Der Königssee ist die bekannteste Sehenswürdigkeit in Berchtesgaden – aber nicht der einzige Grund, in die Region zu fahren. Rund um Berchtesgaden findest du stille Bergseen, kurze und längere Klammenwanderungen, Wasserfälle, Aussichtspunkte und leichte Ausflüge, die sich gut miteinander kombinieren lassen.
Ich war mehrfach im Berchtesgadener Land unterwegs und habe viele der Highlights selbst ausprobiert: Königssee, Obersee, Malerwinkel, Jenner, Hintersee, Zauberwald, Wimbachklamm, Almbachklamm und das Klausbachtal. In diesem Beitrag zeige ich dir nicht nur die bekannten Berchtesgaden-Sehenswürdigkeiten, sondern auch meine ehrliche Einschätzung: Was lohnt sich wirklich? Wo solltest du früh starten? Und welche Orte passen gut zusammen?
Wichtig vorab: Wirkliche Geheimtipps sind die großen Highlights in Berchtesgaden natürlich nicht mehr. Aber mit der richtigen Reihenfolge, frühem Start und ein paar ruhigeren Alternativen kannst du auch an sehr beliebten Orten deutlich entspannter unterwegs sein.
Aktualisiert: Juni 2026
Inhaltsverzeichnis
- Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten im Überblick – Karte
- Meine Top 5 in Berchtesgaden – wenn du wenig Zeit hast
- Der Königssee – das Herz des Nationalparks Berchtesgaden
- Obersee am Königssee – kurze Wanderung zur Fischunkelalm
- Malerwinkel – kurzer Aussichtspunkt am Königssee
- Der Jenner – Aussichtspunkt & Startpunkt zum Wandern in Berchtesgaden
- Hintersee in Ramsau – leichter Rundweg mit Bergblick
- Zauberwald bei Ramsau – leichte Wanderung am Hintersee
- Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau – bekanntes Fotomotiv
- Wimbachklamm – kurze Klammwanderung bei Ramsau
- Almbachklamm – längere Schluchtwanderung bis Ettenberg
- Klausbachtal – leichte Wanderung oder Radtour ab Hintersee
- Kehlsteinhaus – Aussichtspunkt mit historischer Bedeutung
- Berchtesgaden bei Regen: 4 sinnvolle Alternativen
- Berchtesgaden planen: die wichtigsten Infos auf einen Blick
- Anreise nach Berchtesgaden & Lage im Berchtesgadener Land
- Wo übernachten in Berchtesgaden? Meine ehrliche Empfehlung:
- Häufige Fragen zu Berchtesgaden
- Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten: mein ehrliches Fazit
- Wenn du noch mehr Naturziele in Bayern suchst, könnten auch diese Beiträge passen
Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten im Überblick – Karte
So findest du schnell den passenden Startpunkt und kannst Touren sinnvoll kombinieren.
Meine Top 5 in Berchtesgaden – wenn du wenig Zeit hast
Wenn du nur einen oder zwei Tage in Berchtesgaden hast, würde ich so priorisieren:
- Königssee & Obersee – der Klassiker, aber früh starten.
- Malerwinkel – kurzer Weg, starker Blick auf den Königssee.
- Hintersee & Zauberwald – ideal für einen ruhigeren halben Tag.
- Wimbachklamm oder Almbachklamm – je nachdem, ob du nur kurz in eine Klamm möchtest oder eine längere Wanderung planst.
- Jenner – vor allem bei klarer Sicht, sonst lohnt sich der Preis weniger.
Mein persönlicher Tipp: Plane den Königssee nicht zu spät am Tag ein. Am schönsten ist es dort, wenn du eines der ersten Boote nimmst und direkt bis Salet weiterfährst.
Der Königssee – das Herz des Nationalparks Berchtesgaden
Neben dem Chiemsee und dem Bodensee ist der Königssee einer der bekanntesten Seen Bayerns, und für mich einer der spektakulärsten. Der wunderschöne See liegt eingebettet zwischen steilen Felswänden, ist rund 7,7 km lang, an der breitesten Stelle gut 1,2–1,7 km breit, und bis 192 m tief. Baden? Eher frisch – selbst im Sommer.
Der Königssee liegt fjordartig eingebettet in der Bergwelt. Die Felswände ragen steil am Ufer empor, einen Weg um den See gibt es deshalb nicht. Die einzige Möglichkeit, den See zu erkunden, ist per Boot. In der Hochsaison fährt die Boot-Flotte im 10-Minuten-Takt von der Anlegestelle an der Seelände in Schönau am Königssee ab. Dank der Elektromotoren gleiten die Boote langsam und leise durch das glasklare Wasser. Motorboote und Wassersport sind am Königssee verboten, einzig mit dem Ruderboot darfst du über den See paddeln.

Bootsfahrt auf dem Königssee – das legendäre Echo und St. Bartholomä erleben
In etwa zehn Minuten fährt das Boot von der Seelände bis zur sogenannten Echowand. Wenn du Glück hast, bläst der Kapitän an der Echowand mit dem Flügelhorn eine Melodie und das Echo wird ein bis zweimal, je nach Wetterlage, zurückgeworfen. Nach weiteren 30 Minuten bist du in St. Bartholomä mit der fotogenen Wallfahrtskirche, hinter der die mächtige Watzmann-Ostwand aufragt. Noch einmal rund 20 Minuten später erreichst du Salet, den Endpunkt für die Wanderung zum Obersee. Fahrräder werden auf den Booten nicht transportiert (und Radfahren ist in St. Bartholomä/Salet/Kessel nicht erlaubt). Hunde sind erlaubt, Maulkorbpflicht beachten.
Mein Eindruck: St. Bartholomä wirkt vom Wasser aus am schönsten. Ich steige dort meist gar nicht aus, sondern fahre direkt durch bis Salet und starte die Obersee-Tour früh – dann ist es an den Schlüsselstellen noch angenehm ruhig.

Insidertipps für deinen Königssee-Besuch
- Früh starten. Wer das erste Boot nimmt, hat am Obersee und an den Stegen die besten Chancen auf ruhige Momente.
- Online-Ticket vorab prüfen (Kontingente können in der Hochsaison knapp werden).
- Kinderwagen? Vom Anleger Salet bis zum Obersee-Nordufer geht’s; der Weiterweg zur Fischunkelalm ist nicht kinderwagentauglich.
Preise, Parken & Tickets am Königssee
- Parken Seelände / Großparkplatz Königssee:
Pkw-Tagesticket 9,00 € ab 3 Stunden, gültig 24 Stunden. Fußweg zur Anlegestelle ca. 5–10 Minuten. - Schifffahrt Königssee:
Königssee – St. Bartholomä retour 23,40 € • Königssee – Salet retour 29,80 €. Kinder von 0–5 Jahren fahren frei; Kinder und Jugendliche von 6–17 Jahren erhalten Ermäßigung. Online-Tickets sind verfügbar. Link zum Fahrplan.
Mein Tipp: Prüfe vor allem in Ferienzeiten vorab die verfügbaren Online-Tickets und den Fahrplan. Gerade für Salet und den Obersee ist ein früher Start sehr zu empfehlen.


Obersee am Königssee – kurze Wanderung zur Fischunkelalm
Vom Anleger Salet sind es etwa 15 Minuten bis zum Obersee-Nordufer. Die kurze Uferpassage ist easy, der Weiterweg zur Fischunkelalm geht über Stufen und häufig rutschige Steine – Wanderschuhe sind Pflicht. Plane hin und zurück etwa 1,5 Stunden reine Gehzeit ein, wenn du gemütlich läufst. Bei spiegelglattem Wasser ist der Obersee eine sehr schöne Fotolocation.



Röthbachfall – Deutschlands höchster Wasserfall am Obersee
Wer noch Zeit hat, wandert ab der Alm weitere circa 30 Minuten zum Röthbachfall. Mit 470 m Fallhöhe ist er der höchste Wasserfall Deutschlands. Der Blick von der Fischunkenalm reicht oft schon für einen schönen Blick.

Malerwinkel – kurzer Aussichtspunkt am Königssee
Aber nicht nur die Wanderung zur Fischunkelalm lohnt sich. Auch der kurze Weg zum Aussichtspunkt Malerwinkel ist eine gute Ergänzung, wenn du am Königssee bist. Vom Schiffsanleger führt links ein Weg an den dunklen Bootshütten vorbei in den Nationalpark. Der Weg steigt leicht an und führt am Café Malerwinkel vorbei bis zum Aussichtspunkt, den du nach etwa 15 Minuten erreichst.
Oben stehen mehrere Bänke mit Blick über den Königssee bis Richtung St. Bartholomä. Für mich ist der Malerwinkel einer der besten kurzen Aussichtspunkte am Königssee, gerade wenn du nicht viel Zeit hast.
Der Rundweg führt weiter durch Mischwald und über die Talstation der Jennerbahn zurück zum Parkplatz. Insgesamt ist die Runde knapp vier Kilometer lang, hat rund 170 Höhenmeter und dauert etwa eine bis anderthalb Stunden.


Der Jenner – Aussichtspunkt & Startpunkt zum Wandern in Berchtesgaden
Nach der Runde um den Malerwinkel bietet es sich an, mit der Jennerbahn auf die 1.800 Meter hohe Bergstation des Jenner zu fahren. Mit der neuen Bergbahn geht es in rund 20 Minuten hoch. Auf der Fahrt nach oben hast du einen wundervollen Blick in das Tal. Der Jenner ist nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein beliebter Startpunkt zum Wandern in Berchtesgaden – von kurzen Spaziergängen bis zu alpinen Touren.
An der Bergstation befindet sich eine großzügige Aussichtsplattform, von welcher du einen schönen Ausblick in die Bergwelt hast. Auf keinen Fall, solltest du es verpassen, über den gut ausgebauten Wanderweg hinauf zum Jenner-Gipfel zu wandern. Nach einem etwa 15-minütigen Fußmarsch erreichst du die Aussichtsplattform und nach wenigen weiteren Metern das Gipfelkreuz des Jenners auf 1.874 Metern. Hier liegt dir der Königssee buchstäblich zu Füßen.
Betriebszeiten Sommersaison: täglich 09:00–17:00 Uhr, Bergsteigerfahrt um 08:30 Uhr. Die ganze Berg- und Talfahrt zur Bergstation kostet für Erwachsene 47,00 €, ermäßigt 43,00 € mit Webshop, Gästekarte oder Einheimischen-Tarif.
Kombi-Tipp: Das See-Gipfel-Ticket kombiniert die Schifffahrt bis St. Bartholomä mit der Berg- und Talfahrt der Jennerbahn und kostet für Erwachsene 56,00 €. Es ist ausschließlich bei der Königssee-Schifffahrt buchbar. Prüfe vorab die gültigen Angebotszeiträume und Revisionszeiten.







Hintersee in Ramsau – leichter Rundweg mit Bergblick
Der Hintersee ist eines der beliebtesten Fotomotive im Berchtesgadener Land: smaragdgrünes Wasser, wild verstreute Felsblöcke, knorrige Bäume, Bergkulisse. Ein 2,5-km-Rundweg („Prinz-Luitpold-Weg“) führt einmal um den See und dauert etwa eine Stunde. Start der Wanderung ist einer der Parkplätze am See, wie die Seeklause. Wenn du magst, kannst du im Hintersee schwimmen, denn Baden ist erlaubt, auch wenn es kein ausgewiesenes Strandbad oder Ähnliches gibt.


Zauberwald bei Ramsau – leichte Wanderung am Hintersee
Der Zauberwald grenzt direkt an den Hintersee an und kann mit einer Rundwanderung um den See gut kombiniert werden. Durch den Felssturz vor Jahrtausenden, bei dem der Hintersee entstand, bildete sich hier eine bezaubernde Wald- und Flusslandschaft. Der Zauberwald trägt nicht umsonst das offizielle Gütesiegel „Bayerns schönste Geotope“, denn eine Wanderung entlang des schattigen Lehrpfades ist wunderschön.
Ein Großteil des Lehrpfades führt an der Ramsauer Ache entlang. Immer wieder laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Die Kombination aus lichtem Wald, Felsblöcken und rauschendem Fluss hat mich begeistert. Der Weg ist einfach zu finden.



Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau – bekanntes Fotomotiv
Die kleine Pfarrkirche St. Sebastian in Ramsau gilt als eines der bekanntesten Fotomotive Bayerns. Besonders beliebt ist der Blick von der Brücke über die Ramsauer Ache, von wo aus sich die Kirche perfekt vor der Bergkulisse der Reiter Alm einfügt. Das Motiv ist zu jeder Jahreszeit ein Hingucker – im Sommer mit sattem Grün, im Herbst mit bunten Blättern und im Winter oft tief verschneit.
Wer mit dem Auto kommt, findet Parkplätze im Ort, von denen es nur wenige Minuten zu Fuß sind. Am besten fotografierst du am Vormittag oder späten Nachmittag, wenn das Licht weich ist und die Kirche gleichmäßig ausleuchtet.
Mein Tipp: Kombiniere den Fotostopp an der Kirche mit einem Besuch des Hintersees oder einem Spaziergang durch den Zauberwald – beides liegt nur wenige Minuten entfernt.

Wimbachklamm – kurze Klammwanderung bei Ramsau
Auf dem Weg zum Hintersee kommst du direkt an der Wimbachklamm in Ramsau vorbei. Die wildromantische Klamm ist zwar nur 200 Meter lang, beeindruckt aber enorm. Der Spazierweg führt über Brücken und Stege durch die enge Schlucht. Links und rechts ragen die Felswände empor und das türkis schimmernde, glasklare Wasser des Wimbachs stürzt mit lautem Getöse durch das Felsbett. Für mich ist die Wimbachklamm eines meiner liebsten Berchtesgaden-Ausflugsziele.
Eintritt 2026: 4 € für Besucher ab 7 Jahren. Geöffnet ist die Wimbachklamm laut aktueller Angabe vom 30.04. bis 31.10.2026, täglich und witterungsabhängig. Tickets gibt es nur am Automaten bei Wimbachs Wollstadl am Eingang der Klamm.
Mein Tipp: Die Klamm ist kurz, aber intensiv. Wenn du mehr wandern möchtest, kannst du danach weiter ins Wimbachtal laufen.


Almbachklamm – längere Schluchtwanderung bis Ettenberg
In Marktschellenberg wartet die Almbachklamm – deutlich länger als die Wimbachklamm, mit 29 Brücken/Stegen, Tunnel und 320 Stufen. Wärmstens empfehlen kann ich dir eine etwa dreieinhalbstündige Rundwanderung von der Almbachklamm nach Ettenberg.
Start der Wanderung ist die alte Kugelmühle in Marktschellenberg. Von hier aus kannst du den Weg in die Almbachklamm nicht verfehlen. Für die Rundwanderung folgst du der Beschilderung über die Theresienklause nach Ettenberg. In Ettenberg befinden sich schließlich die hübsche Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung, sowie ein Wirtshaus. Der Weg ist durchgängig gut ausgeschildert. Eine gewisse Trittsicherheit sowie gute Bergschuhe sind Voraussetzung. Mein Tipp: Da die Klamm speziell an Wochenenden stark besucht ist, lohnt ein Start am frühen Morgen.
Eintritt 2026: Erwachsene 9 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre 6 €, Kinder unter 6 Jahren frei. Die Almbachklamm ist ab 17. April täglich von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, witterungsabhängig. Kartenzahlung ist möglich.
Praktisch für die Klammwanderungen: Gute Schuhe, etwas zu trinken und eine leichte Regen- oder Windjacke würde ich auch bei kurzen Touren mitnehmen. Meine Packliste für Tageswanderungen findest du hier.




Klausbachtal – leichte Wanderung oder Radtour ab Hintersee
Hängebrücke im Klausbachtal
Start ist am Klausbachhaus/Hintersee. Von dort sind es gut 1,5–2 km bis zur Hängebrücke – ein kurzer, familienfreundlicher Spaziergang durchs weitläufige Tal mit Blick auf Hochkalter & Co. Die Brücke ist 55 m lang, hängt 11 m über dem Bach und ist barrierefrei zugänglich – also auch mit Kinderwagen machbar. Zurück kann man als kleine Runde laufen oder den Wanderbus nutzen.

Mit dem Mountainbike zur Litzlalm
Wer mehr Bewegung will, nimmt das Bike und fährt vom Hintersee durchs Klausbachtal über Hirschbichl zur Litzlalm. Offizieller Klassiker, technisch leicht, aber stellenweise steil, ein bisschen Kondition hilft. Strecke ~ 18,2 km, ↑ ~ 520–525 hm, ~ 2:20–2:30 h (reine Fahrzeit). Die Tour verläuft auf schmaler Asphaltstraße und Forstwegen, eine Einkehr auf der Alm ist empfehlenswert.
Hinweis Nationalpark: Radfahren nur auf freigegebenen Wegen – auf Beschilderung achten.
Mein Tipp: Früh losrollen. Die erste Stunde im Klausbachtal ist oft menschenleer, und an der Litzlalm schmeckt die Jause dann doppelt gut.

Kehlsteinhaus – Aussichtspunkt mit historischer Bedeutung
Das Kehlsteinhaus wurde 1938 von den Nationalsozialisten als Repräsentationsgebäude errichtet. Heute wird es als Berggasthof genutzt und es ist vorwiegend wegen seiner Lage und des weiten Panoramablicks bekannt. Wenn dich der historische Kontext interessiert, lohnt sich zusätzlich die Dokumentation Obersalzberg.
Die Saison ist – abhängig vom Wetter und der Schneelage – meist von Mitte Mai bis Ende Oktober oder Anfang November. Erreichen kannst du das Kehlsteinhaus ausschließlich mit Spezialbussen, die am Parkplatz Obersalzberg starten. Am besten prüfst du Anfahrt und Tickets vorab online. Wichtig zu wissen: Bei Schlechtwetter oder Steinschlaggefahr kann es kurzfristig zu Schließungen kommen.
Berchtesgaden bei Regen: 4 sinnvolle Alternativen
Wenn das Wetter nicht mitspielt, würde ich in Berchtesgaden nicht krampfhaft an einer Bergtour festhalten. Diese Ausflugsziele funktionieren auch bei Regen besser:
- Salzbergwerk Berchtesgaden – Führung unter Tage, ganzjährig kühl, Online-Tickets sinnvoll.
- Haus der Berge – Nationalparkzentrum mit Ausstellung „Vertikale Wildnis“, gut für einen ruhigeren halben Tag.
- Watzmann Therme – klassische Regenoption mit Wasser- und Saunalandschaft.
- RupertusTherme Bad Reichenhall – eher Wellness als Sightseeing, aber bei Dauerregen eine gute Alternative.
Berchtesgaden planen: die wichtigsten Infos auf einen Blick
- Königssee: Früh starten, besonders wenn du bis Salet und zum Obersee möchtest. Online-Tickets und Fahrplan vorab prüfen.
- Parken am Königssee: Großparkplatz an der Seelände, ca. 5–10 Minuten Fußweg zur Anlegestelle.
- Kinderwagen: Bis zum Obersee-Nordufer möglich, weiter zur Fischunkelalm nicht empfehlenswert.
- Hunde: Auf den Königssee-Booten erlaubt, Maulkorbpflicht beachten.
- Fahrräder: Auf den Königssee-Booten nicht erlaubt; Radfahren im Nationalpark nur auf freigegebenen Wegen.
- Klammen: Wimbachklamm ist kurz und schnell besucht, Almbachklamm eignet sich eher für eine längere Wanderung. Beide sind witterungsabhängig geöffnet.
- Jenner: Nur bei guter Sicht wirklich lohnend, Preise und Revisionszeiten vorher prüfen.
- Regenwetter: Salzbergwerk, Haus der Berge und Thermen sind die sinnvollsten Alternativen.
Anreise nach Berchtesgaden & Lage im Berchtesgadener Land
Die nächstgelegenen Flughäfen sind Salzburg (~ 10 km) und München (~ 110 km). Mit der Bahn geht’s via München nach Berchtesgaden. Mit dem Auto über die A8 München–Salzburg (Ausfahrt Bad Reichenhall/Berchtesgaden). Vor Ort sorgen Busse und Regionalbahnen für die Feinverteilung; am Königssee ist der Großparkplatz Seestraße 3 der Standard-Startpunkt.
Wo übernachten in Berchtesgaden? Meine ehrliche Empfehlung:
Für die meisten Sehenswürdigkeiten ist eine Unterkunft in Berchtesgaden, Schönau am Königssee oder Ramsau praktisch. Berchtesgaden selbst ist gut, wenn du zentral wohnen und abends zu Fuß essen gehen möchtest. Schönau am Königssee ist ideal, wenn Königssee und Jenner im Fokus stehen. Ramsau passt besser, wenn du Hintersee, Zauberwald, Wimbachklamm und Klausbachtal einplanst.
Ich habe im Hotel AlpinaRos Demming* direkt in Berchtesgaden übernachtet – zentral, fußläufig zur Fußgängerzone, Bahnhof ebenfalls erreichbar. Für Pizza kann ich das Restaurant Einkehr empfehlen. (Keine Werbung, selbst bezahlt.)
Häufige Fragen zu Berchtesgaden
Für die wichtigsten Highlights reichen zwei volle Tage. Entspannter sind drei bis vier Tage, vor allem wenn du Königssee, Jenner, Hintersee, eine Klamm und Schlechtwetter-Alternativen ohne Stress einplanen möchtest.
Die Wimbachklamm ist kurz und gut, wenn du wenig Zeit hast. Die Almbachklamm ist länger und eher eine richtige Wanderung. Ich würde die Wimbachklamm für einen schnellen Abstecher wählen, die Almbachklamm für einen halben Wandertag.
Starte früh, fahre möglichst direkt bis Salet und gehe zuerst zum Obersee. St. Bartholomä würde ich eher auf dem Rückweg einplanen oder nur vom Boot aus ansehen, wenn du wenig Zeit hast.
Berchtesgaden Sehenswürdigkeiten: mein ehrliches Fazit
Die Sehenswürdigkeiten rund um Berchtesgaden gehören für mich zu den besten Naturzielen in Bayern. Besonders die Kombination aus Königssee, Obersee, Klamm, Bergblicken und kurzen Wanderungen macht die Region so vielseitig.
Mein Rat: Plane nicht zu viel an einem Tag. Gerade Königssee, Obersee und Jenner wirken nur dann richtig, wenn du etwas Zeit mitbringst. Wenn du noch Fragen hast oder einen weiteren Tipp für Berchtesgaden teilen möchtest, schreib ihn gerne in die Kommentare.
Wenn du noch mehr Naturziele in Bayern suchst, könnten auch diese Beiträge passen
Rund um Berchtesgaden gibt es viele lohnende Ziele, die sich perfekt für einen zusätzlichen Urlaubstag oder einen Wochenendausflug eignen. Naturfans sollten sich unbedingt die beeindruckenden Klammen in der Region anschauen – in Garmisch-Partenkirchen etwa die spektakuläre Partnachklamm oder die wild-romantische Höllentalklamm.
Wer gerne Gipfel erklimmt, findet in Oberbayern eine Vielzahl an lohnenden Touren. Besonders empfehlenswert sind die besten Gipfeltouren rund um Rosenheim – hier erwarten dich herrliche Ausblicke auf Alpen und Voralpenland.
Für alle, die neben Natur auch Kultur erleben wollen, ist ein Tagesausflug in die Mozartstadt Salzburg ein Muss. Die Sehenswürdigkeiten in Salzburg erreichst du von Berchtesgaden in weniger als einer Stunde – perfekt, um Stadtbummel und Sightseeing mit der alpinen Landschaft zu verbinden.
Und falls du deine Wanderungen und Gipfelerlebnisse dokumentieren möchtest: Mein Gipfelbuch für Wanderer & Bergsteiger* ist der ideale Begleiter, um Tourdaten, besondere Erlebnisse und persönliche Eindrücke festzuhalten.
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Wow- das Bild mit der gespiegelten Hütte ist ja der Hammer- darf ich fragen was für eine Kamera ihr verwendet?
Der Königssee ist mein absolutes Lieblingsziel wenn ich unten bin. Einfach nur Traumhaft. Dennoch habt ihr ein paar Örtlichkeiten genannt, an denen ich noch nicht war und die ich mir sicherlich mal anschauen muss :) Liebe Grüße Jeany
Liebe Jeany,
hier kannst du nachlesen mit welcher Kamera ich fotografiere:
https://reisespatz.de/fotoausruestung-fuer-reisen/
Hallo Du Liebe,
wow, um den Königssee herum gibt es ja noch soo viel zu sehen :) Ich habe damals leider nur die Tour zum Obersee geschafft. Trotz massig vieler Menschen richtig schön. Nächstes Mal starte ich die Tour früher :D
Ich bin mir Deinen Artikel gleich mal für meinen nächsten Besuch dort :)
Liebe Grüße
Lisa
Das Berchtesgadener Land ist immer wieder toll. Wir sind super gerne da. Zum wandern ist die Gegend ein Traum.
Viele Grüße
Florian