 41 € (Tal ↔ Bergstation, Stand Sommer 2025). Vergünstigte Tickets im Online-Shop.

Kombi-Tipp: See-Gipfel-Ticket (Schiff Königssee + Jennerbahn) 54 € – 2025 gültig 10.04.–30.06. und 16.09.–09.11.; Verkauf nur an der Kasse der Königssee-Schifffahrt direkt vor Ort.

Aussicht vom Jenner-Gipfel auf den Königssee mit St. Bartholomä
Blick vom Jenner Gipfel auf Aussichtsplattform und Königssee
Königssee-Panorama vom Gipfel des Jenner bei klarem Wetter
Traumhafter Ausblick mit Suchtpotential

Hintersee – romantischer Bergsee in Ramsau

Der Hintersee ist eines der beliebtesten Fotomotive im Berchtesgadener Land: smaragdgrünes Wasser, wild verstreute Felsblöcke, knorrige Bäume, Bergkulisse. Ein 2,5-km-Rundweg („Prinz-Luitpold-Weg“) führt einmal um den See und dauert etwa eine Stunde. Start der Wanderung ist einer der Parkplätze am See, wie die Seeklause. Wenn du magst, kannst du im Hintersee schwimmen, denn Baden ist erlaubt, auch wenn es kein ausgewiesenes Strandbad oder Ähnliches gibt.

Rundweg am Hintersee mit Blick auf umliegende Gipfel
Hintersee im Berchtesgadener Land
Hintersee mit smaragdgrünem Wasser und Felsblöcken im Uferbereich
Schöne Fotomotive am Hintersee

Zauberwald – idyllisches Ausflugsziel im Berchtesgadener Land

Der Zauberwald grenzt direkt an den Hintersee an und kann mit einer Rundwanderung um den See gut kombiniert werden. Durch den Felssturz vor Jahrtausenden, bei dem der Hintersee entstand, bildete sich hier eine bezaubernde Wald- und Flusslandschaft. Der Zauberwald trägt nicht umsonst das offizielle Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“, denn eine Wanderung entlang des schattigen Lehrpfades ist wunderschön.

Ein Großteil des Lehrpfades führt an der Ramsauer Ache entlang. Immer wieder laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Die Kombination aus lichtem Wald, Felsblöcken und rauschendem Fluss hat mich begeistert. Der Weg ist einfach zu finden.

Lehrpfad durch den Zauberwald bei Ramsau mit Infotafeln und Waldweg
Lehrpfad durch den Zauberwald
Ramsauer Ache im Zauberwald mit klarem Gebirgswasser
Die Ramsauer Ache fließt durch den Zauberwald
Malerischer Zauberwald mit Felsen, Bäumen und rauschendem Bach
Der Zauberwald, eines meiner absoluten Highlights in Berchtesgaden

Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau – Postkartenmotiv im Berchtesgadener Land


Die kleine Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau gilt als eines der bekanntesten Fotomotive Bayerns. Besonders beliebt ist der Blick von der Brücke über die Ramsauer Ache, von wo aus sich die Kirche perfekt vor der Bergkulisse der Reiter Alpe einfügt. Das Motiv ist zu jeder Jahreszeit ein Hingucker – im Sommer mit sattem Grün, im Herbst mit bunten Blättern und im Winter oft tief verschneit.
Wer mit dem Auto kommt, findet Parkplätze im Ort, von denen es nur wenige Minuten zu Fuß sind. Am besten fotografierst du am Vormittag oder späten Nachmittag, wenn das Licht weich ist und die Kirche gleichmäßig ausleuchtet.

Mein Tipp: Kombiniere den Fotostopp an der Kirche mit einem Besuch des Hintersees oder einem Spaziergang durch den Zauberwald – beides liegt nur wenige Minuten entfernt.

Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau mit Brücke über die Ramsauer Ache und Bergkulisse der Reiter Alpe
Die Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau – eines der bekanntesten Postkartenmotive Bayerns, besonders beliebt bei Fotografen.

Wimbachklamm – Naturwunder zwischen Wasserfällen und Felswänden

Auf dem Weg zum Hintersee kommst du direkt an der Wimbachklamm in Ramsau vorbei. Die wildromantische Klamm ist zwar nur 200 Meter lang, beeindruckt aber enorm. Der Spazierweg führt über Brücken und Stege durch die enge Schlucht. Links und rechts ragen die Felswände empor und das türkis schimmernde, glasklare Wasser des Wimbachs stürzt mit lautem Getöse durch das Felsbett. Für mich ist die Wimbachklamm eines meiner liebsten Berchtesgaden-Ausflugsziele.

Eintritt (Erw.) 4 €; Kinder/Jugend günstiger. In der Saison täglich geöffnet (witterungsabhängig) – am besten früh kommen, Parkplätze werden knapp.

Sprühende Wasserfälle in der Wimbachklamm im Berchtesgadener Land
Die Wimbachklamm hat mich begeistert
Holzsteg durch die enge Wimbachklamm mit Wasserfällen und Felswänden
Wimbachkalmm – Top Sehenswürdigkeit in Berchtesgaden

Almbachklamm – traumhafte Schluchtwanderung bis Ettenberg

In Marktschellenberg wartet die Almbachklamm – deutlich länger als die Wimbachklamm, mit 29 Brücken/Stegen, Tunnel und 320 Stufen. Wärmstens empfehlen kann ich dir eine etwa dreieinhalbstündige Rundwanderung von der Almbachklamm nach Ettenberg.

Start der Wanderung ist die alte Kugelmühle in Marktschellenberg. Von hier aus kannst du den Weg in die Almbachklamm nicht verfehlen. Für die Rundwanderung folgst du der Beschilderung über die Theresienklause nach Ettenberg. In Ettenberg befindet sich schließlich die hübsche Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung, sowie ein Wirtshaus. Der Weg ist durchgängig gut ausgeschildert. Eine gewisse Trittsicherheit sowie gute Bergschuhe sind Voraussetzung. Mein Tipp: Da die Klamm speziell an Wochenenden stark besucht ist, lohnt ein Start am frühen Morgen.

Eintritt 2025 (Erw.) 8 €, Öffnung 2025 ab 11. April, täglich 08:00–18:00 Uhr (je nach Witterung). Keine Kartenzahlung an der Kasse.

Historische Kugelmühle in Marktschellenberg am Eingang der Almbachklamm
Kugelmühle in Schellenberg – Start der Wanderung
Steile Treppen in der Almbachklamm mit Blick auf tosende Wassermassen
Treppen und Stege durch die Almbachkalmm

Packen ohne Stress:
Mit meiner Packliste für Tageswanderungen bist du sofort startklar. 👉 Hier geht’s zur Packliste

Wasserfälle in der Almachklamm
Vorbei an Wasserfällen und großen Gumpen
Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung und Gasthaus in Ettenberg bei der Almbachklamm
Wallfahrtskirche und Gasthaus auf der Wanderung Almbachklamm – Eggenberg

Klausbachtal – Wanderung oder Radtour zur Hängebrücke und Litzlalm

Hängebrücke im Klausbachtal

Start ist am Klausbachhaus / Hintersee. Von dort sind es gut 1,5–2 km bis zur Hängebrücke – ein kurzer, familienfreundlicher Spaziergang durchs weitläufige Tal mit Blick auf Hochkalter & Co. Die Brücke ist 55 m lang, hängt 11 m über dem Bach und ist barrierefrei zugänglich – also auch mit Kinderwagen machbar. Zurück kann man als kleine Runde laufen oder den Wanderbus nutzen.

Panorama von der Hängebrücke im Klausbachtal – Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten

Mit dem Mountainbike zur Litzlalm

Wer mehr Bewegung will, nimmt das Bike und fährt vom Hintersee durchs Klausbachtal über Hirschbichl zur Litzlalm. Offizieller Klassiker, technisch leicht, aber stellenweise steil, ein bischen Kondition hilft. Strecke ~18,2 km, ↑~520–525 hm, ~2:20–2:30 h (reine Fahrzeit). Die Tour verläuft auf schmaler Asphaltstraße und Forstwegen, eine Einkehr auf der Alm ist empfehlenswert.

Hinweis Nationalpark: Radfahren nur auf freigegebenen Wegen – auf Beschilderung achten.

Mein Tipp: Früh losrollen. Die erste Stunde im Klausbachtal ist oft menschenleer, und an der Litzlalm schmeckt die Jause dann doppelt gut.

Panorama von der Hängebrücke im Klausbachtal – Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten
Hängebrücke im Klausbachtal – Naturerlebnis mit Panorama

Kehlsteinhaus (Eagle’s Nest) – Aussicht mit Geschichte

Das ehemalige Teehaus auf dem Kehlstein ist heute eine Berggaststätte mit spektakulärem 360-Grad-Panorama. Die Saison 2025 startet – abhängig von der Schneelage – voraussichtlich Mitte Mai, häufig wird der 08. oder 09. Mai als Beginn genannt. Geöffnet ist in der Regel bis Ende Oktober oder Anfang November. Erreichen kannst du das Kehlsteinhaus ausschließlich mit Spezialbussen, die am Parkplatz Obersalzberg starten. Am besten prüfst du Anfahrt und Tickets vorab online. Wichtig zu wissen: Bei Schlechtwetter oder Steinschlaggefahr kann es kurzfristig zu Schließungen kommen.

Berchtesgaden bei Regen: meine Shortlist

  • Salzbergwerk Berchtesgaden – Führung im Berg (kühl, 9–17 Uhr geöffnet; Online-Tickets empfohlen). 2025 gibt es Kombi-Tickets mit den Alten Salinen. Online Tickets
  • Watzmann Therme – Familien-Therme mit Wasser- und Saunalandschaft. Zur offiziellen Webseite.
  • RupertusTherme Bad Reichenhall – AlpenSole-Becken (32–40 °C), große Glasfronten. RupertusTherme
  • Nationalparkzentrum „Haus der Berge“ – Dauerausstellung „Vertikale Wildnis“. Haus der Berge

Anreise & Lage Berchtesgadener Land

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Salzburg (~10 km) und München (~110 km). Mit der Bahn geht’s via München nach Berchtesgaden. Mit dem Auto über die A8 München–Salzburg (Ausfahrt Bad Reichenhall/Berchtesgaden). Vor Ort sorgen Busse und Regionalbahnen für die Feinverteilung; am Königssee ist der Großparkplatz Seestraße 3 der Standard-Startpunkt.

Übernachten & Essen – meine ehrliche Empfehlung

Ich habe im Hotel AlpinaRos Demming* in Berchtesgaden übernachtet – zentral, fußläufig zur Fußgängerzone, Bahnhof ebenfalls erreichbar. Für Pizza kann ich das Restaurant Einkehr empfehlen. (Keine Werbung, selbst bezahlt.)

Praktische Kurzinfos für deinen Berchtesgaden Urlaub

  • Königssee Schifffahrt (retour): St. Bartholomä 22,80 €, Salet 29,00 €; Kinder 0–5 frei; 6–17 J. 50 %. Keine Fahrräder an Bord; Hunde mit Maulkorb. Online-Tickets möglich.
  • Parken Königssee: Tagesticket 9,00 € (24 h), 5–10 Minuten bis zur Seelände.
  • Malerwinkel-Rundweg: ~3,8 km, ~170 hm, ~1:30 h.
  • Jennerbahn (Sommer 2025): täglich 09:00–17:00 (Bergsteigerfahrt 08:30); Berg-/Talfahrt (Erw.) ab 37,50 €.
  • See-Gipfel-Ticket: 54 € (Aktion 10.04.–30.06. & 16.09.–09.11.2025).
  • Wimbachklamm: Erw. 4 €; täglich geöffnet (Saison), witterungsabhängig.
  • Almbachklamm: Erw. 8 € (2025), 08:00–18:00 Uhr, ab 11. April geöffnet; Kugelmühle am Eingang.
  • Klausbachtal-Hängebrücke: 55 m lang, 11 m hoch, barrierefrei.
  • MTB Litzlalm: ~18,2 km, ↑~520–525 hm, ~2:20–2:30 h, klassischer Kurz-Ride; Radfahren nur auf freigegebenen Wegen.
  • Kehlsteinhaus 2025: je nach Schnee Mitte Mai – Anfang/Mitte Nov.; Auffahrt nur per Bus ab Obersalzberg.

Hinweis: Öffnungszeiten/Preise können sich ändern. Check die verlinkten offiziellen Seiten vor deiner Tour – spart Nerven.

Weitere Ausflugsziele in der Umgebung von Berchtesgaden

Rund um Berchtesgaden gibt es viele lohnende Ziele, die sich perfekt für einen zusätzlichen Urlaubstag oder einen Wochenendausflug eignen. Naturfans sollten sich unbedingt die beeindruckenden Klammen in der Region anschauen – in Garmisch-Partenkirchen zum Beispiel die spektakuläre Partnachklamm oder die wild-romantische Höllentalklamm.

Wer gerne Gipfel erklimmt, findet in Oberbayern eine Vielzahl an lohnenden Touren. Besonders empfehlenswert sind die besten Gipfeltouren rund um Rosenheim – hier erwarten dich herrliche Ausblicke auf Alpen und Voralpenland.

Für alle, die neben Natur auch Kultur erleben wollen, ist ein Tagesausflug in die Mozartstadt Salzburg ein Muss. Die Sehenswürdigkeiten in Salzburg erreichst du von Berchtesgaden in weniger als einer Stunde – perfekt, um Stadtbummel und Sightseeing mit der alpinen Landschaft zu verbinden.

Und falls du deine Wanderungen und Gipfelerlebnisse dokumentieren möchtest: Mein Gipfelbuch für Wanderer & Bergsteiger* ist der ideale Begleiter, um Tourdaten, besondere Erlebnisse und persönliche Eindrücke festzuhalten.

Die Sehenswürdigkeiten des Königssees und des Berchtesgadener Land haben mich absolut begeistert. Ich hoffe dir gefallen meine Berchtesgaden Tipps für Aktivitäten und Highlights. Wenn du noch weitere Empfehlungen oder Fragen hast, freue ich mich über deinen Kommentar.

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