In den Osterferien war ich mit meiner Familie zum zweiten Mal in Südafrika. Beim ersten Mal waren wir in KwaZulu-Natal und im Krüger Nationalpark unterwegs. Dieses Mal ging es von Kapstadt an die Garden Route, weiter zum Addo Elephant Nationalpark und über Oudtshoorn zurück nach Kapstadt.

Für uns war diese Route eine sehr gute Mischung: Kapstadt, Küste, Nationalpark, Tiere, kleine Orte, lange Strände und am Ende noch ein paar entspannte Tage in Camps Bay. Zwei Wochen sind für diese Strecke nicht üppig, aber machbar. Wir hatten nicht das Gefühl, nur im Auto zu sitzen.

In diesem Beitrag zeige ich dir unsere genaue Südafrika-Reiseroute für 2 Wochen, inklusive Fahrzeiten, Unterkünften, Stopps unterwegs und meiner ehrlichen Einschätzung, was ich wieder genauso machen würde – und was eher nicht.

Für Familien findest du hier meinen Überblick mit Tipps zur Südafrika Rundreise mit Kindern.

Aktualisiert: Mai 2026

Was ist eigentlich die Garden Route?

Die Garden Route ist eine der bekanntesten Reiserouten in Südafrika. Sie verläuft entlang der südafrikanischen Südküste und wird häufig grob zwischen Mossel Bay und Storms River eingeordnet. Der offizielle Garden Route National Park umfasst unter anderem die Bereiche Wilderness, Knysna und Tsitsikamma.

Der Name klingt erst einmal nach Blumenbeeten und gepflegten Parks. Gemeint ist aber eine grüne, wasserreiche Küstenregion mit Wäldern, Flüssen, Lagunen, Stränden und Felsenküste.

Wichtig für die Planung: Kapstadt und der Addo Elephant Nationalpark gehören nicht direkt zur Garden Route. Für eine zweiwöchige Rundreise ab Kapstadt lassen sie sich aber sehr sinnvoll mit der Garden Route verbinden. Genau so haben wir es gemacht.

Strand von Wilderness an der Garden Route in Südafrika
Wilderness war einer der entspanntesten Stopps unserer Route – vor allem wegen der direkten Lage am langen Strand.

Reiseroute Südafrika für 2 bis 3 Wochen – von Kapstadt zur Garden Route

Kapstadt → Wilderness (440 km, 5 h) → Tsitsikamma (140 km, 2 h) → Addo Elephant Nationalpark (215 km, 2,45 h) → Oudtshoorn (390 km, 4 h) → Kapstadt (420 km, 4,45 h)
Hinweis: Die Kilometer- und Zeitangaben sind Circa-Angaben und können variieren.

Die Strecke war insgesamt rund 1.600 Kilometer lang. Die einzelnen Etappen waren gut machbar, auch mit Kind. Nur die erste Strecke von Kapstadt nach Wilderness und die Rückfahrt von Oudtshoorn nach Kapstadt sind längere Fahrtage. Da es keine Zeitverschiebung gibt, lässt sich dieser Roadtrip wirklich prima in zwei Wochen machen.

Unsere Route mit Nächten

StationNächteWarum diese Station?
Kapstadt3 NächteAnkommen, Stadt, Tafelberg, Waterfront, Kaphalbinsel
Wilderness3 NächteStrand, Garden Route, Ausflug nach Knysna, Botlierskop
Tsitsikamma2 NächteKüste, Wald, Suspension Bridges, Natur
Addo Elephant Nationalpark2 NächteSafari auf eigene Faust
Oudtshoorn1 NachtKleine Karoo, Cango Caves, Route 62
Kapstadt / Camps Bay3 Nächteentspannter Abschluss am Meer

Diese Aufteilung hat für uns sehr gut gepasst. Ich würde sie fast wieder genauso planen. Nur in Oudtshoorn wäre ich im Nachhinein gerne eine Nacht länger geblieben.

Karte der Südafrika Reiseroute von Kapstadt über Wilderness, Tsitsikamma, Addo und Oudtshoorn
Karte unsere Südafrika Reiseroute für 2 Wochen: von Kapstadt an die Garden Route, weiter zum Addo Elephant Nationalpark und über Oudtshoorn zurück.

💡 Kennst du schon?
Mit meiner Schritt-für-Schritt-Anleitung planst du den ultimativen Roadtrip
Roadtrip planen leicht gemacht!

Für wen passt diese Südafrika Route?

Diese Route passt gut, wenn du Südafrika zum ersten Mal oder zum ersten Mal rund um Kapstadt und die Garden Route bereist und eine Mischung aus Stadt, Natur, Küste und Safari suchst.

Sie ist besonders sinnvoll, wenn du:

  • in Kapstadt starten und enden möchtest
  • nicht jeden Tag die Unterkunft wechseln willst
  • die Garden Route mit dem Addo Elephant Nationalpark verbinden möchtest
  • gerne selbst mit dem Mietwagen unterwegs bist
  • eine familientaugliche Südafrika-Route suchst
  • keine reine Safari-Reise planst, sondern eine abwechslungsreiche Rundreise

Weniger passend ist diese Route, wenn du sehr viel Safari möchtest. Dann würde ich eher eine Route mit Krüger Nationalpark oder KwaZulu-Natal planen. Der Addo Elephant Nationalpark war für uns ein starkes Erlebnis, ersetzt aber keine klassische Safari-Reise.

Reisezeit: Südafrika in den Osterferien

Wir waren in den Osterferien unterwegs. Für das westliche Südafrika war das eine gute Reisezeit. Es war warm, aber nicht zu heiß. In Kapstadt hatten wir außerdem Glück mit wenig Wind. Das ist nicht selbstverständlich, denn der Wind kann dort ziemlich unangenehm werden.

Für Strandtage war das Wetter an der Garden Route bei uns nicht durchgehend ideal. Genau deshalb haben wir von Wilderness aus spontan die Tagessafari in Botlierskop gemacht. Im Rückblick war das eine gute Alternative.

Mietwagen & Autofahren in Südafrika

Wir haben unseren Mietwagen schon von zu Hause aus gebucht und ihn direkt am Flughafen in Kapstadt übernommen. Für unsere Route war ein normaler Pkw vollkommen ausreichend. Die Straßen waren auf unserer Strecke in gutem Zustand, und außerhalb von Kapstadt war der Verkehr meist entspannt.

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Daran muss man sich kurz gewöhnen, aber auf den breiteren Straßen außerhalb der Stadt fanden wir das machbar. Auch in Kapstadt selbst war das Autofahren für uns kein Problem, obwohl dort natürlich deutlich mehr Verkehr ist.

Wichtig: Für die Anmietung brauchst du in der Regel eine Kreditkarte. Ein internationaler Führerschein wird häufig empfohlen genauer gesagt verlangt. Die konkreten Mietbedingungen können je nach Anbieter abweichen. Prüfe sie deshalb vor der Buchung direkt beim Vermieter.

Verkehrsregeln, die uns aufgefallen sind

Zwei Dinge waren für uns ungewohnt: An Kreuzungen mit vier Stoppschildern fährt derjenige zuerst, der als Erster an der Kreuzung angekommen ist. Danach folgen die anderen in dieser Reihenfolge.

Ein rot durchgestrichenes „S“ auf weißem Grund bedeutet Halteverbot. Das gleiche Zeichen kann auch auf der Straße aufgemalt sein..

Straße auf der Südafrika Reiseroute zwischen Kapstadt und Garden Route
Auf unserer Strecke waren die Straßen gut ausgebaut. Ein normaler Mietwagen reichte für die Route aus.

Reiseroute Südafrika – unsere Unterkünfte

Wir haben die Unterkünfte vorab gebucht. Das war für uns die richtige Entscheidung, weil wir in den Osterferien unterwegs waren und nicht jeden Tag neu suchen wollten.

Unsere Unterkünfte:

  • KapstadtMolo Lolo Cape Town* – sehr gut, zentral gelegen – 3 Nächte
  • WildernessThe Dune Beach House* – tolle Lage direkt am Strand; das Zustellbett für Kinder war allerdings nur ein Feldbett – 3 Nächte
  • Tsitsikamma Section – Storms River Guest House – würde ich nicht mehr buchen – 2 Nächte
  • Addo Elephant ParkElephants Footprint Lodge* – gut, mit praktischer Lage am Rande des Parks – 2 Nächte
  • OudtshoornDie Fontaine Guest House* – sehr gut, familiär, starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kapstadt, Camps BayOceanview Camps Bay* – hochwertig, nicht günstig, aber für den Reiseabschluss richtig schön – 3 Nächte

Die Aufteilung der Nächte hat optimal gepasst, ich würde es genauso wieder machen. Nur in der Tsitsikamma-Section würde ich das nächste Mal direkt im Park im Rest Camp an der tosenden Küste übernachten. Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre ich in Oudtshoorn gerne eine Nacht länger geblieben.

Unterkunft direkt am Strand von Wilderness an der Garden Route
Die direkte Strandlage war für uns der größte Pluspunkt der Unterkunft in Wilderness.
Blick auf Camps Bay in Kapstadt am Ende der Südafrika Rundreise
Camps Bay war unser letzter Stopp – teuer, aber als entspannter Abschluss am Meer sehr passend.

Die einzelnen Stationen unserer Südafrika-Reiseroute

1. Kapstadt – Stadt, Tafelberg & Kaphalbinsel

In Kapstadt blieben wir zu Beginn drei Nächte. Für eine Stadt wie Kapstadt ist das knapp, aber für den Start unserer Rundreise hat es gut funktioniert. Wir haben uns auf die wichtigsten Punkte konzentriert: Tafelberg, Signal Hill, Waterfront, Botanischer Garten und die Kaphalbinsel.

In Kapstadt kann man problemlos eine Woche bleiben. Wenn du zum ersten Mal dort bist und mehr Zeit hast, würde ich eher vier bis fünf Nächte einplanen. Für unsere zweiwöchige Route war die Aufteilung mit drei Nächten am Anfang und drei Nächten am Ende aber ideal.

Von Kapstadt aus haben wir auch die Kaphalbinsel besucht. Dieser Ausflug gehört für mich zu den schönsten Erlebnissen rund um Kapstadt, weil man an einem Tag sehr unterschiedliche Landschaften sieht: Strände, Küste, Aussichtspunkte und das Kap der Guten Hoffnung.

Zwischenstopp von Kapstadt nach Wilderness: Swellendam

Swellendam liegt ziemlich praktisch auf der langen Strecke zwischen Kapstadt und Wilderness und eignet sich gut für eine Pause. Der Ort gehört zu den ältesten Städten Südafrikas und hat rund um die Kirche und die historischen Gebäude einen schönen, ruhigen Ortskern.

Wir haben damals im Old Gaol pausiert. Das Restaurant scheint inzwischen allerdings dauerhaft geschlossen zu sein. Heute würde ich Swellendam trotzdem wieder als Pause einplanen. Der Ort liegt günstig auf der langen Strecke nach Wilderness, du kannst dir kurz die Beine vertreten, einen Kaffee trinken oder etwas essen und danach entspannter weiterfahren. Für uns war Swellendam vor allem deshalb sinnvoll, weil der Stopp die lange Fahrt angenehm unterbrochen hat.

Historisches Gebäude in Swellendam auf der Strecke von Kapstadt nach Wilderness
Swellendam eignet sich gut für eine Pause auf dem langen Fahrtag von Kapstadt nach Wilderness.

2. Wilderness – Strand, Küste und entspannter Garden-Route-Stopp

Wilderness war unsere zweite Station und einer der entspanntesten Stopps der Reise. Der Strand ist weitläufig, die Lage an der Küste großartig und der Ort eignet sich gut, um ein paar Tage langsamer zu reisen.

Unsere Unterkunft lag direkt am Strand. Das war für uns ein klarer Pluspunkt, auch wenn wir nicht unbedingt Badewetter hatten.

Den besten Blick auf den Strand von Wilderness hast du vom Dolphin Point. Der Aussichtspunkt liegt direkt an der N2, wenn du von Westen kommst. Ein kurzer Stopp lohnt sich.

Von Wilderness aus kannst du auch gut nach Knysna fahren. Die Waterfront von Knysna ist touristisch, aber hübsch gemacht, mit Geschäften und Restaurants. Für einen halben Tagesausflug fanden wir das ganz gut.

Blick vom Dolphin Point auf den Strand von Wilderness
Vom Dolphin Point bekommst du einen guten Überblick über die Küste bei Wilderness.
Wilderness Hotel
Unsere Unterkunft in Wilderness war vor allem wegen der direkten Strandlage toll.
Waterfront von Knysna an der Garden Route
Die Waterfront von Knysna ist touristisch, aber für einen kurzen Ausflug von Wilderness gut geeignet.

Ausflug von Wilderness: Tagessafari in Botlierskop

Weil das Wetter für einen längeren Strandtag nicht ideal war, haben wir von Wilderness aus spontan eine Tagessafari im privaten Game Reserve Botlierskop gebucht. Die Fahrt dorthin dauerte von Wilderness aus etwa 40 Minuten.

Die Safari fand im offenen Jeep statt und dauerte rund drei Stunden. Wir sahen Elefanten, Antilopen, Nashörner und Löwen. Wichtig zur Einordnung: Die Löwen waren separat eingezäunt. Das ist nicht vergleichbar mit einer Safari in einem Nationalpark.

Für uns war die Tour trotzdem ein schöner Ausflug, gerade mit Kind. Aber ich würde sie nicht als Ersatz für Addo, Krüger oder eine richtige Safari-Reise sehen. Es ist eher eine unkomplizierte Möglichkeit, von der Garden Route aus Tiere zu sehen.

Safari in privaten Game Reserve Botlierskop bei der Garden Route
Botlierskop war ein schöner Ausflug, ersetzt aber keine Safari in einem Nationalpark.
Löwen im privaten Game Reserve Botlierskop in Südafrika
Wichtig zur Einordnung: Die Löwen in Botlierskop waren separat eingezäunt.
Gnus im privaten Game Reserve Botlierskop an der Garden Route
Bei der Tagessafari in Botlierskop konnten wir verschiedene Tiere aus nächster Nähe sehen.

Kennst du schon?
Mit meiner optimierten Packliste für Südafrika hast du alles dabei.

3. Tsitsikamma Nationalpark – Küste, Wald und Natur

Der Tsitsikamma Nationalpark war für uns einer der schönsten Naturstopps auf der Route. Hier treffen dichter Wald, steile Küste und das tosende Meer aufeinander.

Wir hatten zwei Nächte in der Region. Das hat gereicht, um den Park und die Umgebung gut zu erkunden. Besonders bekannt ist der Weg zu den Suspension Bridges an der Storms River Mouth. Auch der Big Tree Walk ist ein unkomplizierter, kurzer Spaziergang.

Wichtig: Ich würde beim nächsten Mal direkt im Restcamp im Park übernachten. Unsere Unterkunft außerhalb war für uns nicht überzeugend, und die Lage direkt an der Küste wäre deutlich schöner gewesen.

Aktueller Hinweis: Für 2026 gab SANParks Bauarbeiten an den Suspension Bridges bekannt; die Hauptbrücke sollte demnach vom 24. März bis 23. Juni 2026 geschlossen sein. Wichtig ist deshalb: Prüfe vor deiner Reise aktuelle Sperrungen und Öffnungen.

Tsitsikamma
Tsitsikamma war für uns einer der stärksten Naturstopps entlang der Route.

4. Addo Elephant Nationalpark – Safari auf eigene Faust

Der Addo Elephant Nationalpark war unser Safari-Highlight auf dieser Rundreise. Er liegt in der Provinz Eastern Cape und lässt sich gut mit der Garden Route verbinden. Das Schöne am Addo: Du kannst mit dem eigenen Mietwagen durch den Park fahren.

Für uns war das ideal. Wir konnten unser Tempo selbst bestimmen, anhalten, wo wir wollten, und hatten trotzdem echte Safari-Momente. Gerade wenn du keine komplette Safari-Reise planst, ist Addo eine sehr sinnvolle Ergänzung zur Garden Route.

Trotzdem würde ich Addo nicht mit Krüger gleichsetzen. Der Park hat seinen eigenen Charakter. Für zwei Nächte auf dieser Route war er aber genau richtig.

5. Oudtshoorn in der Kleinen Karoo – Cango Caves und Route 62

Oudtshoorn liegt nicht an der Küste, sondern in der Kleinen Karoo. Dadurch verändert sich die Landschaft deutlich. Nach den grünen Küstenabschnitten der Garden Route wirkt die Region trockener, weiter und karger.

Bekannt ist Oudtshoorn vor allem für Straußenfarmen und die Cango Caves. Wir hatten leider nur eine Nacht dort. Im Nachhinein war das zu kurz.

Die Cango Caves liegen außerhalb von Oudtshoorn und können nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Die Touren finden stündlich von 9 bis 16 Uhr statt, eine Buchung im Vorfeld ist zu empfehlen. Preise und Zeiten solltest du vor deiner Reise direkt auf der offiziellen Webseite prüfen.

Die Höhlen selbst haben uns sehr beeindruckt. Die großen Kammern, Tropfsteinformationen und die Dimensionen sind schon besonders. Eine Straußenfarm haben wir zeitlich leider nicht mehr geschafft.

Tropfsteinhöhle Cango Caves bei Oudtshoorn in Südafrika
Die Cango Caves lassen sich nur geführt besuchen und gehören zu den wichtigsten Stopps rund um Oudtshoorn.
Trockene Landschaft bei Oudtshoorn in der Kleinen Karoo
Rund um Oudtshoorn verändert sich die Landschaft deutlich: weniger Küste, mehr Weite und trockene Karoo.
Straße auf der Route 62 zwischen Oudtshoorn und Kapstadt
Die Route 62 ist eine landschaftlich reizvolle Alternative zur Rückfahrt entlang der Küste.

Von Oudtshoorn zurück nach Kapstadt über die Route 62

Am nächsten Tag ging es über die Route 62 zurück nach Kapstadt. Das war wieder ein längerer Fahrtag, aber landschaftlich abwechslungsreich.

Unser Gastgeber in Oudtshoorn gab uns den Tipp, in Barrydale bei Diesel and Crème zu stoppen. Das Lokal liegt direkt an der Durchfahrtsstraße und ist kaum zu übersehen. Innen ist es sehr auffällig im Retro-Stil eingerichtet, mit alten Schildern und viel 50er-/60er-Jahre-Optik.

Der riesige Milchshake kam bei unserem Junior extrem gut an. Für uns war es ein guter Stopp, um vor der letzten längeren Etappe nach Kapstadt noch einmal Pause zu machen.

Restaurant Diesel and Crème in Barrydale an der Route 62
Diesel and Crème ist ein guter Zwischenstopp auf der langen Rückfahrt nach Kapstadt.

6. Zurück in Kapstadt: Abschluss in Camps Bay

Am Ende unserer Rundreise blieben wir noch drei Nächte in Camps Bay. Das war nicht die günstigste Entscheidung, aber für den Abschluss der Reise sehr schön.

Nach den vielen Stationen tat es gut, noch einmal ein paar Tage am Meer zu haben, ohne großes Programm. Camps Bay ist natürlich kein Geheimtipp und preislich eine andere Liga als viele andere Orte auf der Route. Für uns hat es trotzdem gepasst, weil wir die Reise bewusst entspannt ausklingen lassen wollten.

Was ich bei dieser Route wieder genauso machen würde

Ich würde die Route grundsätzlich wieder so planen. Die Mischung aus Kapstadt, Garden Route, Tsitsikamma, Addo und Oudtshoorn war für zwei Wochen sehr stimmig.

Besonders gut fand ich:

  • den Start und Abschluss in Kapstadt
  • drei Nächte in Wilderness
  • zwei Nächte im Addo Elephant Nationalpark
  • den Wechsel von Küste zur Kleinen Karoo
  • die Rückfahrt über die Route 62
  • die Kombination aus Natur, Tieren und entspannten Stopps

Was ich anders machen würde

Zwei Dinge würde ich ändern:

  1. In Tsitsikamma direkt im Park übernachten
    Unsere Unterkunft außerhalb würde ich nicht noch einmal buchen. Die Lage im Park wäre für uns deutlich besser gewesen.
  2. Oudtshoorn eine Nacht länger einplanen
    Eine Nacht war zu kurz. Wir konnten die Cango Caves besuchen, aber für eine Straußenfarm oder mehr Zeit in der Kleinen Karoo reichte es nicht.

Wenn du also ein paar Tage mehr hast, würde ich nicht unbedingt noch mehr Orte einbauen, sondern eher Oudtshoorn oder Kapstadt verlängern.

Mein Fazit zur Reiseroute Südafrika für 2 Wochen

Diese Südafrika Reiseroute war für uns eine sehr gute Wahl: abwechslungsreich, gut fahrbar und auch mit Kind entspannt machbar. Zwei Wochen sind nicht lang, aber für Kapstadt, Garden Route, Addo Elephant Nationalpark und Oudtshoorn reichen sie aus, wenn du die Route klar planst und nicht zu viele zusätzliche Stopps einbaust.

Für eine erste Reise in diese Region Südafrikas finde ich die Route sehr sinnvoll. Du bekommst Stadt, Küste, Natur, Tiere und die Kleine Karoo in einer Reise. Genau diese Mischung macht sie abwechslungsreich.

Wenn du aber vor allem Safari erleben möchtest, würde ich eine andere Route wählen – zum Beispiel mit Krüger Nationalpark und KwaZulu-Natal. Wenn du dagegen einen gut machbaren Südafrika-Roadtrip ab Kapstadt suchst, ist diese Route eine sehr gute Grundlage.

Einen Überblick über alle meine Beiträge findest du hier: Südafrika Guide.

Reiseführerempfehlung für Kapstadt und Garden Route

Wir waren mit dem Reiseführer von Reise Know-How* unterwegs und waren damit zufrieden. Besonders hilfreich fanden wir die Detailkarten, weil sie unterwegs die Orientierung erleichtert haben.

Teile den Beitrag »Reiseroute Kap-Region Südafrika« auf Pinterest:

Pinterest-Grafik zur Südafrika Reiseroute für 2 Wochen