Ich liebe Bergtouren, bei denen am Ende ein richtiges Gipfelerlebnis wartet. Es gibt für mich kaum etwas Schöneres, als mit einer guten Brotzeit am Gipfelkreuz zu sitzen und den Ausblick zu genießen. Genau deshalb habe ich dir hier meine schönsten Gipfelwanderungen rund um Rosenheim zusammengestellt.
Alle Touren bin ich selbst gegangen, auch im Winter. In diesem Beitrag findest du bewusst keine Spaziergänge oder gemütlichen Almrunden, sondern Bergtouren mit Gipfel, die meist leicht bis mittelschwer sind, aber trotzdem eine gewisse Kondition und manchmal auch Trittsicherheit verlangen.
Aktualisiert: April 2026
Inhaltsverzeichnis
- Für wen dieser Beitrag gedacht ist
- Meine Einordnung vorab
- Welche Ausrüstung sinnvoll ist
- Einkehren unterwegs: praktisch, aber nicht immer planbar
- 1) Rampoldplatte – einfacher Anstieg, oben weiter Blick
- 2) Farrenpoint – kurze Tour mit starkem Blick ins Inntal
- 3) Hochries – beliebt, aussichtsreich und nicht ohne Grund ein Klassiker
- 4) Karkopf – wandern Rosenheim auf einen kleinen, aber feinen Gipfel
- 5) Feichteck – ähnlich schnell wie der Karkopf, aber steiler
- 6) Heuberg – schnell erreichbar und deshalb oft eine gute Feierabendtour
- 7) Sulzberg – kurz, steil und nicht ideal ausgeschildert
- 8) Wildalpjoch – sehr schöne Tour, aber nicht die entspannteste
- 9) Wendelstein – viel besucht, aber als Bergtour lohnend
- 10) Wildbarren – kurze, knackige Tour mit viel Schatten
- 11) Rehleitenkopf – ruhigerer Gipfel, aber nicht ausgeschildert
- 12) Großer Riesenkopf – Grasgipfel mit weitem Blick
- 13) Kampenwand – aussichtsreich, aber am Schluss anspruchsvoll
- Mein Fazit: Welche Tour lohnt sich für wen?
Für wen dieser Beitrag gedacht ist
Diese Touren passen gut zu dir, wenn du:
- rund um Rosenheim Bergtouren statt Spaziergänge suchst
- lieber auf einen Gipfel gehst als nur bis zur Alm
- mit leichter bis mittlerer Schwierigkeit gut zurechtkommst
- auch mal 600 bis 850 Höhenmeter okay findest
Weniger passend ist der Beitrag, wenn du mit kleinen Kindern unterwegs bist, eine sehr kurze Tour suchst oder eher gemütlich und ohne nennenswerten Anstieg gehen willst. Dafür passt mein Beitrag zu leichten Wanderungen im Chiemgau deutlich besser.
Meine Einordnung vorab
Ich habe alle Touren in diesem Beitrag selbst gemacht – und zwar auch schon im Winter. Trotzdem heißt das nicht, dass sie immer harmlos sind. Je nach Schnee-, Eis- und Lawinenlage kann sich der Charakter einer Tour deutlich verändern.
Und noch wichtig, wenn du sonst eher im Flachland unterwegs bist: Das hier sind echte Bergtouren und keine Spaziergänge. Auch die leichteren Touren in dieser Liste bringen spürbare Höhenmeter und echte Anstrengung mit. Vernünftige Bergschuhe sind aus meiner Sicht deshalb Pflicht.
Viele der Wege sind gut zu finden. Es gibt aber Ausnahmen. Gerade im Winter würde ich mich deshalb nicht nur auf eine grobe Beschreibung verlassen.
Wenn du Touren gern vorab auf einer klassischen Karte planst, kann eine Wanderkarte für die Chiemgauer Alpen zusätzlich hilfreich sein: KOMPASS Wanderführer Chiemgauer Alpen* ansehen.
Welche Ausrüstung sinnvoll ist
Normale Wanderausrüstung reicht für diese Touren in der Regel aus. Wirklich wichtig sind gute Bergschuhe*. Im Winter oder bei vereisten Stellen gehören zusätzlich Grödel* zur Standardausrüstung. Eine ausführliche Übersicht dazu findest du in meiner Packliste fürs Wandern.
Einkehren unterwegs: praktisch, aber nicht immer planbar
Bei einigen der vorgestellten Touren ist eine Hütteneinkehr möglich. Verlassen würde ich mich darauf aber nicht blind, denn viele Hütten sind nicht das ganze Jahr bewirtschaftet. Gerade in der Nebensaison oder im Winter solltest du die Öffnungszeiten vorher prüfen. Und wichtig: Nur beim Hochrieshaus sitzt du wirklich direkt am Gipfel. Bei den anderen Touren liegen die Einkehrmöglichkeiten ein gutes Stück unterhalb.
1) Rampoldplatte – einfacher Anstieg, oben weiter Blick
Die Rampoldplatte ist eine gute Tour, wenn du eine eher unkomplizierte Gipfelwanderung suchst, die trotzdem ein echtes Gipfelgefühl bietet. Der Berg ist mit 1.422 Metern nicht besonders hoch, aber der freie Wiesengipfel macht genau das aus. Oben öffnet sich der Blick Richtung Simssee, Chiemsee, Hochsalwand und Wendelstein.
Der Aufstieg startet am Wanderparkplatz Sagbruck in Brannenburg. Erst geht es Richtung Schlipfgrubalm, danach weiter in Richtung Schuhbräualm. Vor der Schuhbräualm zweigt der Weg links zur Rampoldplatte ab. Das letzte Stück führt über einen Wiesenrücken zum Gipfel.
Mein Eindruck: Eine der Touren, die sich auch dann lohnt, wenn du keine Lust auf technische Schwierigkeiten hast.
Worauf du achten solltest: Der Schlussanstieg kann im Winter eisig sein.
Startpunkt: Wanderparkplatz Sagbruck, Brannenburg
Dauer Aufstieg: ca. 1 ¾ Stunden
Höhenmeter: ca. 760



2) Farrenpoint – kurze Tour mit starkem Blick ins Inntal
Der Farrenpoint ist kein spektakulärer Gipfel im klassischen Sinn, aber die Aussicht ist stark. Vor allem der Blick ins Inntal bleibt hängen. Bei klarer Sicht sieht man sogar bis nach München.
Du kannst die Tour entweder von Brannenburg oder von Bad Feilnbach aus gehen. In Bad Feilnbach gibt es die längere Variante vom Parkplatz Unteres Jenbachtal oder die kürzere vom Oberen Jenbachtal. Wichtig: In den Wintermonaten ist die Auffahrt zum oberen Parkplatz gesperrt.
Mein Eindruck: Gute Tour, wenn du überschaubaren Aufwand mit schönem Weitblick verbinden willst.
Worauf du achten solltest: Je nach Startpunkt unterscheiden sich Länge und Höhenmeter deutlich.
Startpunkt: Sagbruck in Brannenburg oder Jenbachtal in Bad Feilnbach
Dauer Aufstieg: ca. 1 bis 1 ¾ Stunden
Höhenmeter: ca. 600 bis 760


Wer öfter unterwegs ist, kennt das: Man vergisst schnell, welche Tour wie war. Mein Wandertagebuch hilft mir dabei, den Überblick zu behalten.
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3) Hochries – beliebt, aussichtsreich und nicht ohne Grund ein Klassiker
Die Hochries ist einer der bekanntesten Berge der Gegend – und das nicht ohne Grund. Der Rundumblick ist wirklich toll: Richtung Chiemsee, Richtung Alpenhauptkamm, Richtung Voralpen. Oben versteht man schnell, warum so viele hier hinaufwollen. Im Sommer solltest du aber damit rechnen, dass deutlich mehr los ist, auch weil dann die Hochriesbahn fährt.
Los geht es am Wanderparkplatz Spatenau am Samerberg. Der Anstieg ist gut machbar, aber nicht ganz ohne. Gerade bei wärmerem Wetter merkt man schnell, dass weite Teile des Wegs wenig Schatten haben.
Mein Eindruck: Typischer Klassiker, aber in diesem Fall zu Recht.
Worauf du achten solltest: An sonnigen Tagen früh losgehen.
Gut zu wissen: Mit dem Hochrieshaus gibt es hier eine Einkehrmöglichkeit direkt am Gipfel.
Eine ausführlichere Beschreibung der Tour findest du in meinem Beitrag zur Hochries-Wanderung.
Startpunkt: Wanderparkplatz Spatenau, Samerberg
Dauer Aufstieg: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: ca. 800


4) Karkopf – wandern Rosenheim auf einen kleinen, aber feinen Gipfel
Der Karkopf ist mit 1.380 Metern kein Riese, funktioniert aber ebenso gut als eigenständige Tour. Viele kombinieren ihn mit Hochries oder Feichteck. Das geht, aber auch allein lohnt sich der Aufstieg.
Start ist entweder an der Spatenau oder am Waldparkplatz Gammern am Samerberg. Der Weg ist insgesamt nicht besonders anspruchsvoll. Erst ganz am Ende ist etwas mehr Trittsicherheit gefragt.
Mein Eindruck: Gute Wahl, wenn du eine kürzere Gipfeltour suchst, aber nicht auf einen richtigen Berg verzichten willst.
Worauf du achten solltest: Der Schlussabschnitt ist der einzige Teil, der etwas anspruchsvoller ist und mehr Aufmerksamkeit erfordert.
Startpunkt: Waldparkplatz Gammern, Samerberg
Dauer Aufstieg: ca. 1 ½ Stunden
Höhenmeter: ca. 600


5) Feichteck – ähnlich schnell wie der Karkopf, aber steiler
Das Feichteck ist der etwas höhere Nachbar des Karkopfs und wirkt je nach Route auch etwas kerniger. Vor allem der Steig oberhalb der Wagneralm zieht ordentlich an. Bei Nebel oder Inversionswetter kann die Stimmung hier oben sehr besonders sein.
Mein Eindruck: Eine Tour, die bei passenden Bedingungen mehr Atmosphäre hat, als man von den reinen Daten erwarten würde.
Worauf du achten solltest: Die steileren Passagen sollte man nicht unterschätzen.
Gut zu wissen: Eine Einkehr ist an der Feichteck Alm möglich. Sie liegt aber ein gutes Stück unterhalb des Gipfels und ist in der Regel nur bewirtschaftet, wenn die Kühe oben sind.
Startpunkt: Waldparkplatz Gammern, Samerberg
Dauer Aufstieg: ca. 1 ½ Stunden
Höhenmeter: ca. 650



6) Heuberg – schnell erreichbar und deshalb oft eine gute Feierabendtour
Der Heuberg gehört für mich in jede Liste zum Wandern rund um Rosenheim. Vom Parkplatz Schweibern am Samerberg ist der Gipfel recht flott erreichbar, und genau das macht ihn so attraktiv. Durch den steilen Abbruch Richtung Inn ist der Blick ins Inntal besonders schön.
Bis zu den Almen ist die Tour eher unkompliziert. Danach wird es steiler. Bei Nässe würde ich den Gipfelsteig nicht empfehlen, weil er schnell matschig wird.
Mein Eindruck: Perfekt, wenn du relativ wenig Zeit hast und trotzdem auf einen Gipfel willst.
Worauf du achten solltest: Bei nassem Boden verliert die Tour viel von ihrer Leichtigkeit.
Gut zu wissen: Eine Einkehr ist auf dieser Tour möglich, zum Beispiel in der Laglerhütte oder auf der Deindlalm. Beide liegen unterhalb des Gipfels.
Startpunkt: Parkplatz Schweibern, Samerberg
Dauer Aufstieg: ca. 1 ¼ Stunden
Höhenmeter: ca. 600


7) Sulzberg – kurz, steil und nicht ideal ausgeschildert
Der Sulzberg ist eine Tour für Tage, an denen du schnell Höhenmeter machen willst. Der Weg verläuft komplett durch den Wald, was im Sommer angenehm ist. Der Nachteil: Die Strecke ist nicht besonders gut ausgeschildert.
Eine mögliche Variante führt über die Schlipfgrubalm. Danach geht es rechts über die Almwiese weiter, dann der Beschilderung „Waldweg-Brannenburg“ und später „Sulzberg“ folgen. Oben wartet ein schöner Blick ins Voralpenland.
Mein Eindruck: Kurz und effektiv, aber nicht die Tour, die ich Ortsunkundigen blind empfehlen würde.
Worauf du achten solltest: Wegen der Orientierung lieber nicht unvorbereitet losgehen.
Startpunkt: Parkplatz Sagbruck, Brannenburg
Dauer Aufstieg: ca. 1 ¼ Stunden
Höhenmeter: ca. 550



8) Wildalpjoch – sehr schöne Tour, aber nicht die entspannteste
Das Wildalpjoch ist für mich eine der stärkeren Touren in dieser Liste. Die Lage oberhalb des Sudelfelds, der Blick zum Wendelstein und die Weite Richtung Alpenhauptkamm machen viel aus. Gleichzeitig ist das keine ganz harmlose Genusswanderung.
Teile der Strecke verlaufen durch etwas ausgesetztes Gelände. Dafür sollte Trittsicherheit da sein. An heißen Sommertagen würde ich die Tour eher nicht machen.
Mein Eindruck: Landschaftlich super und deshalb eine meiner liebsten Touren hier in der Gegend.
Worauf du achten solltest: Nicht die beste Wahl bei Hitze oder wenn du dich in ausgesetztem Gelände unwohl fühlst.
Startpunkt: Parkplatz am Oberen Sudelfeld
Dauer Aufstieg: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: ca. 750



9) Wendelstein – viel besucht, aber als Bergtour lohnend
Der Wendelstein ist der bekannteste Berg der Region und mit 1.838 Metern auch der höchste in dieser Auswahl. Genau deshalb ist dort natürlich auch mehr los als auf kleineren Nebengipfeln. Mit Seilbahn und Zahnradbahn ist der Berg touristisch stark erschlossen.
Wenn du ihn zu Fuß gehst, würde ich möglichst Zeiten wählen, in denen die Bahnen nicht oder weniger stark in Betrieb sind. Der kürzeste und aus meiner Sicht schönste Aufstieg führt vom Oberen Sudelfeld. Bis zur Bergstation geht es auf gutem Steig, danach über Stufen weiter zum Gipfel.
Mein Eindruck: Kein stiller Geheimtipp, aber als selbst erwanderter Gipfel trotzdem lohnend.
Worauf du achten solltest: Zu Betriebszeiten der Bahnen kann es voll werden.
Startpunkt: Parkplatz Oberes Sudelfeld
Dauer Aufstieg: ca. 2 ½ Stunden
Höhenmeter: ca. 800
Wenn du den Wendelstein nicht nur als Bergtour, sondern auch als Ausflugsziel näher anschauen willst, lies gern meinen Beitrag „Wendelstein mit Zahnradbahn: Tipps zu Gipfel, Panoramaweg und Höhle“.



10) Wildbarren – kurze, knackige Tour mit viel Schatten
Der Wildbarren ist eine gute Option, wenn du eine eher kurze Gipfeltour suchst, die trotzdem nicht verschenkt wirkt. Von Oberaudorf geht es zunächst über einen steilen Forstweg und später über einen schmaleren Steig nach oben. Der Großteil verläuft durch den Wald, was die Tour auch an wärmeren Tagen angenehm macht.
Wer mag, kann den Rückweg über den Bichlersee verlängern und so eine kleine Runde daraus machen.
Mein Eindruck: Kompakt, schattig und sinnvoll, wenn du keine Tagesunternehmung daraus machen willst.
Worauf du achten solltest: Kurz heißt hier nicht völlig gemütlich.
Startpunkt: Wanderparkplatz Oberaudorf unterhalb des Berggasthofs Bichlersee
Dauer Aufstieg: ca. 1 Stunde
Höhenmeter: ca. 500


11) Rehleitenkopf – ruhigerer Gipfel, aber nicht ausgeschildert
Der Rehleitenkopf liegt oberhalb der Asten in Brannenburg und ist einer dieser Berge, die oft etwas unter dem Radar laufen. Entweder kombinierst du ihn mit den Astenhöfen oder du startest vom kleinen Parkplatz Regau an der Sudelfeldstraße.
Zuerst geht es auf einem breiten Forstweg los. Später zweigt links an einem großen Stein ein kleiner Steig ab. Danach zieht sich der Weg über den Kamm weiter bis zum Gipfel.
Mein Eindruck: Ein eher kleiner Gipfel, der gerade deshalb so schön ist.
Worauf du achten solltest: Der Rehleitenkopf ist nicht ausgeschildert. Ohne gute Vorbereitung oder GPX-Track würde ich die Tour nicht empfehlen.
Startpunkt: Parkplatz Regau, Sudelfeldstraße Brannenburg
Dauer Aufstieg: ca. 1 ½ Stunden
Höhenmeter: ca. 630


12) Großer Riesenkopf – Grasgipfel mit weitem Blick
Der Große Riesenkopf ist der Nachbar des Rehleitenkopfs und kann ebenfalls mit den Hohen Asten verbunden werden. Start ist entweder in Bad Feilnbach oder in Brannenburg, Ortsteil Milbing.
Der Gipfel selbst ist ein Grashügel. Genau das macht den Blick weit und offen. Von oben siehst du unter anderem Richtung Heuberg, Kranzhorn und Wendelstein.
Mein Eindruck: keine spektakuläre Gipfelform, aber eine schöne, offene Aussichtstour.
Worauf du achten solltest: Je nach Startpunkt wird die Tour etwas länger oder anstrengender.
Startpunkt: Brannenburg oder Bad Feilnbach
Dauer Aufstieg: ca. 2 Stunden
Höhenmeter: ca. 800

13) Kampenwand – aussichtsreich, aber am Schluss anspruchsvoll
Die Kampenwand ist in dieser Liste die Tour, bei der man sauber unterscheiden muss: Bis zur Steinlingalm ist das eine gut machbare Wanderung. Das letzte Stück auf den Ostgipfel ist dann eine andere Liga und braucht Trittsicherheit sowie etwas Schwindelfreiheit. Der Blick vom Gipfel ist weit und an klaren Tagen beeindruckend.
Da auf die Kampenwand eine Seilbahn fährt, ist hier vor allem während der Betriebszeiten insgesamt mehr los. Am eigentlichen Gipfel verläuft es sich aber meist etwas, weil die Bahn nicht bis ganz nach oben fährt und das letzte Stück auf den Ostgipfel weiterhin zu Fuß zurückgelegt werden muss.
Mein Eindruck: Starkes Ziel, aber nicht einfach nur eine nette Almwanderung mit Gipfelbonus.
Worauf du achten solltest: Früh starten oder ruhigere Zeiten wählen. Und den Schlussanstieg realistisch einschätzen.
Gut zu wissen: Die höchste Hütte auf dieser Tour ist die Sonnenalm. Sie liegt unterhalb des Gipfels, nicht ganz oben.
Startpunkt: Parkplatz Hinterschwendt, Aschau
Dauer Aufstieg: ca. 2 ½ Stunden
Höhenmeter: ca. 850



Mein Fazit: Welche Tour lohnt sich für wen?
Wenn du rund um Rosenheim eine eher kurze, unkomplizierte Gipfeltour suchst, würde ich mir zuerst Heuberg, Rampoldplatte oder Wildbarren anschauen.
Wenn du klassische, aussichtsreiche Bergtouren willst, die in der Region nicht ohne Grund so beliebt sind, dann sind Hochries, Wendelstein und Kampenwand die naheliegenden Kandidaten.
Du magst lieber Touren, die etwas ausgefallener sind? Dann finde ich Wildalpjoch, Feichteck und Rehleitenkopf besonders interessant.
Und noch wichtiger: Nicht jede dieser Touren passt zu jedem Tag gleich gut. Nässe, Eis, Hitze oder Betrieb an den Bahnen verändern den Charakter teils deutlich. Genau deshalb würde ich nicht nur nach Höhenmetern auswählen, sondern danach, was du an dem Tag wirklich suchst.
Weitere Bergtouren findest du bei mir auch auf meiner Übersichtsseite „Wandern in Deutschland und den Alpen„.
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