Tansania ist für mich eines der besten Safari-Länder überhaupt – vor allem, wenn du die Serengeti mit dem Ngorongoro-Krater kombinierst. Wir waren knapp drei Wochen unterwegs und haben uns auf eine klassische Tansania Safari-Rundreise im Norden konzentriert: Tarangire, Lake Manyara, Serengeti und Ngorongoro. Zum Abschluss ging es für ein paar Tage nach Sansibar – bewusst als Kontrast zur intensiven Safari-Zeit.
In diesem Beitrag teile ich unsere persönlichen Tansania-Erfahrungen, die komplette Safari-Route mit Unterkünften sowie ehrliche Tipps zur Planung: Fahrer oder Selbstfahrer, beste Reisezeit, Einreise, Sicherheit, Geld und Gesundheit. Kein Hochglanz-Guide, sondern ein realistischer Erfahrungsbericht – so, wie wir Tansania tatsächlich erlebt haben.
Inhaltsverzeichnis
- Warum Tansania perfekt für eine Safari-Rundreise ist
- Unsere Tansania Safari Erfahrungen – ehrlich & ungefiltert
- Die besten Nationalparks für Safari in Tansania
- Tansania als Selbstfahrer oder mit Guide?
- Organisation und Planung unserer Tansania Reise mit FairAway (Werbung)
- Unsere Tansania Safari-Rundreise – Route & Überblick
- Unsere Tansania Rundreise im Detail
- Die wichtigsten praktischen Reisetipps für Tansania
- Unser Fazit zur Tansania Safari-Rundreise
Warum Tansania perfekt für eine Safari-Rundreise ist
Tansania ist ein außergewöhnliches Safari-Land. Mehr als 20 Nationalparks, eine enorme Tierdichte und ikonische Landschaften wie die Serengeti oder der Ngorongoro-Krater machen das Land zu einem der besten Safari-Ziele weltweit. Zwei der Parks zählen sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe.
Wir waren bereits auf vielen Safaris in Afrika unterwegs – unter anderem im Okavango-Delta, im Etosha-Nationalpark, im Caprivi-Streifen und in Südafrika. Trotzdem hat uns Tansania noch einmal besonders beeindruckt. Die Weite, die Tierbegegnungen und die Vielfalt der Landschaften sind außergewöhnlich. Der Fokus lag auf Safari im Norden Tansanias, kombiniert mit einem Strandaufenthalt auf Sansibar. Eine Kombination, die für uns perfekt war.

Unsere Tansania Safari Erfahrungen – ehrlich & ungefiltert
Unsere Tansania-Reise war intensiv, teilweise anstrengend – und genau deshalb so besonders. Lange Tage im Jeep, frühes Aufstehen, Staub und Hitze gehören dazu. Gleichzeitig erlebten wir Safari-Momente, die wir so zuvor noch nie hatten: riesige Tierherden, unglaublich viele Löwen, Leoparden, Elefanten und schließlich die Große Tierwanderung am Mara River.
Tansania ist kein klassisches „Easy“-Reiseziel. Wer Komfort, kurze Fahrzeiten und wenig Planung möchte, ist hier falsch. Wer aber echtes Safari-Feeling sucht und bereit ist, sich darauf einzulassen, wird belohnt. Für uns war es eine der eindrucksvollsten Reisen überhaupt.

Die besten Nationalparks für Safari in Tansania
Serengeti Nationalpark & Große Tierwanderung
Die Serengeti hat uns absolut begeistert. Weite Grasflächen, trockene Steppen, Akazienlandschaften, Flüsse und vereinzelte Felsformationen wechseln sich ständig ab. Besonders in der Nord-Serengeti sahen wir riesige Tierherden, wie ich sie in dieser Größe noch nie zuvor erlebt hatte.
In der Zentral-Serengeti begegneten wir dagegen unglaublich vielen Löwen – teilweise sogar auf Bäumen liegend. Es waren so viele, dass wir irgendwann aufhörten zu zählen.
Ein absolutes Highlight war die Überquerung der Gnu-Herden am Mara River. Nach mehreren Stunden Warten wagte die Herde schließlich den Sprung ins Wasser. Tausende Tiere stürzten gleichzeitig die Böschung hinab – ein Spektakel, das man kaum in Worte fassen kann.


Tarangire Nationalpark
Im Tarangire Nationalpark verbrachten wir einen Safari-Tag. Der Park ist landschaftlich sehr abwechslungsreich: trockene Steppen, lichte Akazienwälder, Wasserlöcher und riesige Baobab-Bäume prägen das Bild.
Hier sahen wir zum ersten Mal die berühmten baumkletternden Löwen. Besonders beeindruckend waren außerdem die vielen Elefanten, die sich häufig an Wasserstellen aufhielten. Tarangire hat uns vor allem durch seine Landschaften begeistert.


Lake Manyara Nationalpark
Der Lake Manyara Nationalpark ist vergleichsweise klein, aber landschaftlich ganz anders als die übrigen Parks. Geprägt wird er durch einen großen alkalischen See, tropische Wälder und das Seeufer.
Wir sahen hier viele Vögel, Elefanten und riesige Pavian-Gruppen. Die berühmten baumkletternden Löwen haben wir hier zwar nicht gesehen, trotzdem hat uns der Park sehr gefallen – gerade wegen seiner Vielfalt auf kleinem Raum


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Ngorongoro Krater & Conservation Area
Der Ngorongoro Krater entstand vor über zwei Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch und zählt seit 1979 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Vom Kraterrand auf rund 2.200 Metern Höhe bietet sich ein spektakulärer Blick auf die riesige Caldera.
Im Krater selbst sahen wir Flamingos an einem alkalischen See, viele Nilpferde, weite Steppen und sogar ein Nashorn mit Jungtier. Die ganz großen Herden blieben während unseres Besuchs im September aus, da es sehr trocken war – landschaftlich war der Krater trotzdem ein Highlight.


Tansania als Selbstfahrer oder mit Guide?
Obwohl wir sonst oft als Selbstfahrer unterwegs sind, entschieden wir uns in Tansania bewusst für einen privaten Fahrer mit Guide. Das Land ist nur bedingt auf Selbstfahrer ausgelegt: Straßenschilder sind selten, viele Strecken sind unbefestigt und in schlechtem Zustand.
Selbstfahren ist möglich, erfordert aber sehr gute Vorbereitung. Unterwegs trafen wir kaum andere Selbstfahrer. Mit unserem Guide Radjabu hätten wir viele Tierbeobachtungen ohne sein Wissen und seine Erfahrung schlicht verpasst. Rückblickend war die Entscheidung absolut richtig.

Organisation und Planung unserer Tansania Reise mit FairAway (Werbung)
Die komplette Reise haben wir über den Reiseanbieter FairAway gebucht. Bei Fairaway planen Experten im Reiseland die Reise und teilen ihr Insiderwissen. Ich habe direkt mit Henry aus Tansania die Reise geplant und ich kann im Nachhinein sagen, dass die Reise perfekt war.
Der Fokus von FairAway liegt auf authentischen Reisen. Das Geld soll bei den Leuten vor Ort ankommen und es werden nachhaltige und soziale Projekte gefördert. Deshalb fiel die Wahl der Unterkunft unter anderem auf die Rhotia Valley Lodge, wo ein Waisenhaus finanziert wird, oder die Africa Massai Lodge, wo die lokale Bevölkerung unterstützt wird. Die Begegnung mit Menschen vor Ort und das Kennenlernen der lokalen Bevölkerung abseits der Touristenmassen sind ein weiteres Kernthema von Fairaway.

Unsere Tansania Safari-Rundreise – Route & Überblick
Mit der An- und Abreise waren wir insgesamt 18 Tage unterwegs. Der Fokus unserer Reise lag auf Safaris mit anschließendem Strandaufenthalt auf Sansibar. Auf dem Festland konzentrierten wir uns auf den Norden des Landes und auf Sansibar hatten wir unsere Unterkunft im Osten der Insel.

Unsere Reiseroute durch Nord-Tansania & Sansibar (18 Tage)
Arusha (1 Nacht) → Lake Burunge (1 Nacht) → Lake Manyara (2 Nächte) → Central Serengeti (1 Nacht) → Northern Serengeti (2 Nächte) → Central Serengeti (1 Nacht) → Ngorongoro Conservation Area (1 Nacht) → West Kilimandscharo (2 Nächte) → Sansibar (6 Nächte)
Überblick unserer Unterkünfte
- Ilboru Safari Lodge, Arusha
- Lake Burunge Tented Camp
- Rhotia Valley Tented Camp
- Sound of Silence, Central Serengeti
- Angàta Migration Bologonja Camp, Northern Serengeti
- Marera Valley Lodge, Karatu / Ngorongoro Conservation Area
- Africa Amini Maasai Lodge, West Kilimanjaro
- Fun Beach Hotel, Jambiani Sansibar

Unsere Tansania Rundreise im Detail
Tag 1 – Arusha
Wir flogen von München aus über Mombasa zum Kilimanjaro International Airport. Die erste Nacht verbrachten wir in dem gemütlichen kleinen Hotel Ilboru Safari Lodge in Arusha mit einfachen Bungalows, aber sehr schönem Pool und tropischem Garten. So nutzen wir den ersten Tag, um uns von dem langen Flug auszuruhen und am nächsten Tag ausgeschlafen unsere Rundreise zu starten.

Tag 2 – Safari im Tarangire Nationalpark und Lake Burunge
Am nächsten Morgen holte uns unser privater Fahrer ab. Wir machten uns auf den Weg zu unserer ersten Safari im Tarangire Nationalpark. Am späten Nachmittag erreichten wir dann unsere nächste Unterkunft, das Lake Burunge Tented Camp. Die Zelt-Lodge liegt herrlich oberhalb des Burunge Sees mit schönem Pool. Vor unserem Luxus-Zelt, welches mit richtigen Betten, sowie Bad und Toilette ausgestattet war, liefen große Maribus und Dik-Diks (kleinste Antilopenart) herum. Wir haben diese Unterkunft geliebt und wären gerne länger als eine Nacht geblieben.


Tag 3 & 4 – Lake Manyara National Park
Um 8 Uhr morgens fuhren wir weiter in den Lake Manyara National Park und unternahmen dort eine schöne Safari. Am späten Nachmittag erreichten wir dann nach einer sehr ruppigen Auffahrt über holprige Pisten, die Rhotia Valley Tented Lodge. Die Lodge liegt im Hochland (1.800 m) am Rande des Ngorongoro Nationalparks. Wir haben uns in den schönen Zelten mit bequemen Betten sehr wohlgefühlt. Der Pool ist schon etwas in die Jahre gekommen, die Terrasse und der Garten sind jedoch sehr schön. Das Besondere an der Unterkunft ist jedoch, dass man mit einer Übernachtung ein Waisenhaus mitfinanziert. Auf dem einen Hügel liegt die Lodge, auf dem anderen das Waisenhaus.


Am nächsten Tag erkundeten wir im Rahmen einer zweistündigen Radtour das Dorf Mto wa Mbu in der Manyara Region. Hier leben mehr als 40 ethnische Gruppen zusammen. Wir radelten durch das Dorf und durch eine Bananenplantage, besuchten eine örtliche „Bar“, bestaunten die Bilder in einem Open-Air-Kunstatelier und durchstöberten einen Markt. Eine schöne Möglichkeit, in das tägliche Leben der Bevölkerung einzutauchen.

Tag 5 bis 8 – Safari in der Serengeti
Die nächsten Tage zählten zu unseren absoluten Highlights. Zunächst unternahmen wir nach einer langen Anreise eine Safari in der Zentral-Serengeti und übernachteten in dem schönen Sound of Silence Camp* mitten im Nirgendwo. Das Camp ist toll, Wildtiere spazieren vorbei, abends sitzt man am Lagerfeuer und schläft dann im Zelt in richtigen Betten. Die Leute waren supernett.



Von hier fuhren wir dann weiter in die Nord-Serengeti zu den großen Tierherden. Hier nächtigten wir zweimal in dem mobilen Migration Camp Angata Bologonja in der tiefsten Wildnis. Der Sonnenuntergang und das Abendessen am Lagerfeuer waren magisch. Nachts hörten wir sogar das Brüllen eines Löwen. Von hier aus fuhren wir frühmorgens zum Mara River, um die Große Tierwanderung zu beobachten.
Auf dem Weg zurück blieben wir dann nochmal eine Nacht im Sound of Silence und unternahmen abermals eine Safari in der Zentral-Serengeti, bevor wir schließlich die Serengeti wieder verließen.


Tag 9 – Ngorongo Conservation Area
Von der Serengeti ging es dann, den doch recht weiten Weg, zum Ngorongoro Krater weiter. Im Krater verbrachten wir etwa einen halben Tag, um auf Safari zu gehen. Nach einem erlebnisreichen Tag verließen wir schließlich den Park wieder und fuhren in die Stadt Karatu. Dort wohnten wir etwas außerhalb in der großen Marera Valley Lodge für eine Nacht.


Tag 10 bis 11 – West Kilimandscharo
Die letzten beiden Tage auf dem Festland von Tansania waren dann noch einmal etwas ganz Besonderes. Wir verbrachten die Tage in der Africa Amini Massai Lodge* inmitten der Massai-Steppe mit herrlichem Blick auf den Kilimandscharo. Dies ist ein wundervoller Ort, um die Bräuche und Traditionen der Massai kennenzulernen. Der Hauptzweck der Lodge ist es, das Einkommen der lokalen Bevölkerung und damit die Bildung und medizinische Versorgung zu verbessern.
Gewohnt haben wir in einem nachgebauten Massaidorf in einem wunderschönen Erdhaus. Es gab einen tollen Pool und sogar eine Sauna. Der weite Ausblick in die Steppe und der direkte Blick auf den Kilimandscharo, sofern er sich nicht hinter Wolken verbarg, waren fantastisch. Bei Gesprächen am Lagerfeuer, Naturspaziergängen oder Speerwerfen lernten wir die sehr freundlichen Massai etwas besser kennen. Die Tänze zum Sonnenuntergang waren dabei etwas ganz Besonderes. Es war ein einzigartiges Erlebnis, in der einsamen afrikanischen Steppe die Massai-Kultur kennenzulernen.




Tag 12 bis 18 – Sansibar
Von West Kilimandscharo fuhren wir schließlich zum Arusha Airport und flogen von hier mit der Airline Flightlink in rund einer Stunde auf die Insel Sansibar. Den Transfer zum Flughafen organisierte die Massai Lodge für uns. Hier konnten wir im wunderschönen Fun Beach Hotel unsere Erlebnisse in Ruhe verarbeiten und den herrlichen Strand genießen. Alle Details über Sansibar gibt es hier: Die schönsten Sansibar Sehenswürdigkeiten & Ausflüge.

Die wichtigsten praktischen Reisetipps für Tansania
Kurz gesagt: Für Safari ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober ideal, für die Große Tierwanderung besonders September/Oktober.
Beste Reisezeit für Tansania
Die beste Reisezeit für Tansania ist im Januar und Februar und von Juni bis Oktober. In diesen Monaten ist es trocken und etwas kühler. Die Regenzeit in Zentral Tansania und im Westen des Landes kann ab Ende Oktober beginnen und dauert bis Mitte April an. Im Osten Tansanias gibt es eine kleine Regenzeit von November bis Dezember und die große Regenzeit von März bis Mitte Mai.
Die beste Reisezeit für Tansania, um die Große Tierwanderung am Mara River zu sehen, ist Anfang September bis Anfang Oktober. Trotzdem gehört natürlich eine Portion Glück dazu, tatsächlich eine Gnu-Herde bei der Überquerung des Mara Flusses beobachten zu können. Die Natur kann nicht geplant werden. Wir hatten dieses Glück tatsächlich Mitte September. Von Dezember bis März sind die großen Tierherden in der südlichen Serengeti. Im Frühjahr werden dort viele Jungtiere geboren. Wenn wir das nächste Mal in Tansania sind, möchten wir gerne zu dieser Zeit in der Süd-Serengeti sein, das stelle ich mir auch sehr schön vor.

Einreise & Visum für Tansania
Der Reisepass muss mindestens noch 6 Monate gültig sein. Für die Einreise brauchen Deutsche Staatsbürger ein Visum. Das Visum kostet 50 US$ und kann entweder bei der Einreise beantragt und bar bezahlt werden, oder du beantragst es vor der Reise bei der Botschaft von Tansania in Berlin oder online. Die offizielle Seite dazu findest du hier: E-Visum Tansania. Ich habe mich für das E-Visum entschieden, was problemlos funktionierte. Ich bekam bereits nach einem Tag mein Visum per Mail zugeschickt. Reist du mit Minderjährigen, beachte folgende Hinweise des Auswärtigen Amts.
Zeitunterschied Tansania
Während der Sommerzeit ist es in Tansania eine und während der Winterzeit zwei Stunden später als in Deutschland.
Geld & Währung
In Tansania gibt es den Tansania-Schilling (TSH). Geld abheben kannst du am besten am Internationalen Flughafen bei der Ankunft. Allerdings kannst du überall mit Dollar oder zumeist auch Euro bezahlen (es werden nur Dollar Scheine akzeptiert, die nach 2004 gedruckt wurden). In den Lodges konnten wir aber auch immer mit Kreditkarte zahlen (bedenke jedoch, dass oftmals eine zusätzliche Servicegebühr erhoben wird). Wir haben zwar Schillinge am Flughafen abgehoben, im Nachhinein gesehen, würden wir das nächste Mal darauf verzichten und uns auf Dollar beschränken.
Sicherheit in Tansania
Wir haben uns in Tansania immer sicher gefühlt. Die Leute sind uns durchgehend freundlich begegnet und wir hatten nie eine Situation, in der wir uns unwohl gefühlt hätten. Über die aktuelle Sicherheitslage kannst du dich auch beim Auswärtigen Amt informieren.
Gesundheit & Impfungen Tansania
Welche Impfungen für dich die richtigen sind, solltest du immer mit einem Reisemediziner besprechen. Denke hier an eine entsprechende Vorlaufzeit von mindestens sechs Wochen. Eine Malariaprophylaxe wird empfohlen. Da wir uns viel in Höhenlagen befanden und zudem in der Trockenzeit reisten, hatten wir auf dem Festland nur wenig Moskitos. Auf Sansibar jedoch gab es wesentlich mehr dieser Plagegeister.
Generell würde ich dir empfehlen, körperbedeckende helle Kleidung zu tragen, siehe dazu auch meine Safari Packliste. Von dunkler Kleidung werden TseTse-Fliegen angezogen, welche die Schlafkrankheit übertragen können. Denke deshalb auch an stabile Schuhe und feste, helle Socken. Auch ein Moskitospray (meine Empfehlung: Nobite*) ist hier hilfreich. Besonders in der Serengeti, im Tarangire- und im Lake Manyara Nationalpark waren die TseTse Fliegen aktiv.
Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, solltest du ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken. Wir haben uns mit einer Flasche mit Filter (meine Empfehlung: Life Straw*) vor der Reise eingedeckt, die wir unterwegs immer wieder mit Wasser auffüllten. Benutze auch beim Zähneputzen ausschließlich Flaschenwasser und vermeide Lebensmittel, die gewaschen und nicht geschält wurden (Salat, Obst…). „Cook it, peel it or leave it!“.

Tansania Sprache
In Tansania gibt es über 100 gesprochene Sprachen und Dialekte. Die offizielle Sprache Tansanias ist jedoch Swahili. Da in den Schulen von Tansania jedoch Englisch gelehrt wird, kommt man mit Englisch einwandfrei zurecht. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass es sehr gut ankommt, wenn man wenigstens ein paar Wörter in Swahili sprechen kann: „Jambo“ heißt beispielsweise „Hallo“, „Kwa heri“ steht für „Auf Wiedersehen“, „Asante“ bedeutet „Danke“ und „Karibu“ heißt „Bitte“.
Unser Fazit zur Tansania Safari-Rundreise
Tansania ist ein fantastisches Land mit unglaublich freundlichen Menschen, spektakulärer Natur und einer beeindruckenden Tierwelt. Die Safari-Tage waren intensiv, manchmal anstrengend – aber jeder einzelne Tag hat sich gelohnt.
Besonders die riesigen Tierherden in der Serengeti und die Große Tierwanderung am Mara River werden wir nie vergessen. Für alle, die echtes Safari-Feeling suchen und bereit sind, sich darauf einzulassen, ist Tansania ein absolutes Traumziel.
Wenn du noch tiefer in die Reiseplanung einsteigen willst, findest du hier alle unsere Tansania-Beiträge auf einen Blick – von weiteren Safari-Erfahrungen über Sansibar bis zu praktischen Planungstipps.
👉 Zur Tansania-Übersichtsseite
Tansania war nicht unsere erste Safari in Afrika – und sicher nicht die letzte. Auf der Afrika-Übersichtsseite findest du alle unsere Reiseberichte, Safaris und Naturerlebnisse auf dem Kontinent, gesammelt an einem Ort.
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Hallo,
ich bin ebenfalls beim Planen einer Tansania-Sansibar Reise und bin dabei auf deinen Blogeintrag gestoßen.
Darf ich fragen, wie viel eure Reise insgesamt gekostet hat?
Liebe Grüße,
Sarah
Hallo Sarah,
wie schön, Tansania ist so toll! Ich habe hier leider keine Gesamtkosten für dich, die ich dir hier nennen könnte. Die Preise hängen stark von der Reisezeit, der Reisedauer und den gewählten Unterkünften ab. Billig ist aber eine Tansania eigentlich nie ;)
Wenn du sonst noch Fragen hast, immer gerne her damit. LG!