Budapest, die Stadt an der Donau, hat mich sofort gepackt. Zwei Tage hatten wir hier im Rahmen einer AROSA-Kreuzfahrt, und die Zeit verging viel zu schnell. Trotzdem konnten wir viele der bekanntesten Sehenswürdigkeiten sehen: die Brücken, das Parlament, die Basilika, die Markthalle – und natürlich das Burgviertel mit der Fischerbastei. Vieles blieb offen, aber das macht nichts. Denn diese zwei Tage haben gereicht, um Lust auf mehr zu bekommen. In diesem Beitrag zeige ich dir unsere Route, gebe dir Tipps für einen kurzen Städtetrip und verrate auch, wie man mit Teenager die Motivation oben hält.
Budapest war einer von drei Stopps unserer AROSA-Kreuzfahrt – neben Wien mit Teenager und Bratislava für einen Tag.
Aktualisiert August 2025
Inhaltsverzeichnis
- Budapest Sehenswürdigkeiten – unsere Route für 2 Tage
- Karte Sehenswürdigkeiten Budapest
- Tag 1 – Sehenswürdigkeiten auf der Pester Seite
- Tag 2 – Sehenswürdigkeiten auf der Buda-Seite
- Extra Tipp: Mit dem Segway durch Budapest (ideal mit Teenagern)
- Weitere Sehenswürdigkeiten, die wir nicht geschafft haben
- Allgemeine Tipps für Budapest
- Fazit – Budapest in 2 Tagen erleben
- Pinne die Budapest Sehenswürdigkeiten & Highlights auf Pinterest
Budapest Sehenswürdigkeiten – unsere Route für 2 Tage
Wir hatten also zwei Tage Zeit, um Budapest zu erkunden. Natürlich reicht das nicht, um die ganze Stadt wirklich kennenzulernen. Aber es ist genug, um ein gutes Gefühl für die Atmosphäre zu bekommen und die bekanntesten Sehenswürdigkeiten zu sehen. Wir haben uns dabei an einer einfachen Route orientiert: Am ersten Tag die Pester Seite mit Parlament, Basilika, Markthalle und den Brücken – am zweiten Tag dann hinüber nach Buda mit Burgviertel, Fischerbastei und dem Gellértberg.

Karte Sehenswürdigkeiten Budapest
Damit du dich besser orientieren kannst, habe ich alle Stopps in einer Google-Maps-Karte markiert. So siehst du direkt, was nah beieinanderliegt und wie wir die Wege geplant haben.
Tag 1 – Sehenswürdigkeiten auf der Pester Seite
Die Brücken von Budapest
Budapest ohne seine Brücken? Unvorstellbar. Insgesamt acht Stück verbinden die beiden Stadtteile Buda und Pest, und jede hat ihren eigenen Charakter. Am bekanntesten ist die Kettenbrücke, die älteste und für mich auch die schönste. Sie war damals die erste feste Verbindung über die Donau und hat die Stadt zu dem gemacht, was sie heute ist.
Gleich daneben spannt sich die weiße Elisabethbrücke über den Fluss. Genau dort lag übrigens unser AROSA-Schiff vor Anker. Schon allein beim Ankommen hatten wir dadurch einen großartigen Blick auf Donau und Brücken.
Ein Spaziergang über die Brücken gehört für mich unbedingt dazu – am besten bei Sonnenuntergang, wenn die Stadt langsam in goldenes Licht getaucht wird. Das war einer dieser Momente, wo man einfach stehenbleibt und nur schaut.





Das ungarische Parlament – eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Schon bei der Ankunft in Budapest hat uns das Parlamentsgebäude den Atem geraubt. Majestätisch thront es direkt am Donauufer, mit seiner riesigen Kuppel und den vielen Türmen. Allein die Fassade ist so beeindruckend, dass man kaum weiß, wohin man zuerst schauen soll.
Fertiggestellt wurde das Gebäude 1904 – und bis heute ist es eines der größten Parlamentsgebäude weltweit. Wenn man davorsteht, wird einem die Dimension erst richtig klar: fast 270 Meter lang, unzählige Fenster, rundherum verziert bis ins kleinste Detail.
Wir hatten keine Führung gebucht, dafür war unsere Zeit zu knapp. Wer mehr als zwei Tage in Budapest ist, sollte das unbedingt einplanen. Tickets gibt es online, und man kommt auch ins Innere mit dem berühmten Sitzungssaal und der Stephanskrone.
Vom Donauufer aus wirkt das Parlament besonders schön in den frühen Abendstunden, wenn die Lichter angehen und sich das Gebäude im Wasser spiegelt. Ein Bild, das ich so schnell nicht vergesse.
Lage: Am Ostufer der Donau zwischen Margaretenbrücke und Kettenbrücke
Öffnungszeiten: Hauptsaison (1. April – 31 Oktober): Montag bis Sonntag 08:00–18:00 Uhr | Nebensaison (1 November – 31 März): Montag bis Sonntag 08:00–16:00 Uhr
Eintritt: 3 250–13 000 HUF (etwa 8–32 €, abhängig von Alter & Staatsangehörigkeit)
Extra-Tipp: Tickets für Führung im Vorfeld buchen bei Get your guide*




Holocaust-Mahnmal: Schuhe am Donauufer
Nur ein paar Schritte vom Parlament entfernt stehen am Donauufer die gusseisernen Schuhe – ein schlichtes, aber unglaublich bewegendes Mahnmal. Es erinnert an die jüdischen Opfer des Zweiten Weltkriegs, die hier gezwungen wurden, ihre Schuhe auszuziehen, bevor sie in den Fluss gestoßen wurden.
Die Schuhe wirken so alltäglich: Herrenstiefel, Damenschuhe, Kinderschuhe. Genau das macht es so bedrückend. Es ist kein großes Monument, sondern ein stiller Ort, an dem man kurz innehalten sollte.
Für mich war das einer der emotionalsten Momente in Budapest. Einfach stehen, schauen, schweigen – und sich bewusst machen, was hier geschehen ist. Gerade mit Teenager fand ich es wichtig, diesen Teil der Geschichte nicht zu übergehen.

St. Stephans Basilika – die größte Kirche der Stadt
Die St.-Stephans-Basilika ist die größte Kirche der Stadt – und schon von außen beeindruckend mit ihrer 96 Meter hohen Kuppel. Sie ist nach dem ersten König Ungarns benannt und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Budapests.
Wir haben uns die Basilika von innen angesehen, und das lohnt sich wirklich. Der Kirchenraum ist prachtvoll gestaltet, mit viel Marmor, Gold und bunten Fenstern. Wer noch etwas Zeit und Energie hat, sollte unbedingt auf die Aussichtsplattform steigen. Von dort oben sieht man nicht nur das Parlament und die Donau, sondern hat einen tollen Rundumblick über die ganze Stadt.
Praktisch: Die Basilika liegt nur wenige Gehminuten von der Kettenbrücke entfernt und lässt sich leicht in jede Route einbauen.


Váci utca – die Einkaufsmeile Budapests
Ein Bummel durch die Váci utca gehört einfach dazu. Die Fußgängerzone zieht sich mitten durch die Innenstadt und ist immer voll mit Menschen – Touristen genauso wie Einheimische. Hier reiht sich ein Souvenirladen an den nächsten, dazwischen Boutiquen, Restaurants und Cafés.
Wir sind die Straße einmal entlangspaziert, ohne großes Ziel. Für uns war es weniger das Shopping, mehr das Treiben, das die Váci utca interessant macht. Wenn man sich kurz hinsetzt, Kaffee oder Eis bestellt und einfach nur beobachtet, spürt man dieses lebendige Budapest-Gefühl.
Am Ende der Straße landet man direkt bei der Markthalle – perfekt, um den Spaziergang dort fortzusetzen.

Die Große Markthalle
Am Ende der Váci utca steht die Große Markthalle – ein buntes, lautes, lebendiges Gebäude, das man einfach gesehen haben muss. Schon von außen fällt die Halle mit ihrem Dach aus bunten Zsolnay-Kacheln auf. Innen geht es dann richtig zur Sache: Obst, Gemüse, Paprika in allen Varianten, ungarische Salami, Honig, Souvenirs.
Im Erdgeschoss reiht sich ein Stand an den anderen, und überall riecht es anders – mal nach Gewürzen, mal nach frischem Gebäck. Oben im ersten Stock gibt es kleine Imbissstände, wo man typische Gerichte probieren kann. Perfekt, wenn man mal schnell und günstig etwas essen möchte.
Wir sind einfach durch die Gänge geschlendert und haben die Atmosphäre aufgesogen. Für mich war die Markthalle einer der Orte, an denen man Budapest besonders gut spürt: laut, bunt, ein bisschen chaotisch – aber genau das macht den Reiz aus.
Lage: Auf Höhe der Freiheitsbrücke | Öffnungszeiten: Montag 6–17 Uhr, Dienstag–Freitag 6–18 Uhr, Samstag 6–15 Uhr, Sonntag geschlossen


Tag 2 – Sehenswürdigkeiten auf der Buda-Seite
Am zweiten Tag sind wir rüber nach Buda gewechselt. Ganz anderes Gefühl hier: weniger Trubel, mehr Geschichte, ein bisschen ruhiger. Vor allem das Burgviertel ist ein Highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Der Budaer Burgpalast
Der Burgpalast thront hoch über der Donau und ist schon von weitem ein echter Blickfang. Früher Residenz der ungarischen Könige, heute Heimat von Museen und der Nationalgalerie.
Wir haben den Palast von außen besichtigt und sind durch die Anlage spaziert. Allein die Aussicht von den Terrassen ist den Weg nach oben wert: Donau, Parlament, die Brücken – Budapest liegt einem hier zu Füßen.
Wer mehr Zeit hat, kann in die Museen gehen, aber für unseren kurzen Aufenthalt hat der Rundgang vollkommen gereicht. Gerade mit Teenager war das genau richtig: eindrucksvolle Kulisse, aber nicht zu langatmig.


Fischerbastei & Matthiaskirche
Von allen Orten in Budapest war die Fischerbastei für mich einer der schönsten. Die weißen Türmchen, die Treppen, die vielen kleinen Details – es wirkt fast wie aus einem Märchen. Eigentlich war sie nie eine echte Festung, sondern wurde gebaut, um schön auszusehen. Und das tut sie bis heute.
Der Blick von hier oben ist großartig: über die Donau hinweg bis zum Parlament und die ganze Pester Seite. Besonders am Nachmittag, wenn die Sonne von hinten kommt, wirkt die Kulisse einfach magisch.
Direkt daneben steht die Matthiaskirche mit ihrem bunt gedeckten Dach. Auch von außen schon beeindruckend, und innen soll sie noch sehenswerter sein. Wir haben uns auf den Rundgang draußen beschränkt – die Atmosphäre zwischen Kirche und Bastei hat uns vollkommen gereicht.




Aussicht vom Gellértberg
Unser letzter Stopp führte uns auf den Gellértberg. Schon der Aufstieg lohnt sich, auch wenn es zwischendurch ein bisschen steil wird. Oben wartet dafür einer der besten Ausblicke über die Stadt. Man sieht den Burgpalast, die Kettenbrücke, das Parlament – und versteht erst richtig, warum Budapest die „Perle der Donau“ genannt wird.
Auf dem Berg steht außerdem die Freiheitsstatue, die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde. Sie wirkt schlicht, aber von hier oben hat man wirklich das Gefühl, über der Stadt zu stehen.
Für uns war der Gellértberg der perfekte Abschluss unserer zwei Tage in Budapest. Ein Ort, an dem man nochmal durchatmet, bevor es zurück aufs Schiff geht.


Extra Tipp: Mit dem Segway durch Budapest (ideal mit Teenagern)
Städtetrips können mit Teenagern schnell zäh werden – zu viele Kirchen, zu viele Kilometer zu Fuß. Deshalb haben wir uns für eine Segway-Tour entschieden. Rückblickend war das die beste Idee überhaupt.
Nach einer kurzen Einweisung ging es los, und plötzlich war alles leicht: Wir rollten entspannt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, kamen viel schneller durch die Stadt und hatten dabei richtig Spaß. Unser Teenager war sofort begeistert – und wir Eltern ehrlich gesagt auch.
Gerade wenn man nur begrenzt Zeit hat, ist eine Segway-Tour eine gute Alternative. Man sieht unglaublich viel in kurzer Zeit, ohne dass jemand die Lust verliert. Für uns war das ein Highlight, das Budapest nochmal ganz anders erlebbar gemacht hat.
Hier kannst du dir die Tour ansehen und Tickets buchen: Segway Tour Budapest*.


Weitere Sehenswürdigkeiten, die wir nicht geschafft haben
Zwei Tage in Budapest sind viel – und gleichzeitig viel zu wenig. Wir haben uns auf die Highlights konzentriert, die für uns gut machbar waren. Einige bekannte Sehenswürdigkeiten mussten wir auslassen. Damit du ein vollständiges Bild hast, hier ein kurzer Überblick:
Thermalbäder
Budapest ist weltberühmt für seine Bäder. Vor allem das Széchenyi-Bad mit seinen riesigen Außenbecken und das Gellértbad in Jugendstilarchitektur gehören zu den Klassikern. Wir haben es diesmal nicht geschafft, aber wenn du mehr Zeit hast: unbedingt einplanen.
Heldenplatz & Stadtpark
Am Ende der Andrássy út liegt der Heldenplatz mit seinen Statuen und Denkmälern. Dahinter beginnt der Stadtpark – perfekt für eine Pause im Grünen.
Margareteninsel
Eine grüne Oase mitten in der Donau. Ideal zum Radfahren, Spazierengehen oder einfach nur zum Durchatmen. Mit Teenager bestimmt ein schöner Kontrast zum Sightseeing.
Große Synagoge
Die Große Synagoge in der Dohány-Straße ist die größte Synagoge Europas und ein wichtiger Ort für die jüdische Geschichte der Stadt. Für uns hat die Zeit nicht gereicht, aber viele Besucher sind begeistert.
Ruinenbars & Café New York
Budapest ist auch bekannt für seine Ruinenbars – alternative Kneipen in alten Gebäuden, voller Streetart und Kreativität. Und dann gibt es noch das Café New York, eines der prunkvollsten Kaffeehäuser Europas. Beides haben wir ausgelassen, klingt aber spannend, wenn man die Stadt von einer anderen Seite erleben will.
Allgemeine Tipps für Budapest
- Währung: In Ungarn zahlst du mit Forint (HUF). Viele Restaurants und Shops akzeptieren auch Karte, trotzdem ist etwas Bargeld praktisch.
- Einreise: Für Deutsche reicht der Personalausweis. Da Ungarn zum Schengen-Raum gehört, sind die Einreiseformalitäten unkompliziert.
- Fortbewegung: Wir haben uns fast ausschließlich mit dem Segway bewegt – eine schnelle und bequeme Art, die Stadt zu erkunden, gerade mit Teenager. Budapest selbst hat aber auch ein dichtes Netz aus Metro, Bussen und Straßenbahnen, falls du lieber klassisch unterwegs bist.
- Aufenthaltsdauer: Zwei Tage haben uns einen guten Überblick gegeben. Mit drei oder vier Tagen kannst du tiefer eintauchen, z. B. ein Thermalbad besuchen oder mehr Museen mitnehmen.
- Reiseführer: Hilfreich fand ich den kompakten „City Trip Budapest“ von Reise Know-How.*
- Packliste: Für Städtereisen habe ich eine eigene Checkliste Städtereisen zum Download
- Weitere Informationen: offizielle Tourismus-Website von Budapest

Fazit – Budapest in 2 Tagen erleben
Budapest hat mich wirklich überrascht. Die alten Prachtbauten, die Brücken über die Donau und die vielen Aussichtspunkte – alles zusammen ergibt eine Stadt, die einen sofort in den Bann zieht. Zwei Tage waren natürlich viel zu kurz, aber genug, um einen Eindruck zu bekommen und Lust auf mehr zu machen.
Besonders die Mischung aus Kultur und Spaß hat es für uns ausgemacht: beeindruckende Architektur, spannende Geschichte – und gleichzeitig das lockere Unterwegssein mit dem Segway, das auch unserem Teenager gefallen hat. Für uns war Budapest Teil einer A-ROSA-Kreuzfahrt mit Stopps in Wien mit Teenager und Bratislava an einem Tag.
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Ich plane Budapest für den Herbst, vielen Dank für die super Tipps.