Regensburg ist Universitäts- und UNESCO-Welterbestadt und bietet sowohl im Sommer als auch im Winter jede Menge Sehenswürdigkeiten. Im Winter liebe ich die schönen Regensburger Weihnachtsmärkte, und im Sommer verzaubert mich das mediterrane Flair der Altstadt. An warmen Abenden macht es besonders Spaß, in einem der vielen Cafés zu sitzen und einfach das Treiben zu beobachten.

Damit du nicht planlos durch die Altstadt läufst, habe ich dir die besten Highlights so sortiert, dass du sie in 1 Tag gut schaffst – oder als Wochenende entspannter genießen kannst (inkl. Option auf einen Abstecher zur Walhalla). Viel Spaß beim Entdecken!

Aktualisiert: Februar 2026

Regensburg auf einen Blick: Lohnt sich ein Wochenendtrip?

Ja, vor allem, wenn du Städte magst, die historisch und fotogen sind, aber nicht so riesig, dass du den halben Tag in der U-Bahn verbringst. Regensburg ist angenehm kompakt: Die meisten Highlights liegen in/um die Altstadt und sind fußläufig erreichbar. Du kannst also wirklich einfach loslaufen.

Kurz & praktisch:

  • Für 1 Tag: Klassiker-Route Altstadt + Steinerne Brücke + Dom + ein „richtiges“ Highlight (z. B. Rathausführung).
  • Für 2 Tage: Alles entspannter, plus Museum/Schloss oder der Ausflug zur Walhalla.
  • Im Winter: Altstadt + Weihnachtsmarkt-Stimmung funktionieren super – die aktuellen Infos zu den Märkten habe ich dir extra in meinem Regensburg Weihnachtsmarkt-Artikel gesammelt.
  • Zentral und schön wohnen: Rosi Boutique Hotel*

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Regensburg Sehenswürdigkeiten an 1 Tag: meine Route zu Fuß

Wenn du nur einen Tag hast, würde ich’s so machen: ein Altstadt-Rundgang mit genug Zeit zum Schauen (und Kaffee, ganz wichtig).

Vormittag: Altstadt + Dom (und nicht gleich hetzen)

  • Starte mit einem ersten Bummel durch die Gassen, damit du das „Altstadtgefühl“ direkt bekommst.
  • Danach rein in den Dom St. Peter. Auch wenn du sonst nicht so der Kirchen-Mensch bist: ein kurzer Besuch lohnt sich trotzdem.

Zeit: ca. 1,5–2 Stunden (mit Fotos eher 2).

Mittag: Wurstkuchl oder Café-Stopp (ohne großen Umweg)

  • Wenn du’s richtig urig willst und kein (so wie ich) Vegetarier bist: Historische Wurstkuchl.
  • Wenn du lieber ruhiger sitzt: such dir ein Café in Altstadtnähe (das klappt hier wirklich gut, du musst nicht ewig suchen).

Zeit: 45–75 Minuten.

Nachmittag: Steinerne Brücke + Stadtamhof + Rathaus (wenn’s passt)

  • Geh zur Steinernen Brücke – das ist nicht nur „ein Foto“, sondern fühlt sich tatsächlich wie ein echtes Regensburg-Muss an.
  • Drüben kurz durch Stadtamhof laufen: weniger Gewusel und mehr Freiraum.
  • Wenn du noch ein Highlight mit Substanz willst: document Reichstag im Alten Rathaus (nur per Führung).

Zeit: 2–3,5 Stunden (je nachdem, ob du die Führung machst).

Zum Tagesabschluss: Donau-Ufer oder nochmal durch die Altstadt treiben lassen. Abends wird es abermals richtig stimmungsvoll und schön.

Wochenende in Regensburg: entspannter 2-Tage-Plan

Tag 1: Altstadt mit den Klassikern:

  • Altstadt-Gassen & Patrizierhäuser
  • Dom St. Peter
  • Steinerne Brücke + Abstecher nach Stadtamhof
  • optional: Historische Wurstkuchl
  • Abend: Altstadt-Flair + Essen (da spielt Regensburg seine Stärke aus)

Tag 2: Museum/Schloss + optional Walhalla als Ausflug:

  • Historisches Museum Regensburg (plus Museumscafé, falls du’s gemütlich willst)
  • alternativ/zusätzlich: Schloss Thurn und Taxis
  • Walhalla – am besten am späten Nachmittag, da wird es deutlich ruhiger

Die schönsten Regensburg Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

Hier findest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Regensburger Altstadt – fußläufig, sinnvoll sortiert und mit ein paar persönlichen Tipps dazwischen.

Altstadt Regensburg: Gassen, Patrizierhäuser & Türme (UNESCO)

In vergangenen Zeiten war Regensburg eine blühende Handelsmetropole und politisches Zentrum des Römischen Reiches. Heute ist sie eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte. Seit 2006 ist die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof UNESCO-Welterbe. Von den 1000 Denkmälern haben wir natürlich nur ein paar gesehen. Aber hey, 1000 Denkmäler?

Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte Regensburg eine wirtschaftliche Blütezeit. Die Stadt trieb Handel mit Paris, Venedig und Kiew. Damals war Regensburg eine sehr wohlhabende Stadt. Die im Mittelalter entstandene gotische und romanische Architektur bestimmt noch heute das Aussehen der Stadt. Glücklicherweise wurden sie im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont.

Regensburg Tipps
Von der Steinernen Brücke durch den Torbogen in die Altstadt

Woher kommt eigentlich der Begriff »steinreich«?

Die reichen Patrizierfamilien im Mittelalter in Regensburg stellten gerne ihren Reichtum zur Schau. Wer reich war, konnte sich ein Steinhaus leisten. Ein »ärmliches« Holzhaus kam da nicht infrage! Deshalb spricht man noch heute von »steinreich«.

Ein weiterer Ausdruck von Wohlstand und Macht waren die vielen Regensburger Türme. Je höher die Wolkenkratzer des Mittelalters waren, desto bedeutender die Patrizierfamilie. Ganz egal war dabei, dass die Türme oberhalb der Giebelfront innen nur hohl waren. 60 Patrizierfamilien besaßen jeweils einen Turm, dazu kamen noch viele Kirchtürme. Im Mittelalter muss Regensburg eine Stadt der Türme gewesen sein. Das hätte ich zu gerne gesehen! Von den schätzungsweise 80 Türmen finden sich heute immerhin noch 20.

Regensburg ist aber nicht nur geschichtsträchtig, sondern als Universitätsstadt auch jung und lebhaft. Das merkt man an den vielen Cafés, Restaurants und gemütlichen Kneipen. Da die Altstadt nicht so groß ist, kannst du sie gut zu Fuß an einem Tag erkunden.

Patrizierhaus in Regensburg
Die Türme der Patrizierhäuser

Stadtamhof – die entspanntere Seite der Altstadt

Wenn du über die Steinerne Brücke hinüberläufst, bist du schnell in Stadtamhof. Und genau da wird’s oft angenehmer: weniger Gedränge, mehr „einfach treiben lassen“, schöne Ecken für Fotos ohne 20 Leute im Bild. Für mich ist das der Teil, wo man kurz runterkommt, und dann erst wieder zurück ins Altstadt-Gewusel.

Schloss Thurn und Taxis – wenn du einmal „Regensburg mit Prunk“ willst

Die Altstadt ist mittelalterlich, klar. Aber wenn du Lust auf Prunk hast, nimm dir eine Schlossführung im Schloss St. Emmeram (Thurn und Taxis) mit rein. Das ist eine ganz andere Welt: Wohnkultur, Repräsentationsräume, viel Historie, und damit auch ein guter Kontrast zur Gassen-Romantik draußen. Führungen/Zeiten ändern sich je nach Saison, daher am besten vorher auf der offiziellen Seite checken und Führung buchen.

Historische Wurstkuchl: lohnt sich’s – und wann du am besten hingehst

Vor 500 Jahren saßen hier, neben der Steinernen Brücke, die Steinmetze und Hafenarbeiter. Sie stärkten sich nach getaner Arbeit mit deftigen Würsteln. Vieles wirkt noch so, als wäre es nie verändert worden, wie der offene Holzkohlengrill oder die hausgemachten Würstl mit Sauerkraut. Heute hast du die Wahl, im Freisitz deine Würstl zu verdrücken, oder lieber im historischen Stüberl Platz zu nehmen. Übrigens gibt es im Stüberl nicht nur Würstl, sondern auch vegetarische Gerichte.

Regensburg Tipp Wurstkuchl
Schon vor 500 Jahren aßen hier Steinmetze und Hafenarbeiter
Regensburg Sehenswürdigkeit - Wurstkuchl
In der Wurstkuchl wird noch gekocht wie anno dazumal

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Steinerne Brücke: bester Blick auf Regensburg

Eine besonders schöne Sehenswürdigkeit ist in Regensburg die Steinerne Brücke. Das Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst ist die älteste Brücke Deutschlands und überspannt die Donau. Im 12. Jahrhundert wurde die 300 Meter lange Brücke innerhalb von elf Jahren erbaut. Von dort aus brach das kaiserliche Heer zum 2. Kreuzzug auf. Sie war damals zwischen Ulm und Wien der einzige Donauübergang. Heute ist es ein beliebtes Fotomotiv und Touristen aus aller Herren Länder spazieren über die Steinerne Brücke.

Die Steinerne Brücke - Sehenswürdigkeit in Regensburg
Regensburg ist im Sommer besonders schön
Regensburg im Sommer
Die Steinerne Brücke von Regensburg

Sage zur Steinernen Brücke

»Der Dom in Regensburg wurde von dem Meister und die Brücke von dessen Lehrjungen erbaut. Der Lehrjunge ging mit dem Meister die Wette ein, dass er den Bau der Brücke eher vollenden werde als er, der Meister, den Dom. Der Lehrjunge schloss mit dem Teufel ein Bündnis, welcher ihm versprach, die Brücke früher zu vollenden, aber die ersten acht Füße (…), welche über die Brücke gehen, müssten sein werden.
Als nun die Brücke vollendet war, setzte sich der Lehrjunge auf das vormals auf der Brücke angebrachte Häuschen und höhnte den Meister auf dem Dom. Voll Verzweiflung über die misslungene Wette steckte der Meister den Kopf in ein Schäffel und stürzte sich vom Dom herab.
Um nun den Teufel um die drei versprochenen Seelen zu bringen, trieb der Lehrjunge zuerst einen Hahn, eine Henne und einen Hund über die Brücke. Aus Zorn riss der Teufel dem Hund den Kopf ab.« Quelle: Uni Regensburg

 Regensburg mit Brücke und fluss
Mal ein etwas anderer Blick auf Regensburg
Fotolocation Regensburg
Die Steinerne Brück gibt aus allen Blickwinkeln ein hübsches Fotomotiv

4) Regensburger Dom St. Peter

Eine weitere sehr bekannte Regensburger Sehenswürdigkeit ist der Dom St. Peter. Folglich darf bei keinem Regensburg-Besuch der Dom fehlen! Der Bau des Doms zog sich über sage und schreibe 600 Jahre. Begonnen wurde der gotische Dom um 1270 und weitergebaut wurde an ihm bis ins 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit fehlten den beiden Türmen noch die Spitzen. Der bayerische König Ludwig I. ließ schließlich 1869 der Kathedrale die Turmhelme aufsetzen.

Natürlich solltest du dir den Dom auch von innen ansehen, denn die Höhe von 32 Metern ist beeindruckend. Besonders schön sind auch die mittelalterlichen bunten Glasfenster. Insgesamt herrscht im Inneren des Doms eine dämmrige, eher düstere Stimmung. Ich finde ja, ein kurzer Rundgang durch den Dom reicht aus.

Dom St. Peter - Regensburg Tipp
Dom St. Peter
Dom in Regensburg
Der Dom von Innen mit hohen Glasfenstern

5) document Reichstag im Alten Rathaus: Führung, Reichssaal & Keller

Das document Reichstag kannst du nur im Rahmen einer Führung erkunden. Dabei erfährst du viel Spannendes über die Geschichte des Reichstags und fühlst dich in die mittelalterliche und bewegte Vergangenheit zurückversetzt. Das document Reichstag hat mich von allen Regensburg-Sehenswürdigkeiten emotional am meisten angesprochen.

Altes Rathaus Regensburg
document Reichstag im alten Rathaus

Der Beratungsraum im Rathausturm

Wir besichtigten als Erstes das Beratungszimmer im Rathausturm. Im Alten Rathaus fand von 1663 bis 1806 der Immerwährende Reichstag statt. Hier wurde internationale Politik gemacht. In diesem Beratungszimmer trafen sich die Vertreter der Reichspolitik. Hier stehen sieben Stühle für die damals sieben Kurfürsten. Der Raum besitzt dicke Wände mit massiven Holzvertäfelungen, so konnten die Gespräche geheim bleiben. Auch die größten Lauscherohren hatten keine Chance!

Im Beratungsraum wurde am »grünen Tisch entschieden«. Ein Ausdruck, der noch heute verwendet wird. Gemeint waren damals die theoretischen Entscheidungen, die am grünen Tisch getroffen wurden. Das gemeine Volk musste diese Entscheidungen dann ausbaden, ob es wollte oder nicht. Hier wurden ebenso geheime Dokumente und das Geld weggeschlossen. Heute ist es ein beliebter Ort für standesamtliche Trauungen.

Sitzungssaal im document Reichstag
Beratungszimmer im Rathausturm mit grünem Tisch

Historischer Reichssaal

Danach ging es weiter in den Reichssaal. Der mittelalterliche Reichssaal diente als Tanzsaal und »Diskussionsforum«. Hier wurden wichtige politische Themen diskutiert. Der Kaiser saß unter einem Baldachin und hielt Hof. Ganz vorn saßen die Würdenträger und wichtige Persönlichkeiten. Am großen Erkerfenster wurden dem gemeinen Volk wichtige Mitteilungen gemacht und Urteile verkündet. Der Reichssaal war mit 359 Quadratmetern der größte Raum, den es in Regensburg im Mittelalter gab. Ich konnte es mir richtig gut vorstellen, wie es damals gewesen war. Heute wird der Saal für offizielle Empfänge und Veranstaltungen genutzt.

document Reichstag - Sehenswürdigkeit Regensburg
Historischer Reichssaal

Fragstatt und Folterkammer

Am Ende der Führung wird es dann richtig gruselig, denn es geht hinab in das Untergeschoss zur Fragstatt. Die Folterkammer hieß deshalb Fragstatt, da hier die Gefangenen so lange »gefragt«, genauer gesagt gefoltert wurden, bis sie gestanden. Waren nicht mindestens zwei Augenzeugen da, durfte nur ein geständiger Verdächtiger verurteilt werden, meist zum Tode. Die Vorgehensweise war dabei genau definiert. Ein Wundarzt musste anwesend sein, damit der Verdächtige nicht vorzeitig verstarb. Gott sei Dank wurde in Bayern 1806 die Folter abgeschafft!

Die Folterkammer ist noch original erhalten. Genauso wie das 500 Jahre alte Lochgefängnis. In absoluter Dunkelheit, auf kaltem Steinboden, wartete hier der Angeklagte auf die Folterung. War er dann geständig, kam er in die »Arme-Sünder-Stube«, die Todeszelle.

Aber nicht nur die Gefängniszellen befinden sich hier, sondern auch das Zollhaus. Hier stehen Kanonen und eine große Waage. Jeder Bürger konnte im Zollhaus nach seinem Marktgang überprüfen, ob er übers Ohr gehauen wurde. Obwohl die Waage äußerst grob erscheint, kann sie Gewichte im Gramm-Bereich wiegen.

Die Führung durchs document Reichstag dauert rund eine Stunde und kostet für Erwachsene 7,50 €, eine Familienkarte gibt es für 15 €. Die Anmeldung erfolgt über die Tourist-Information am Rathausplatz. Termine findest du hier.

Folterkammer document Reichstag
Die armen Kerle, die hier gefoltert wurden!
Lochgefängnis im alten Rathaus, Regensburg
Das Lochgefängnis
Rathaus Regensburg
Das Zollhaus

Historisches Museum: Schlechtwetter-Option mit Café

Das Historische Museum befindet sich im ehemaligen Minoritenkloster. Hier kannst du die Kunst- und Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert bestaunen. Nach dem Museumsbesuch solltest du unbedingt noch in dem hübschen Museumscafé im Kreuzgangflügel vorbeischauen und eine Tasse Café trinken.

Historisches Museum, Tipp für Regensburg
Historisches Museum in Regensburg
Cafe in Regensburg
Museums Café

Römisches Regensburg: kurzer Abstecher (Details im Extra-Beitrag)

In Regensburg befand sich das größte römische Legionslager von Bayern. Deshalb findest du bei einem Stadtbummel einige spannende Relikte aus der Römerzeit, wie Teile der ehemaligen Stadtmauer. Alle Details zu römischen Sehenswürdigkeiten in Regensburg findest du in diesem Beitrag: Auf den Spuren der Römer – von Regensburg bis Linz.

römische Sehenswürdigkeiten in Regensburg
Überbleibsel der römischen Stadtmauer

Walhalla bei Regensburg: der Ausflug, der sich lohnt

Walhalla liegt außerhalb von Regensburg in Donaustauf und ist in rund 20 Minuten mit dem Auto vom Stadtzentrum aus zu erreichen. Der Begriff Walhalla stammt aus der nordischen Mythologie. Sie besagt, dass hier alle tapferen Helden, welche in einer Schlacht ihr Leben verloren, ihre letzte Ruhestätte im Kriegerparadies fanden.

Walhalla bei Regensburg ist ein klassizistischer Bau, der wie ein gigantischer Tempel aussieht. Leo von Klenze entwarf Walhalla. Er wurde inspiriert durch die Athener Akropolis. Den Auftrag dazu erhielt er von König Ludwig I. Das gigantische Bauwerk ist innen und außen mit Marmor verkleidet und erhebt sich imposant über die Donau. König Ludwig I. wollte mit diesem tempelartigen Gebäude verdiente deutschsprachige Frauen und Männer verewigen. Im Jahre 1842 wurde Walhalla eröffnet.

Walhalla Donaustauf bei Regensburg
Walhalla, inspiriert durch die Akropolis in Athen
Walhalla Bau, Regensburg
Das Gebäude wurde von Leo von Klenze entworfen

Walhalla: der Ausflug bei Regensburg, der wirklich Eindruck macht

Im Inneren des »Tempels« sind entlang der Wände ausgewählte Persönlichkeiten in Form von Büsten und Gedenktafeln ausgestellt. Ehemalige Herrscher, Feldherren, Künstler und Wissenschaftler haben hier ihren Platz gefunden. Seit 1962 werden die ursprünglichen 96 Büsten in größeren Abständen ergänzt. Die Auswahl trifft der bayerische Ministerrat.

Schon von außen hat mich Walhalla sprachlos gemacht, erwartet man doch nicht mitten in Bayern ein solch gewaltiges, tempelartig anmutendes Gebäude. Ist man erst einmal eingetreten, kommt man sich richtig klein vor. Solltest du also mal in der Nähe von Regensburg sein, kann ich dir einen Besuch von Walhalla wärmstens empfehlen!

Walhalla in Regensburg innen
Im Inneren von Walhalla

Meine Insidertipps für Walhalla | plus Eintritt & Öffnungszeiten

Kurz vor Ende der Öffnungszeit, zum letzten Einlass, ist der ideale Besucherzeitpunkt. Dann bist du in der Walhalla fast alleine und das Monument beeindruckt noch viel mehr. Ab Ende der Öffnungszeit wird die Tür zugesperrt und niemand darf mehr rein. Du kannst dann noch 15 Minuten in Ruhe die marmorverkleidete Halle und die vielen Büsten bewundern.

Eintritt Walhalla 5 € | Öffnungszeiten Walhalla: April–Oktober: 9–18 Uhr (letzter Einlass: 17.45 Uhr), November–März: 10–12 Uhr und 13–16 Uhr (letzter Einlass: 11.45 Uhr bzw. 15.45 Uhr); geschlossen am: 1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember | Link: zur Website

Die Büsten von Walhalla, Regensburg
Herrscher, Feldherren, Künstler und Wissenschaftler haben hier ihren Platz gefunden

Regensburg im Winter: Stimmung, Fotolicht & Weihnachtsmärkte

Regensburg funktioniert im Winter überraschend gut, gerade weil die Altstadt nicht so riesig ist. Du bist schnell von Spot zu Spot, kannst dich zwischendurch aufwärmen, und die Stadt hat noch mal eine ganz andere Atmosphäre. Wenn es kalt ist oder früh dunkel wird, macht das nichts, die Altstadt kann im Winter trotzdem richtig schön wirken.

Was im Winter besser funktioniert als im Sommer

  • Altstadt-Flair ohne Gedränge: Viele Klassiker fühlen sich entspannter an, weil weniger Tagestouristen unterwegs sind.
  • Fotolicht & Stimmung: Wenn die Sonne tief steht (oder es leicht diesig ist), wirken Gassen, Fassaden und der Blick über die Donau oft dramatischer als im harten Sommerlicht.
  • Indoor-Highlights sind jetzt ideal: Dom, Rathausführung (document Reichstag) oder Museum passen im Winter perfekt als Wärmepausen.
  • Kurze Wege: Du musst nicht stundenlang draußen sein. Regensburg lässt sich im Winter gut in Etappen entdecken: 60–90 Minuten draußen, dann kurz rein, dann wieder weiter.

Weihnachtsmärkte in Regensburg: Alle aktuellen Infos im Extra-Beitrag

Wenn du in der Adventszeit da bist, würde ich das Thema Weihnachtsmärkte bewusst einplanen, weil es mehrere Märkte gibt, die sich gut kombinieren lassen (und die Stimmung je nach Markt ziemlich unterschiedlich ist). Die aktuellen Öffnungszeiten, Locations, Eintritt (falls relevant) und meine persönlichen Empfehlungen findest du gesammelt hier: Weihnachtsmärkte in Regensburg.

Übernachten in Regensburg: beste Lage für ein Wochenende

Wenn du eine günstige, aber gepflegte Unterkunft in zentraler Lage suchst, kann ich dir das Boutiquehotel Rosi* empfehlen. Die Unterkunft kannst du zudem gut zu Fuß vom Bahnhof aus erreichen. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt.

Praktische Tipps: Anreise & Parken

Regensburg ist zum Glück unkompliziert, vor allem, wenn du dich auf die Altstadt konzentrierst. Mit der Bahn kommst du entspannt am Hauptbahnhof an und bist schnell zu Fuß mittendrin. Mit dem Auto ist das Wichtigste: nicht krampfhaft versuchen, bis in die Altstadt hineinzufahren. Park lieber außerhalb oder am Rand und geh die letzten Minuten zu Fuß – das spart Nerven, Zeit und auch Geld. Vor Ort benötigst du dann kein Auto: Die Wege sind kurz und vieles liegt so nah beieinander, dass du dich einfach treiben lassen kannst.

Mein Fazit: Für wen Regensburg perfekt ist

Regensburg eignet sich ideal für ein entspanntes Wochenende, ich liebe solche kleineren Städte mit Flair. An zwei Tagen kannst du dir einen guten Überblick über die Stadt verschaffen und die schönsten Regensburg Sehenswürdigkeiten in Ruhe bestaunen. Wenn du nun Lust auf weitere kleine sehenswerte Städte in Deutschland bekommen hast, kann ich dir noch Augsburg, Bamberg und Nürnberg wärmstens empfehlen.

Wenn du nach deinem Regensburg-Wochenende Lust auf weitere Städte bekommen hast: In meiner Sammlung der schönsten Städtereisen in Deutschland findest du viele Orte, die ähnlich entspannt, historisch und fotogen sind.
👉 Städtereisen Deutschland

FAQ: Regensburg Sehenswürdigkeiten – kurz beantwortet

Was sind die Top-Sehenswürdigkeiten in Regensburg?

Altstadt (UNESCO), Steinerne Brücke, Dom St. Peter und das Alte Rathaus mit dem document Reichstag. Optional: Historisches Museum, Stadtamhof.

Was schaffe ich in Regensburg an 1 Tag?

Altstadt-Loop zu Fuß: Dom + Steinerne Brücke + Stadtamhof/Altstadtgassen. Wenn du willst, passt zusätzlich eine Rathausführung (document Reichstag).

Lohnt sich Regensburg im Winter?

Ja. Weniger Trubel, schöne Lichtstimmung in den Gassen und Weihnachtsmarkt-Flair (in der Adventszeit).

Lohnt sich die Walhalla, wenn ich nur ein Wochenende habe?

Ja, wenn du am zweiten Tag noch etwas Zeit übrig hast, definitiv! Rein für die Besichtigung reicht dir eine Stunde locker.

Brauche ich für document Reichstag eine Führung?

Ja. Der Besuch ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

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