Regensburg ist Universitäts- und UNESCO-Welterbestadt und bietet sowohl im Sommer als auch im Winter jede Menge Sehenswürdigkeiten. Im Winter liebe ich die schönen Regensburger Weihnachtsmärkte, und im Sommer verzaubert mich das mediterrane Flair der Altstadt. An warmen Abenden macht es besonders Spaß, in einem der vielen Cafés zu sitzen und einfach das Treiben zu beobachten.
Damit du nicht planlos durch die Altstadt läufst, habe ich dir die besten Highlights so sortiert, dass du sie in 1 Tag gut schaffst – oder als Wochenende entspannter genießen kannst (inkl. Option auf einen Abstecher zur Walhalla). Viel Spaß beim Entdecken!
Aktualisiert: Februar 2026
Inhaltsverzeichnis
- Regensburg auf einen Blick: Lohnt sich ein Wochenendtrip?
- Regensburg Sehenswürdigkeiten an 1 Tag: meine Route zu Fuß
- Wochenende in Regensburg: entspannter 2-Tage-Plan
- Die schönsten Regensburg Sehenswürdigkeiten in der Altstadt
- Altstadt Regensburg: Gassen, Patrizierhäuser & Türme (UNESCO)
- Stadtamhof – die entspanntere Seite der Altstadt
- Schloss Thurn und Taxis – wenn du einmal „Regensburg mit Prunk“ willst
- Historische Wurstkuchl: lohnt sich’s – und wann du am besten hingehst
- Steinerne Brücke: bester Blick auf Regensburg
- 4) Regensburger Dom St. Peter
- 5) document Reichstag im Alten Rathaus: Führung, Reichssaal & Keller
- Historisches Museum: Schlechtwetter-Option mit Café
- Römisches Regensburg: kurzer Abstecher (Details im Extra-Beitrag)
- Walhalla bei Regensburg: der Ausflug, der sich lohnt
- Regensburg im Winter: Stimmung, Fotolicht & Weihnachtsmärkte
- Übernachten in Regensburg: beste Lage für ein Wochenende
- Praktische Tipps: Anreise & Parken
- Mein Fazit: Für wen Regensburg perfekt ist
- FAQ: Regensburg Sehenswürdigkeiten – kurz beantwortet
Regensburg auf einen Blick: Lohnt sich ein Wochenendtrip?
Ja, vor allem, wenn du Städte magst, die historisch und fotogen sind, aber nicht so riesig, dass du den halben Tag in der U-Bahn verbringst. Regensburg ist angenehm kompakt: Die meisten Highlights liegen in/um die Altstadt und sind fußläufig erreichbar. Du kannst also wirklich einfach loslaufen.
Kurz & praktisch:
- Für 1 Tag: Klassiker-Route Altstadt + Steinerne Brücke + Dom + ein „richtiges“ Highlight (z. B. Rathausführung).
- Für 2 Tage: Alles entspannter, plus Museum/Schloss oder der Ausflug zur Walhalla.
- Im Winter: Altstadt + Weihnachtsmarkt-Stimmung funktionieren super – die aktuellen Infos zu den Märkten habe ich dir extra in meinem Regensburg Weihnachtsmarkt-Artikel gesammelt.
- Zentral und schön wohnen: Rosi Boutique Hotel*
Wenn du Regensburg als Wochenendtrip planst: Meine Packliste für Städtereisen hilft dir, nichts Wichtiges zu vergessen – gerade für wechselhaftes Wetter und viel Fußweg. 👉 Packliste Städtereisen
Regensburg Sehenswürdigkeiten an 1 Tag: meine Route zu Fuß
Wenn du nur einen Tag hast, würde ich’s so machen: ein Altstadt-Rundgang mit genug Zeit zum Schauen (und Kaffee, ganz wichtig).
Vormittag: Altstadt + Dom (und nicht gleich hetzen)
- Starte mit einem ersten Bummel durch die Gassen, damit du das „Altstadtgefühl“ direkt bekommst.
- Danach rein in den Dom St. Peter. Auch wenn du sonst nicht so der Kirchen-Mensch bist: ein kurzer Besuch lohnt sich trotzdem.
Zeit: ca. 1,5–2 Stunden (mit Fotos eher 2).
Mittag: Wurstkuchl oder Café-Stopp (ohne großen Umweg)
- Wenn du’s richtig urig willst und kein (so wie ich) Vegetarier bist: Historische Wurstkuchl.
- Wenn du lieber ruhiger sitzt: such dir ein Café in Altstadtnähe (das klappt hier wirklich gut, du musst nicht ewig suchen).
Zeit: 45–75 Minuten.
Nachmittag: Steinerne Brücke + Stadtamhof + Rathaus (wenn’s passt)
- Geh zur Steinernen Brücke – das ist nicht nur „ein Foto“, sondern fühlt sich tatsächlich wie ein echtes Regensburg-Muss an.
- Drüben kurz durch Stadtamhof laufen: weniger Gewusel und mehr Freiraum.
- Wenn du noch ein Highlight mit Substanz willst: document Reichstag im Alten Rathaus (nur per Führung).
Zeit: 2–3,5 Stunden (je nachdem, ob du die Führung machst).
Zum Tagesabschluss: Donau-Ufer oder nochmal durch die Altstadt treiben lassen. Abends wird es abermals richtig stimmungsvoll und schön.
Wochenende in Regensburg: entspannter 2-Tage-Plan
Tag 1: Altstadt mit den Klassikern:
- Altstadt-Gassen & Patrizierhäuser
- Dom St. Peter
- Steinerne Brücke + Abstecher nach Stadtamhof
- optional: Historische Wurstkuchl
- Abend: Altstadt-Flair + Essen (da spielt Regensburg seine Stärke aus)
Tag 2: Museum/Schloss + optional Walhalla als Ausflug:
- Historisches Museum Regensburg (plus Museumscafé, falls du’s gemütlich willst)
- alternativ/zusätzlich: Schloss Thurn und Taxis
- Walhalla – am besten am späten Nachmittag, da wird es deutlich ruhiger
Die schönsten Regensburg Sehenswürdigkeiten in der Altstadt
Hier findest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Regensburger Altstadt – fußläufig, sinnvoll sortiert und mit ein paar persönlichen Tipps dazwischen.
Altstadt Regensburg: Gassen, Patrizierhäuser & Türme (UNESCO)
In vergangenen Zeiten war Regensburg eine blühende Handelsmetropole und politisches Zentrum des Römischen Reiches. Heute ist sie eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte. Seit 2006 ist die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof UNESCO-Welterbe. Von den 1000 Denkmälern haben wir natürlich nur ein paar gesehen. Aber hey, 1000 Denkmäler?
Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte Regensburg eine wirtschaftliche Blütezeit. Die Stadt trieb Handel mit Paris, Venedig und Kiew. Damals war Regensburg eine sehr wohlhabende Stadt. Die im Mittelalter entstandene gotische und romanische Architektur bestimmt noch heute das Aussehen der Stadt. Glücklicherweise wurden sie im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont.

Woher kommt eigentlich der Begriff »steinreich«?
Die reichen Patrizierfamilien im Mittelalter in Regensburg stellten gerne ihren Reichtum zur Schau. Wer reich war, konnte sich ein Steinhaus leisten. Ein »ärmliches« Holzhaus kam da nicht infrage! Deshalb spricht man noch heute von »steinreich«.
Ein weiterer Ausdruck von Wohlstand und Macht waren die vielen Regensburger Türme. Je höher die Wolkenkratzer des Mittelalters waren, desto bedeutender die Patrizierfamilie. Ganz egal war dabei, dass die Türme oberhalb der Giebelfront innen nur hohl waren. 60 Patrizierfamilien besaßen jeweils einen Turm, dazu kamen noch viele Kirchtürme. Im Mittelalter muss Regensburg eine Stadt der Türme gewesen sein. Das hätte ich zu gerne gesehen! Von den schätzungsweise 80 Türmen finden sich heute immerhin noch 20.
Regensburg ist aber nicht nur geschichtsträchtig, sondern als Universitätsstadt auch jung und lebhaft. Das merkt man an den vielen Cafés, Restaurants und gemütlichen Kneipen. Da die Altstadt nicht so groß ist, kannst du sie gut zu Fuß an einem Tag erkunden.

Stadtamhof – die entspanntere Seite der Altstadt
Wenn du über die Steinerne Brücke hinüberläufst, bist du schnell in Stadtamhof. Und genau da wird’s oft angenehmer: weniger Gedränge, mehr „einfach treiben lassen“, schöne Ecken für Fotos ohne 20 Leute im Bild. Für mich ist das der Teil, wo man kurz runterkommt, und dann erst wieder zurück ins Altstadt-Gewusel.
Schloss Thurn und Taxis – wenn du einmal „Regensburg mit Prunk“ willst
Die Altstadt ist mittelalterlich, klar. Aber wenn du Lust auf Prunk hast, nimm dir eine Schlossführung im Schloss St. Emmeram (Thurn und Taxis) mit rein. Das ist eine ganz andere Welt: Wohnkultur, Repräsentationsräume, viel Historie, und damit auch ein guter Kontrast zur Gassen-Romantik draußen. Führungen/Zeiten ändern sich je nach Saison, daher am besten vorher auf der offiziellen Seite checken und Führung buchen.
Historische Wurstkuchl: lohnt sich’s – und wann du am besten hingehst
Vor 500 Jahren saßen hier, neben der Steinernen Brücke, die Steinmetze und Hafenarbeiter. Sie stärkten sich nach getaner Arbeit mit deftigen Würsteln. Vieles wirkt noch so, als wäre es nie verändert worden, wie der offene Holzkohlengrill oder die hausgemachten Würstl mit Sauerkraut. Heute hast du die Wahl, im Freisitz deine Würstl zu verdrücken, oder lieber im historischen Stüberl Platz zu nehmen. Übrigens gibt es im Stüberl nicht nur Würstl, sondern auch vegetarische Gerichte.


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Steinerne Brücke: bester Blick auf Regensburg
Eine besonders schöne Sehenswürdigkeit ist in Regensburg die Steinerne Brücke. Das Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst ist die älteste Brücke Deutschlands und überspannt die Donau. Im 12. Jahrhundert wurde die 300 Meter lange Brücke innerhalb von elf Jahren erbaut. Von dort aus brach das kaiserliche Heer zum 2. Kreuzzug auf. Sie war damals zwischen Ulm und Wien der einzige Donauübergang. Heute ist es ein beliebtes Fotomotiv und Touristen aus aller Herren Länder spazieren über die Steinerne Brücke.


Sage zur Steinernen Brücke
»Der Dom in Regensburg wurde von dem Meister und die Brücke von dessen Lehrjungen erbaut. Der Lehrjunge ging mit dem Meister die Wette ein, dass er den Bau der Brücke eher vollenden werde als er, der Meister, den Dom. Der Lehrjunge schloss mit dem Teufel ein Bündnis, welcher ihm versprach, die Brücke früher zu vollenden, aber die ersten acht Füße (…), welche über die Brücke gehen, müssten sein werden.
Als nun die Brücke vollendet war, setzte sich der Lehrjunge auf das vormals auf der Brücke angebrachte Häuschen und höhnte den Meister auf dem Dom. Voll Verzweiflung über die misslungene Wette steckte der Meister den Kopf in ein Schäffel und stürzte sich vom Dom herab.
Um nun den Teufel um die drei versprochenen Seelen zu bringen, trieb der Lehrjunge zuerst einen Hahn, eine Henne und einen Hund über die Brücke. Aus Zorn riss der Teufel dem Hund den Kopf ab.« Quelle: Uni Regensburg


4) Regensburger Dom St. Peter
Eine weitere sehr bekannte Regensburger Sehenswürdigkeit ist der Dom St. Peter. Folglich darf bei keinem Regensburg-Besuch der Dom fehlen! Der Bau des Doms zog sich über sage und schreibe 600 Jahre. Begonnen wurde der gotische Dom um 1270 und weitergebaut wurde an ihm bis ins 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit fehlten den beiden Türmen noch die Spitzen. Der bayerische König Ludwig I. ließ schließlich 1869 der Kathedrale die Turmhelme aufsetzen.
Natürlich solltest du dir den Dom auch von innen ansehen, denn die Höhe von 32 Metern ist beeindruckend. Besonders schön sind auch die mittelalterlichen bunten Glasfenster. Insgesamt herrscht im Inneren des Doms eine dämmrige, eher düstere Stimmung. Ich finde ja, ein kurzer Rundgang durch den Dom reicht aus.


5) document Reichstag im Alten Rathaus: Führung, Reichssaal & Keller
Das document Reichstag kannst du nur im Rahmen einer Führung erkunden. Dabei erfährst du viel Spannendes über die Geschichte des Reichstags und fühlst dich in die mittelalterliche und bewegte Vergangenheit zurückversetzt. Das document Reichstag hat mich von allen Regensburg-Sehenswürdigkeiten emotional am meisten angesprochen.

Der Beratungsraum im Rathausturm
Wir besichtigten als Erstes das Beratungszimmer im Rathausturm. Im Alten Rathaus fand von 1663 bis 1806 der Immerwährende Reichstag statt. Hier wurde internationale Politik gemacht. In diesem Beratungszimmer trafen sich die Vertreter der Reichspolitik. Hier stehen sieben Stühle für die damals sieben Kurfürsten. Der Raum besitzt dicke Wände mit massiven Holzvertäfelungen, so konnten die Gespräche geheim bleiben. Auch die größten Lauscherohren hatten keine Chance!
Im Beratungsraum wurde am »grünen Tisch entschieden«. Ein Ausdruck, der noch heute verwendet wird. Gemeint waren damals die theoretischen Entscheidungen, die am grünen Tisch getroffen wurden. Das gemeine Volk musste diese Entscheidungen dann ausbaden, ob es wollte oder nicht. Hier wurden ebenso geheime Dokumente und das Geld weggeschlossen. Heute ist es ein beliebter Ort für standesamtliche Trauungen.

Historischer Reichssaal
Danach ging es weiter in den Reichssaal. Der mittelalterliche Reichssaal diente als Tanzsaal und »Diskussionsforum«. Hier wurden wichtige politische Themen diskutiert. Der Kaiser saß unter einem Baldachin und hielt Hof. Ganz vorn saßen die Würdenträger und wichtige Persönlichkeiten. Am großen Erkerfenster wurden dem gemeinen Volk wichtige Mitteilungen gemacht und Urteile verkündet. Der Reichssaal war mit 359 Quadratmetern der größte Raum, den es in Regensburg im Mittelalter gab. Ich konnte es mir richtig gut vorstellen, wie es damals gewesen war. Heute wird der Saal für offizielle Empfänge und Veranstaltungen genutzt.

Fragstatt und Folterkammer
Am Ende der Führung wird es dann richtig gruselig, denn es geht hinab in das Untergeschoss zur Fragstatt. Die Folterkammer hieß deshalb Fragstatt, da hier die Gefangenen so lange »gefragt«, genauer gesagt gefoltert wurden, bis sie gestanden. Waren nicht mindestens zwei Augenzeugen da, durfte nur ein geständiger Verdächtiger verurteilt werden, meist zum Tode. Die Vorgehensweise war dabei genau definiert. Ein Wundarzt musste anwesend sein, damit der Verdächtige nicht vorzeitig verstarb. Gott sei Dank wurde in Bayern 1806 die Folter abgeschafft!
Die Folterkammer ist noch original erhalten. Genauso wie das 500 Jahre alte Lochgefängnis. In absoluter Dunkelheit, auf kaltem Steinboden, wartete hier der Angeklagte auf die Folterung. War er dann geständig, kam er in die »Arme-Sünder-Stube«, die Todeszelle.
Aber nicht nur die Gefängniszellen befinden sich hier, sondern auch das Zollhaus. Hier stehen Kanonen und eine große Waage. Jeder Bürger konnte im Zollhaus nach seinem Marktgang überprüfen, ob er übers Ohr gehauen wurde. Obwohl die Waage äußerst grob erscheint, kann sie Gewichte im Gramm-Bereich wiegen.
Die Führung durchs document Reichstag dauert rund eine Stunde und kostet für Erwachsene 7,50 €, eine Familienkarte gibt es für 15 €. Die Anmeldung erfolgt über die Tourist-Information am Rathausplatz. Termine findest du hier.



Historisches Museum: Schlechtwetter-Option mit Café
Das Historische Museum befindet sich im ehemaligen Minoritenkloster. Hier kannst du die Kunst- und Kulturgeschichte von der Steinzeit bis zum 19. Jahrhundert bestaunen. Nach dem Museumsbesuch solltest du unbedingt noch in dem hübschen Museumscafé im Kreuzgangflügel vorbeischauen und eine Tasse Café trinken.


Römisches Regensburg: kurzer Abstecher (Details im Extra-Beitrag)
In Regensburg befand sich das größte römische Legionslager von Bayern. Deshalb findest du bei einem Stadtbummel einige spannende Relikte aus der Römerzeit, wie Teile der ehemaligen Stadtmauer. Alle Details zu römischen Sehenswürdigkeiten in Regensburg findest du in diesem Beitrag: Auf den Spuren der Römer – von Regensburg bis Linz.

Walhalla bei Regensburg: der Ausflug, der sich lohnt
Walhalla liegt außerhalb von Regensburg in Donaustauf und ist in rund 20 Minuten mit dem Auto vom Stadtzentrum aus zu erreichen. Der Begriff Walhalla stammt aus der nordischen Mythologie. Sie besagt, dass hier alle tapferen Helden, welche in einer Schlacht ihr Leben verloren, ihre letzte Ruhestätte im Kriegerparadies fanden.
Walhalla bei Regensburg ist ein klassizistischer Bau, der wie ein gigantischer Tempel aussieht. Leo von Klenze entwarf Walhalla. Er wurde inspiriert durch die Athener Akropolis. Den Auftrag dazu erhielt er von König Ludwig I. Das gigantische Bauwerk ist innen und außen mit Marmor verkleidet und erhebt sich imposant über die Donau. König Ludwig I. wollte mit diesem tempelartigen Gebäude verdiente deutschsprachige Frauen und Männer verewigen. Im Jahre 1842 wurde Walhalla eröffnet.


Walhalla: der Ausflug bei Regensburg, der wirklich Eindruck macht
Im Inneren des »Tempels« sind entlang der Wände ausgewählte Persönlichkeiten in Form von Büsten und Gedenktafeln ausgestellt. Ehemalige Herrscher, Feldherren, Künstler und Wissenschaftler haben hier ihren Platz gefunden. Seit 1962 werden die ursprünglichen 96 Büsten in größeren Abständen ergänzt. Die Auswahl trifft der bayerische Ministerrat.
Schon von außen hat mich Walhalla sprachlos gemacht, erwartet man doch nicht mitten in Bayern ein solch gewaltiges, tempelartig anmutendes Gebäude. Ist man erst einmal eingetreten, kommt man sich richtig klein vor. Solltest du also mal in der Nähe von Regensburg sein, kann ich dir einen Besuch von Walhalla wärmstens empfehlen!

Meine Insidertipps für Walhalla | plus Eintritt & Öffnungszeiten
Kurz vor Ende der Öffnungszeit, zum letzten Einlass, ist der ideale Besucherzeitpunkt. Dann bist du in der Walhalla fast alleine und das Monument beeindruckt noch viel mehr. Ab Ende der Öffnungszeit wird die Tür zugesperrt und niemand darf mehr rein. Du kannst dann noch 15 Minuten in Ruhe die marmorverkleidete Halle und die vielen Büsten bewundern.
Eintritt Walhalla 5 € | Öffnungszeiten Walhalla: April–Oktober: 9–18 Uhr (letzter Einlass: 17.45 Uhr), November–März: 10–12 Uhr und 13–16 Uhr (letzter Einlass: 11.45 Uhr bzw. 15.45 Uhr); geschlossen am: 1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember | Link: zur Website

Regensburg im Winter: Stimmung, Fotolicht & Weihnachtsmärkte
Regensburg funktioniert im Winter überraschend gut, gerade weil die Altstadt nicht so riesig ist. Du bist schnell von Spot zu Spot, kannst dich zwischendurch aufwärmen, und die Stadt hat noch mal eine ganz andere Atmosphäre. Wenn es kalt ist oder früh dunkel wird, macht das nichts, die Altstadt kann im Winter trotzdem richtig schön wirken.
Was im Winter besser funktioniert als im Sommer
- Altstadt-Flair ohne Gedränge: Viele Klassiker fühlen sich entspannter an, weil weniger Tagestouristen unterwegs sind.
- Fotolicht & Stimmung: Wenn die Sonne tief steht (oder es leicht diesig ist), wirken Gassen, Fassaden und der Blick über die Donau oft dramatischer als im harten Sommerlicht.
- Indoor-Highlights sind jetzt ideal: Dom, Rathausführung (document Reichstag) oder Museum passen im Winter perfekt als Wärmepausen.
- Kurze Wege: Du musst nicht stundenlang draußen sein. Regensburg lässt sich im Winter gut in Etappen entdecken: 60–90 Minuten draußen, dann kurz rein, dann wieder weiter.
Weihnachtsmärkte in Regensburg: Alle aktuellen Infos im Extra-Beitrag
Wenn du in der Adventszeit da bist, würde ich das Thema Weihnachtsmärkte bewusst einplanen, weil es mehrere Märkte gibt, die sich gut kombinieren lassen (und die Stimmung je nach Markt ziemlich unterschiedlich ist). Die aktuellen Öffnungszeiten, Locations, Eintritt (falls relevant) und meine persönlichen Empfehlungen findest du gesammelt hier: Weihnachtsmärkte in Regensburg.
Übernachten in Regensburg: beste Lage für ein Wochenende
Wenn du eine günstige, aber gepflegte Unterkunft in zentraler Lage suchst, kann ich dir das Boutiquehotel Rosi* empfehlen. Die Unterkunft kannst du zudem gut zu Fuß vom Bahnhof aus erreichen. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt.
Praktische Tipps: Anreise & Parken
Regensburg ist zum Glück unkompliziert, vor allem, wenn du dich auf die Altstadt konzentrierst. Mit der Bahn kommst du entspannt am Hauptbahnhof an und bist schnell zu Fuß mittendrin. Mit dem Auto ist das Wichtigste: nicht krampfhaft versuchen, bis in die Altstadt hineinzufahren. Park lieber außerhalb oder am Rand und geh die letzten Minuten zu Fuß – das spart Nerven, Zeit und auch Geld. Vor Ort benötigst du dann kein Auto: Die Wege sind kurz und vieles liegt so nah beieinander, dass du dich einfach treiben lassen kannst.
Mein Fazit: Für wen Regensburg perfekt ist
Regensburg eignet sich ideal für ein entspanntes Wochenende, ich liebe solche kleineren Städte mit Flair. An zwei Tagen kannst du dir einen guten Überblick über die Stadt verschaffen und die schönsten Regensburg Sehenswürdigkeiten in Ruhe bestaunen. Wenn du nun Lust auf weitere kleine sehenswerte Städte in Deutschland bekommen hast, kann ich dir noch Augsburg, Bamberg und Nürnberg wärmstens empfehlen.
Wenn du nach deinem Regensburg-Wochenende Lust auf weitere Städte bekommen hast: In meiner Sammlung der schönsten Städtereisen in Deutschland findest du viele Orte, die ähnlich entspannt, historisch und fotogen sind.
👉 Städtereisen Deutschland
FAQ: Regensburg Sehenswürdigkeiten – kurz beantwortet
Altstadt (UNESCO), Steinerne Brücke, Dom St. Peter und das Alte Rathaus mit dem document Reichstag. Optional: Historisches Museum, Stadtamhof.
Altstadt-Loop zu Fuß: Dom + Steinerne Brücke + Stadtamhof/Altstadtgassen. Wenn du willst, passt zusätzlich eine Rathausführung (document Reichstag).
Ja. Weniger Trubel, schöne Lichtstimmung in den Gassen und Weihnachtsmarkt-Flair (in der Adventszeit).
Ja, wenn du am zweiten Tag noch etwas Zeit übrig hast, definitiv! Rein für die Besichtigung reicht dir eine Stunde locker.
Ja. Der Besuch ist nur im Rahmen einer Führung möglich.
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Soo schön! Regensburg ist für mich auch definitiv eine der schönsten Städte in Deutschland. und auch in der Umgebung gibt es so viele tolle Orte zu entdecken!
Danke für die vielen Tipps.
Oh ja, das hat uns auch sehr gut gefallen in Regensburg – eigentlich 2020 ja ideal für die Städtereise in Deutschland in Zeiten von Corona… Schau doch mal vorbei, würde mich sehr freuen! https://fernwehblog.net/stadtereise-regensburg-sehenswurdigkeiten/
Hallo, toller Reisebericht. Plane auch gerade mit meiner Schwester nach Regensburg zu fahren. Reichen 2 Tage also eine Übernachtung aus? Welche Unterkunft hattet ihr? Wir werden mit Bus/Zug anreisen. Gibt es eine Verbindung zu Walhalla? Danke!
Hallo Victoria,
ich finde an zwei Tagen kann man die Innenstadt sehr gut erkunden. Das letzte Mal war ich im Hotel Rosi, das Hotel liegt sehr zentral. Die Zimmer sind einfach, aber ok für eine Nacht.
Wir sind nach Walhalla mit dem Auto gefahren. Frag doch mal bei der Tourist Info nach, ob ein Transfer angeboten wird.
Viel Spaß und liebe Grüße,
Sabine
Liebe Sabine!
Danke für den tollen Blog über Regensburg.Wir waren auf deinen Spuren unterwegs , einfach super und so informativ. Auch empfehlenswert ist das Bürgerfest , es findet alle zwei Jahre statt und wir hatten das Glück, zufällig an dem Wochenende anwesend zu sein.
Liebe Grüße Gabi und Stefan
Das freut mich sehr, dass euch mein Blogbeitrag gefallen hat und euch wertvolle Infos und Inspirationen gegeben hat. Vielen Dank für den netten Kommentar!
Hallo Sabine,
danke für deinen tollen Blog! Es ist wirklich toll wie viel du um die Welt reist.
Das möchte ich auch!
Und toll, dass ihr ein Mädels-Wochenende in Regensburg gemacht habt. Regensburg ist eine wirklich schöne Stadt.
Ich fahre nächste Woche mit meinen Mädels nach Lutherstadt Wittenberg. Warst du da schon mal? Hast du Tipps für uns?
Grüße
Sophie
Danke Sophie für deinen Kommentar. In Wittenberg war ich noch nie und kann leider nicht mit Tipps dienen. VG, Sabine
Liebe Sabine!
Danke für den sehr schönen und ausführlichen Bericht.
“ Rengschburg is ned nur a Stod – Rengschburg is a Gfui“.
Wunderschön ist wirklich der Sommer in Regensburg. Wenn sich an lauen Abenden die Biergärten füllen … über die Steinerne Brücke schlendern und langsam in die Altstadt eintauchen … am Haidplatz sitzen und was Leckeres essen … oder a Glaserl Prosecco am Dom genießen :-)
Dann haben wir oft das Gefühl, dass wir im Urlaub mitten in der Toskana sind … mit dem Vorteil in 20 Minuten im eigenen Bett von unserer schönen Stadt träumen zu können!
Herzliche Grüsse aus der Oberpfalz von Sabine
Oh ja, das hört sich toll an! Nachdem es für mich ja nicht so weit nach Regensburg ist, muss ich einen Besuch im Sommer unbedingt nachholen!
Liebe Sabine,
das habt ihr euch aber fein herausgesucht für ein Mädelswochenende! Meine allererste Reise ohne Eltern und Betreuer führte nach Regensburg – als 16Jährige mit zwei Freundinnen für ein Mädelswochenende. Und was soll ich sagen: Ich liebe die Atmosphäre in der Altstadt und an der Donau bis heute sehr. Wird nächste Zeit mal mit Kind hinzufahren…
Liebe Grüße
Gela
Hi Gela,
für mich war es ja tatsächlich das erste Mal und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein! Aber die allererste Reise ohne Eltern wird man wohl immer in besonderer Erinnerung haben.
Liebe Grüße,
Sabine