In den Osterferien war ich mit meiner Familie zum zweiten Mal in Südafrika. Beim ersten Mal waren wir in KwaZulu-Natal und im Krüger Nationalpark unterwegs. Dieses Mal ging es von Kapstadt an die Garden Route, weiter zum Addo Elephant Nationalpark und über Oudtshoorn zurück nach Kapstadt.
Für uns war diese Route eine sehr gute Mischung: Kapstadt, Küste, Nationalpark, Tiere, kleine Orte, lange Strände und am Ende noch ein paar entspannte Tage in Camps Bay. Zwei Wochen sind für diese Strecke nicht üppig, aber machbar. Wir hatten nicht das Gefühl, nur im Auto zu sitzen.
In diesem Beitrag zeige ich dir unsere genaue Südafrika-Reiseroute für 2 Wochen, inklusive Fahrzeiten, Unterkünften, Stopps unterwegs und meiner ehrlichen Einschätzung, was ich wieder genauso machen würde – und was eher nicht.
Für Familien findest du hier meinen Überblick mit Tipps zur Südafrika Rundreise mit Kindern.
Aktualisiert: Mai 2026
Inhaltsverzeichnis
- Was ist eigentlich die Garden Route?
- Reiseroute Südafrika für 2 bis 3 Wochen – von Kapstadt zur Garden Route
- Für wen passt diese Südafrika Route?
- Reisezeit: Südafrika in den Osterferien
- Mietwagen & Autofahren in Südafrika
- Reiseroute Südafrika – unsere Unterkünfte
- Die einzelnen Stationen unserer Südafrika-Reiseroute
- 1. Kapstadt – Stadt, Tafelberg & Kaphalbinsel
- Zwischenstopp von Kapstadt nach Wilderness: Swellendam
- 2. Wilderness – Strand, Küste und entspannter Garden-Route-Stopp
- 3. Tsitsikamma Nationalpark – Küste, Wald und Natur
- 4. Addo Elephant Nationalpark – Safari auf eigene Faust
- 5. Oudtshoorn in der Kleinen Karoo – Cango Caves und Route 62
- Von Oudtshoorn zurück nach Kapstadt über die Route 62
- 6. Zurück in Kapstadt: Abschluss in Camps Bay
- Was ich bei dieser Route wieder genauso machen würde
- Was ich anders machen würde
- Mein Fazit zur Reiseroute Südafrika für 2 Wochen
- Reiseführerempfehlung für Kapstadt und Garden Route
Was ist eigentlich die Garden Route?
Die Garden Route ist eine der bekanntesten Reiserouten in Südafrika. Sie verläuft entlang der südafrikanischen Südküste und wird häufig grob zwischen Mossel Bay und Storms River eingeordnet. Der offizielle Garden Route National Park umfasst unter anderem die Bereiche Wilderness, Knysna und Tsitsikamma.
Der Name klingt erst einmal nach Blumenbeeten und gepflegten Parks. Gemeint ist aber eine grüne, wasserreiche Küstenregion mit Wäldern, Flüssen, Lagunen, Stränden und Felsenküste.
Wichtig für die Planung: Kapstadt und der Addo Elephant Nationalpark gehören nicht direkt zur Garden Route. Für eine zweiwöchige Rundreise ab Kapstadt lassen sie sich aber sehr sinnvoll mit der Garden Route verbinden. Genau so haben wir es gemacht.

Reiseroute Südafrika für 2 bis 3 Wochen – von Kapstadt zur Garden Route
Kapstadt → Wilderness (440 km, 5 h) → Tsitsikamma (140 km, 2 h) → Addo Elephant Nationalpark (215 km, 2,45 h) → Oudtshoorn (390 km, 4 h) → Kapstadt (420 km, 4,45 h)
Hinweis: Die Kilometer- und Zeitangaben sind Circa-Angaben und können variieren.
Die Strecke war insgesamt rund 1.600 Kilometer lang. Die einzelnen Etappen waren gut machbar, auch mit Kind. Nur die erste Strecke von Kapstadt nach Wilderness und die Rückfahrt von Oudtshoorn nach Kapstadt sind längere Fahrtage. Da es keine Zeitverschiebung gibt, lässt sich dieser Roadtrip wirklich prima in zwei Wochen machen.
Unsere Route mit Nächten
| Station | Nächte | Warum diese Station? |
|---|---|---|
| Kapstadt | 3 Nächte | Ankommen, Stadt, Tafelberg, Waterfront, Kaphalbinsel |
| Wilderness | 3 Nächte | Strand, Garden Route, Ausflug nach Knysna, Botlierskop |
| Tsitsikamma | 2 Nächte | Küste, Wald, Suspension Bridges, Natur |
| Addo Elephant Nationalpark | 2 Nächte | Safari auf eigene Faust |
| Oudtshoorn | 1 Nacht | Kleine Karoo, Cango Caves, Route 62 |
| Kapstadt / Camps Bay | 3 Nächte | entspannter Abschluss am Meer |
Diese Aufteilung hat für uns sehr gut gepasst. Ich würde sie fast wieder genauso planen. Nur in Oudtshoorn wäre ich im Nachhinein gerne eine Nacht länger geblieben.

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Für wen passt diese Südafrika Route?
Diese Route passt gut, wenn du Südafrika zum ersten Mal oder zum ersten Mal rund um Kapstadt und die Garden Route bereist und eine Mischung aus Stadt, Natur, Küste und Safari suchst.
Sie ist besonders sinnvoll, wenn du:
- in Kapstadt starten und enden möchtest
- nicht jeden Tag die Unterkunft wechseln willst
- die Garden Route mit dem Addo Elephant Nationalpark verbinden möchtest
- gerne selbst mit dem Mietwagen unterwegs bist
- eine familientaugliche Südafrika-Route suchst
- keine reine Safari-Reise planst, sondern eine abwechslungsreiche Rundreise
Weniger passend ist diese Route, wenn du sehr viel Safari möchtest. Dann würde ich eher eine Route mit Krüger Nationalpark oder KwaZulu-Natal planen. Der Addo Elephant Nationalpark war für uns ein starkes Erlebnis, ersetzt aber keine klassische Safari-Reise.
Reisezeit: Südafrika in den Osterferien
Wir waren in den Osterferien unterwegs. Für das westliche Südafrika war das eine gute Reisezeit. Es war warm, aber nicht zu heiß. In Kapstadt hatten wir außerdem Glück mit wenig Wind. Das ist nicht selbstverständlich, denn der Wind kann dort ziemlich unangenehm werden.
Für Strandtage war das Wetter an der Garden Route bei uns nicht durchgehend ideal. Genau deshalb haben wir von Wilderness aus spontan die Tagessafari in Botlierskop gemacht. Im Rückblick war das eine gute Alternative.
Mietwagen & Autofahren in Südafrika
Wir haben unseren Mietwagen schon von zu Hause aus gebucht und ihn direkt am Flughafen in Kapstadt übernommen. Für unsere Route war ein normaler Pkw vollkommen ausreichend. Die Straßen waren auf unserer Strecke in gutem Zustand, und außerhalb von Kapstadt war der Verkehr meist entspannt.
In Südafrika herrscht Linksverkehr. Daran muss man sich kurz gewöhnen, aber auf den breiteren Straßen außerhalb der Stadt fanden wir das machbar. Auch in Kapstadt selbst war das Autofahren für uns kein Problem, obwohl dort natürlich deutlich mehr Verkehr ist.
Wichtig: Für die Anmietung brauchst du in der Regel eine Kreditkarte. Ein internationaler Führerschein wird häufig empfohlen genauer gesagt verlangt. Die konkreten Mietbedingungen können je nach Anbieter abweichen. Prüfe sie deshalb vor der Buchung direkt beim Vermieter.
Verkehrsregeln, die uns aufgefallen sind
Zwei Dinge waren für uns ungewohnt: An Kreuzungen mit vier Stoppschildern fährt derjenige zuerst, der als Erster an der Kreuzung angekommen ist. Danach folgen die anderen in dieser Reihenfolge.
Ein rot durchgestrichenes „S“ auf weißem Grund bedeutet Halteverbot. Das gleiche Zeichen kann auch auf der Straße aufgemalt sein..

Reiseroute Südafrika – unsere Unterkünfte
Wir haben die Unterkünfte vorab gebucht. Das war für uns die richtige Entscheidung, weil wir in den Osterferien unterwegs waren und nicht jeden Tag neu suchen wollten.
Unsere Unterkünfte:
- Kapstadt – Molo Lolo Cape Town* – sehr gut, zentral gelegen – 3 Nächte
- Wilderness – The Dune Beach House* – tolle Lage direkt am Strand; das Zustellbett für Kinder war allerdings nur ein Feldbett – 3 Nächte
- Tsitsikamma Section – Storms River Guest House – würde ich nicht mehr buchen – 2 Nächte
- Addo Elephant Park – Elephants Footprint Lodge* – gut, mit praktischer Lage am Rande des Parks – 2 Nächte
- Oudtshoorn – Die Fontaine Guest House* – sehr gut, familiär, starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Kapstadt, Camps Bay – Oceanview Camps Bay* – hochwertig, nicht günstig, aber für den Reiseabschluss richtig schön – 3 Nächte
Die Aufteilung der Nächte hat optimal gepasst, ich würde es genauso wieder machen. Nur in der Tsitsikamma-Section würde ich das nächste Mal direkt im Park im Rest Camp an der tosenden Küste übernachten. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich in Oudtshoorn gerne eine Nacht länger geblieben.


Die einzelnen Stationen unserer Südafrika-Reiseroute
1. Kapstadt – Stadt, Tafelberg & Kaphalbinsel
In Kapstadt blieben wir zu Beginn drei Nächte. Für eine Stadt wie Kapstadt ist das knapp, aber für den Start unserer Rundreise hat es gut funktioniert. Wir haben uns auf die wichtigsten Punkte konzentriert: Tafelberg, Signal Hill, Waterfront, Botanischer Garten und die Kaphalbinsel.
In Kapstadt kann man problemlos eine Woche bleiben. Wenn du zum ersten Mal dort bist und mehr Zeit hast, würde ich eher vier bis fünf Nächte einplanen. Für unsere zweiwöchige Route war die Aufteilung mit drei Nächten am Anfang und drei Nächten am Ende aber ideal.
Von Kapstadt aus haben wir auch die Kaphalbinsel besucht. Dieser Ausflug gehört für mich zu den schönsten Erlebnissen rund um Kapstadt, weil man an einem Tag sehr unterschiedliche Landschaften sieht: Strände, Küste, Aussichtspunkte und das Kap der Guten Hoffnung.
Zwischenstopp von Kapstadt nach Wilderness: Swellendam
Swellendam liegt ziemlich praktisch auf der langen Strecke zwischen Kapstadt und Wilderness und eignet sich gut für eine Pause. Der Ort gehört zu den ältesten Städten Südafrikas und hat rund um die Kirche und die historischen Gebäude einen schönen, ruhigen Ortskern.
Wir haben damals im Old Gaol pausiert. Das Restaurant scheint inzwischen allerdings dauerhaft geschlossen zu sein. Heute würde ich Swellendam trotzdem wieder als Pause einplanen. Der Ort liegt günstig auf der langen Strecke nach Wilderness, du kannst dir kurz die Beine vertreten, einen Kaffee trinken oder etwas essen und danach entspannter weiterfahren. Für uns war Swellendam vor allem deshalb sinnvoll, weil der Stopp die lange Fahrt angenehm unterbrochen hat.

2. Wilderness – Strand, Küste und entspannter Garden-Route-Stopp
Wilderness war unsere zweite Station und einer der entspanntesten Stopps der Reise. Der Strand ist weitläufig, die Lage an der Küste großartig und der Ort eignet sich gut, um ein paar Tage langsamer zu reisen.
Unsere Unterkunft lag direkt am Strand. Das war für uns ein klarer Pluspunkt, auch wenn wir nicht unbedingt Badewetter hatten.
Den besten Blick auf den Strand von Wilderness hast du vom Dolphin Point. Der Aussichtspunkt liegt direkt an der N2, wenn du von Westen kommst. Ein kurzer Stopp lohnt sich.
Von Wilderness aus kannst du auch gut nach Knysna fahren. Die Waterfront von Knysna ist touristisch, aber hübsch gemacht, mit Geschäften und Restaurants. Für einen halben Tagesausflug fanden wir das ganz gut.



Ausflug von Wilderness: Tagessafari in Botlierskop
Weil das Wetter für einen längeren Strandtag nicht ideal war, haben wir von Wilderness aus spontan eine Tagessafari im privaten Game Reserve Botlierskop gebucht. Die Fahrt dorthin dauerte von Wilderness aus etwa 40 Minuten.
Die Safari fand im offenen Jeep statt und dauerte rund drei Stunden. Wir sahen Elefanten, Antilopen, Nashörner und Löwen. Wichtig zur Einordnung: Die Löwen waren separat eingezäunt. Das ist nicht vergleichbar mit einer Safari in einem Nationalpark.
Für uns war die Tour trotzdem ein schöner Ausflug, gerade mit Kind. Aber ich würde sie nicht als Ersatz für Addo, Krüger oder eine richtige Safari-Reise sehen. Es ist eher eine unkomplizierte Möglichkeit, von der Garden Route aus Tiere zu sehen.



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3. Tsitsikamma Nationalpark – Küste, Wald und Natur
Der Tsitsikamma Nationalpark war für uns einer der schönsten Naturstopps auf der Route. Hier treffen dichter Wald, steile Küste und das tosende Meer aufeinander.
Wir hatten zwei Nächte in der Region. Das hat gereicht, um den Park und die Umgebung gut zu erkunden. Besonders bekannt ist der Weg zu den Suspension Bridges an der Storms River Mouth. Auch der Big Tree Walk ist ein unkomplizierter, kurzer Spaziergang.
Wichtig: Ich würde beim nächsten Mal direkt im Restcamp im Park übernachten. Unsere Unterkunft außerhalb war für uns nicht überzeugend, und die Lage direkt an der Küste wäre deutlich schöner gewesen.
Aktueller Hinweis: Für 2026 gab SANParks Bauarbeiten an den Suspension Bridges bekannt; die Hauptbrücke sollte demnach vom 24. März bis 23. Juni 2026 geschlossen sein. Wichtig ist deshalb: Prüfe vor deiner Reise aktuelle Sperrungen und Öffnungen.

4. Addo Elephant Nationalpark – Safari auf eigene Faust
Der Addo Elephant Nationalpark war unser Safari-Highlight auf dieser Rundreise. Er liegt in der Provinz Eastern Cape und lässt sich gut mit der Garden Route verbinden. Das Schöne am Addo: Du kannst mit dem eigenen Mietwagen durch den Park fahren.
Für uns war das ideal. Wir konnten unser Tempo selbst bestimmen, anhalten, wo wir wollten, und hatten trotzdem echte Safari-Momente. Gerade wenn du keine komplette Safari-Reise planst, ist Addo eine sehr sinnvolle Ergänzung zur Garden Route.
Trotzdem würde ich Addo nicht mit Krüger gleichsetzen. Der Park hat seinen eigenen Charakter. Für zwei Nächte auf dieser Route war er aber genau richtig.
5. Oudtshoorn in der Kleinen Karoo – Cango Caves und Route 62
Oudtshoorn liegt nicht an der Küste, sondern in der Kleinen Karoo. Dadurch verändert sich die Landschaft deutlich. Nach den grünen Küstenabschnitten der Garden Route wirkt die Region trockener, weiter und karger.
Bekannt ist Oudtshoorn vor allem für Straußenfarmen und die Cango Caves. Wir hatten leider nur eine Nacht dort. Im Nachhinein war das zu kurz.
Die Cango Caves liegen außerhalb von Oudtshoorn und können nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Die Touren finden stündlich von 9 bis 16 Uhr statt, eine Buchung im Vorfeld ist zu empfehlen. Preise und Zeiten solltest du vor deiner Reise direkt auf der offiziellen Webseite prüfen.
Die Höhlen selbst haben uns sehr beeindruckt. Die großen Kammern, Tropfsteinformationen und die Dimensionen sind schon besonders. Eine Straußenfarm haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft.



Von Oudtshoorn zurück nach Kapstadt über die Route 62
Am nächsten Tag ging es über die Route 62 zurück nach Kapstadt. Das war wieder ein längerer Fahrtag, aber landschaftlich abwechslungsreich.
Unser Gastgeber in Oudtshoorn gab uns den Tipp, in Barrydale bei Diesel and Crème zu stoppen. Das Lokal liegt direkt an der Durchfahrtsstraße und ist kaum zu übersehen. Innen ist es sehr auffällig im Retro-Stil eingerichtet, mit alten Schildern und viel 50er-/60er-Jahre-Optik.
Der riesige Milchshake kam bei unserem Junior extrem gut an. Für uns war es ein guter Stopp, um vor der letzten längeren Etappe nach Kapstadt noch einmal Pause zu machen.

6. Zurück in Kapstadt: Abschluss in Camps Bay
Am Ende unserer Rundreise blieben wir noch drei Nächte in Camps Bay. Das war nicht die günstigste Entscheidung, aber für den Abschluss der Reise sehr schön.
Nach den vielen Stationen tat es gut, noch einmal ein paar Tage am Meer zu haben, ohne großes Programm. Camps Bay ist natürlich kein Geheimtipp und preislich eine andere Liga als viele andere Orte auf der Route. Für uns hat es trotzdem gepasst, weil wir die Reise bewusst entspannt ausklingen lassen wollten.
Was ich bei dieser Route wieder genauso machen würde
Ich würde die Route grundsätzlich wieder so planen. Die Mischung aus Kapstadt, Garden Route, Tsitsikamma, Addo und Oudtshoorn war für zwei Wochen sehr stimmig.
Besonders gut fand ich:
- den Start und Abschluss in Kapstadt
- drei Nächte in Wilderness
- zwei Nächte im Addo Elephant Nationalpark
- den Wechsel von Küste zur Kleinen Karoo
- die Rückfahrt über die Route 62
- die Kombination aus Natur, Tieren und entspannten Stopps
Was ich anders machen würde
Zwei Dinge würde ich ändern:
- In Tsitsikamma direkt im Park übernachten
Unsere Unterkunft außerhalb würde ich nicht noch einmal buchen. Die Lage im Park wäre für uns deutlich besser gewesen. - Oudtshoorn eine Nacht länger einplanen
Eine Nacht war zu kurz. Wir konnten die Cango Caves besuchen, aber für eine Straußenfarm oder mehr Zeit in der Kleinen Karoo reichte es nicht.
Wenn du also ein paar Tage mehr hast, würde ich nicht unbedingt noch mehr Orte einbauen, sondern eher Oudtshoorn oder Kapstadt verlängern.
Mein Fazit zur Reiseroute Südafrika für 2 Wochen
Diese Südafrika Reiseroute war für uns eine sehr gute Wahl: abwechslungsreich, gut fahrbar und auch mit Kind entspannt machbar. Zwei Wochen sind nicht lang, aber für Kapstadt, Garden Route, Addo Elephant Nationalpark und Oudtshoorn reichen sie aus, wenn du die Route klar planst und nicht zu viele zusätzliche Stopps einbaust.
Für eine erste Reise in diese Region Südafrikas finde ich die Route sehr sinnvoll. Du bekommst Stadt, Küste, Natur, Tiere und die Kleine Karoo in einer Reise. Genau diese Mischung macht sie abwechslungsreich.
Wenn du aber vor allem Safari erleben möchtest, würde ich eine andere Route wählen – zum Beispiel mit Krüger Nationalpark und KwaZulu-Natal. Wenn du dagegen einen gut machbaren Südafrika-Roadtrip ab Kapstadt suchst, ist diese Route eine sehr gute Grundlage.
Einen Überblick über alle meine Beiträge findest du hier: Südafrika Guide.
Reiseführerempfehlung für Kapstadt und Garden Route
Wir waren mit dem Reiseführer von Reise Know-How* unterwegs und waren damit zufrieden. Besonders hilfreich fanden wir die Detailkarten, weil sie unterwegs die Orientierung erleichtert haben.
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Liebe Sabine,
hab vielen Dank für deinen hervorragenden Bericht und die tollen Tipps. Wir haben uns an deinen Vorschlägen orientiert und waren im September 2019 in Südafrika, weitgehend auf deiner Route. Von den Unterkünften fanden wir besonders die Molo Lolo Lodge in Kapstadt und das Dune Beach in Wilderness super und vom persönlichen Kontakt mit den BetreiberInnen, die uns sehr gute Tipps für Unternehmungen und Restaurants gegeben haben, Spitze.
In Tsitiskamma haben wir in den Hütten am Storms River Mouth übernachtet, was ausgesprochen urig war und eine gute Ausgangslage für eine frühe morgendliche Wanderung auf den Brücken war, die wir dann noch ganz für uns hatten, bevor am Vormittag dann ein Massenansturm an Touristen einsetzte.
Nochmals vielen Dank, diese Orientierung hat uns sehr geholfen, ein für uns völlig fremdes Land kennenzulernen.
Hwrzliche Grüße von
Marion und Frank
Hallo Marion und Frank,
vielen Dank für deine Rückmeldung, über welche ich mich sehr freue! Es ist schön zu hören, dass ihr eine gute Zeit in Südafrika hattet. Die beiden Unterkünfte Molo Lolo und Dune Beach haben uns auch sehr gut gefallen.
Liebe Grüße,
Sabine
Hallo Sabine, inspiriert durch Deinen Bericht habe ich unsere Südafrika Reise (mit 14jährigem girls Teenager :-) an Weihnachten 2019 wie folgt geplant: Da uns ein Direktflug und Premium Economy Flug wichtig war, fliegen wir am 22.12 mit Condor ab Frankfurt nach Kapstadt und so auch am5.1 zurück. 3 Übernachtungen in Kapstadt im Ocean View House in Camps Bay, 1 Nacht in Swellendam, da ich am nächsten morgen unbedingt zum De Hoop möchte. Weiter nach Wilderness mit 2 Nächte im Dune Beach House und anschließend 2 Nächte im Bellamanga Country Escape in Plettenberg. Weiter zum Addo (2 Ü. in Elephants Foodprint Lodge) und über Oudtshoorn (2 Ü. im AfriCamps Klein Karoo) zurück nach Cape Town. Dort nochmals 2 Ü. im Ocean View House in Camps Bay (zum Relaxen:-)), bevor es wieder zurück geht. Ich bin immer noch am Überlegen, ob dies so gut ist oder ob ein Inlandsflug von Johannesburg nach Kapstadt sinnvoller wäre. Aber ich bin auch so gespannt auf die Kleine Karoo…:-) Wäre Dir über Dein Feedback sehr dankbar. Lieben Dank und viele Grüße, Biggi
Hallo Biggi,
super, da kannst du dich freuen! Die Kapregion mit Garden Route ist sehr schön. Das Ocean View und das Dune Guest House haben uns sehr gut gefallen, ich hoffe du findest es auch so toll. Nicht alle Unterkünfte die du nennst kenne ich, auch zu Plettenberg kann ich nichts sagen. Die Route hört sich für mich jedoch vernünftige und gut machbar an. In der kurzen Zeit auch noch nach Johannesburg zu fliegen, würde sicher extrem stressig werden. Die Region Kwazulu Natal haben wir bei einer separaten Reise erkundet. Sie unterscheidet sich auch sehr stark von der Kapregion.
Hast du die Unterkünfte schon gebucht? Wenn du sie über booking.com buchst würde ich mich sehr freuen, wenn du sie über meine Empfehlungs-Links buchen würdest. Für dich bleibt der Preis gleich. Lieben Dank!
Wenn du noch Fragen hast, schreib gerne.
Liebe Grüße und noch viel Spaß bei der weiteren Planung,
Sabine
Hallo Sabine, danke für die Tipps zur Gartenroute. Wir planen immer noch und da ist der eine oder anderen Hinweis sehr willkommen.
Danke!
Freue mich, wenn ich helfen kann!
Hallo Sabine,
Dein Artikel ist ganz wundervoll und meine Schwester und ich überlegen ob wir nächstes Jahr auch für 2 Wochen nach Südafrika reisen wollen. Könntest du mir vielleicht etwas zum Preis (Leistungs) Verhältnis sagen?
Vielen lieben dank
Caro
Hallo Caro,
ich freue mich, dass dir mein Beitrag gefällt. Südafrika ist wundervoll. Vom Preis-Leistungsverhältnis ist die Kapregion vielfältig. Du bekommst hier sowohl günstige, als auch sehr teurer Unterkünfte. In Bed and Breakfast Unterkünften lässt es sich günstig wohnen. Essen gehen ist etwas günstiger als bei uns.
Liebe Grüße,
Sabine
Hallo lieber Reisespatz,
liebend gern würden mein Mann und ich Ihre Route nachfahren weil sie genau unseren Vorstellungen entspricht.
Ist sie auch ch ohne Englischkenntnisse machbar und mit welchen Kosten ist inetwa zu rechnen. Wir würden im Febr. 2019 reisen
Mit freundlichen Grüßen
Martha Bachmayr
Hallo Martha,
ich freue mich, dass Ihnen die Route gefällt. Ohne Englischkentnisse wird es etwas schwieriger sein. Kommt vielleicht ein Englischkurs in Frage, um Basics zu erlernen? Eine gute Hilfe auf Reisen sind auch Übersetzungs Apps wie beispielsweise Google Translate oder ähnliches. Bezüglich der Kosten kommt es ganz auf die Reisezeit, die Unterkünfte und die Dauer an. Wir waren ja zu Dritt unterwegs, das kostet eh alles mehr.
Liebe Grüße,
Sabine
Liebe Sabine,
ihr seid hin und zurück gefahren?! Alle Achtung! Da habt ihr euch dann sicher auch ans Links-Fahren gewöhnt. Wir uns auf der einfachen Route nicht ;-). Das Diesel & Creme haben wir auch für einen Zwischenstopp genutzt. Es ist eine echte Sehenswürdigkeit, oder? Das 50s-Inventar ist einfach klasse. Bei unseren Kids blieben die gigantischen Milkshakes allerdings stehen. Sie fanden sie zu süß. Eure Wilderness-Unterkunft sieht traumhaft aus. Ich kann wiederum von den Familycottages im Tsitsikamma Storms River Mouth Camp schwärmen. Die fanden wir toll! Ach, ich hab schon wieder Sehnsucht nach Südafrika …
Liebe Grüße
Gela
Liebe Gela,
die Strecke fanden wir nicht zu lange und das Linksfahren sind wir mittlerweile schon gewöhnt. Überland ist es ja eh kein Problem, da kaum Verkehr ist ;-) Ich kann mir gut vorstellen, dass das Tsitsikamma Storms River Mouth Camp toll war. Schon alleine die Lage ist super.
Liebe Grüße,
Sabine