Meran ist keine Stadt, die man möglichst schnell abhaken sollte. Dafür ist sie viel zu schön. Die Altstadt ist überschaubar, die Promenaden liegen direkt am Fluss, und schon nach wenigen Minuten bist du an Aussichtspunkten, Spazierwegen oder in Gärten unterwegs.
Für mich funktioniert Meran vor allem wegen dieser Mischung: morgens durch die Altstadt laufen, mittags an der Passer sitzen und am nächsten Tag in Hafling oder Meran 2000 aktiv sein. Genau das macht die Stadt für ein verlängertes Wochenende in Südtirol so interessant.
In diesem Beitrag zeige ich dir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Meran, ordne sie aber auch ehrlich ein. Nicht jeder Stopp ist ein großes Highlight. Manche Orte liegen einfach praktisch auf dem Weg. Andere solltest du auch einplanen, auch wenn du nur wenig Zeit hast.
Unten findest du außerdem Tipps zum Parken, zu Unterkünften in Meran und Hafling sowie zwei Mountainbike-Touren, die wir von Hafling aus gemacht haben.
Aktualisiert: April 2026
Inhaltsverzeichnis
- Meran Sehenswürdigkeiten: Was lohnt sich wirklich?
- Karte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Meran
- Mein Tipp für einen sinnvollen Rundgang durch Meran
- 1) Sissi-Statue, Elisabeth-Park und Sissi-Weg
- 2) Sommerpromenade und Winterpromenade
- 3) Postbrücke (Ponte di Posta)
- 4) Bozner Tor (Porta Bolzano)
- 5) Passeirer Tor (Porta Passiria)
- 6) Vinschger Tor (Porta Venosta)
- 7) Kurhaus
- 8) Evangelische Christuskirche (Chiesa Evangelica)
- 9) Stadttheater (Teatro Puccini)
- 10) Wandelhalle
- 11) Meraner Lauben
- 12) Landesfürstliche Burg (Castello Principesco)
- 13) Steinerner Steg (Ponte Romano)
- 14) Gilfpromenade & Gilfschlucht (Passeggiata Gilf)
- 15) Pfarrkirche St. Nikolaus (Duomo S. Nicolò)
- 16) St.-Barbara-Kapelle
- 17) Tappeinerweg (Passeggiata Tappeiner)
- 18) Pulverturm (Polveriera)
- 19) Gletscherschliff am Tappeinerweg
- 20) Spitalkirche zum Heiligen Geist (S. Spirito)
- 21) Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
- Regelmäßige Märkte in Meran
- Parken in Meran
- Unterkünfte in Meran oder Hafling: Was ist sinnvoller?
- Extra-Tipp: Mountainbike-Touren ab Hafling
- Anreise nach Meran
- Mein Fazit zu Meran
- Weiterlesen zum Thema Urlaub in Südtirol
Meran Sehenswürdigkeiten: Was lohnt sich wirklich?
Wenn du nur einen Tag in Meran hast, würde ich mich auf diese Orte konzentrieren:
- Altstadt mit Lauben und Bozner Tor
- Passerpromenade mit Kurhaus und Postbrücke
- Winterpromenade und Wandelhalle
- Steinerner Steg und Gilfpromenade
- Tappeinerweg mit Pulverturm
Schloss Trauttmansdorff, wenn du mindestens einen halben Tag zusätzlich hast.
Die übrigen Sehenswürdigkeiten sind schön, aber eher zusätzliche Stopps, die du gut mitnehmen kannst, wenn du ohnehin daran vorbeikommst.
Karte der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Meran
Die meisten Sehenswürdigkeiten in Meran liegen nah beieinander und lassen sich gut zu Fuß verbinden. Auf der Karte findest du die wichtigsten Stopps aus diesem Beitrag: Altstadt, Lauben, Promenaden, Stadttore, Tappeinerweg, Pulverturm und Schloss Trauttmansdorff.
Für den ersten Überblick ist die Karte besonders hilfreich, weil du schnell siehst, welche Orte direkt im Zentrum liegen und welche etwas außerhalb. Schloss Trauttmansdorff würde ich nicht einfach noch an einen vollen Altstadtrundgang anhängen, sondern separat einplanen – dafür brauchst du deutlich mehr Zeit.
Mein Tipp für einen sinnvollen Rundgang durch Meran
Für den ersten Besuch würde ich nicht kreuz und quer durch die Stadt laufen. Starte am besten an der Postbrücke oder beim St.-Josef-Parkhaus, geh weiter zum Elisabeth-Park und zur Sissi-Statue, dann über die Postbrücke in die Altstadt. Von dort kannst du Bozner Tor, Lauben, Pfarrkirche, Landesfürstliche Burg und die Stadttore verbinden.
Anschließend lohnt sich der Weg zurück zur Passer: Kurhaus, Winterpromenade, Wandelhalle, Steinerner Steg und Gilfpromenade liegen nah beieinander. Wenn du noch Zeit und Kondition hast, geh weiter hinauf zum Tappeinerweg und zum Pulverturm. Das ist für mich der schönste Abschluss eines Meran-Besuchs.

1) Sissi-Statue, Elisabeth-Park und Sissi-Weg
Wenn du die Altstadt von Meran über die Postbrücke betrittst, kommst du fast automatisch an der Sissi-Statue vorbei. Die Marmorstatue erinnert an Kaiserin Elisabeth von Österreich, die mehrfach in Meran war und dazu beitrug, dass der Kurort damals beim europäischen Hochadel bekannt wurde.
Direkt daneben liegt der Elisabeth-Park an der Passer. Besonders an warmen Tagen ist der Bereich angenehm, weil du hier Schatten und etwas Abstand vom Trubel der Altstadt hast.
Von hier startet auch der Sissi-Weg. Er verbindet das Meraner Stadtzentrum mit Schloss Trauttmansdorff. Für die rund drei Kilometer solltest du etwa 45 Minuten Gehzeit einplanen.
Meine Einordnung: Die Statue allein ist kein Grund, nach Meran zu fahren. Als Einstieg in die Stadt und in Verbindung mit Elisabeth-Park, Promenade und Postbrücke passt der Stopp aber optimal.

2) Sommerpromenade und Winterpromenade
Die Promenaden entlang der Passer gehören für mich, an heißen Sommertagen, zu den angenehmsten Seiten von Meran. Die Sommerpromenade verläuft auf der sonnengeschützteren Seite und ist somit etwas kühler. Hier spenden immergrüne Pflanzen Schatten, und du kannst ein Stück abseits der Einkaufsstraßen gehen.
Auf der gegenüberliegenden Flussseite liegt die Winterpromenade. Sie bekommt in den kühleren Monaten mehr Sonne und führt von der Postbrücke bis zum Steinernen Steg. Dort geht sie direkt in die Gilfpromenade über.
Mein Tipp: Plane die Promenaden nicht als einzelne Sehenswürdigkeit, sondern als Verbindung zwischen Altstadt, Kurhaus, Wandelhalle, Steinernem Steg und Gilfpromenade. Dann ergibt der Stadtspaziergang viel mehr Sinn.

3) Postbrücke (Ponte di Posta)
Die Postbrücke ist einer der schönsten Zugänge in die Altstadt. Sie wurde im Jugendstil erbaut und verbindet den Bereich rund um Elisabeth-Park und Spitalkirche mit dem historischen Zentrum.
Mit ihrem weißen Geländer, den goldfarbenen Details, der Passer und den Bergen im Hintergrund ist sie auch ein gutes Fotomotiv. Gerade wenn du zum ersten Mal in Meran bist, bekommst du hier schnell ein Gefühl für die Stadt: Fluss, Promenade, Altstadt und Berge liegen eng beieinander.

4) Bozner Tor (Porta Bolzano)
Vom Ende der Postbrücke gehst du fast direkt auf das Bozner Tor zu. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und gehörte zur alten Stadtbefestigung. Besonders auffällig sind der aufgemalte Doppeladler und die Wappen an der Südseite.
Das Bozner Tor ist kein Ort, an dem du lange bleiben musst. Es ist aber ein schöner Einstieg in die Altstadt und liegt ohnehin auf der typischen Route durch Meran.

5) Passeirer Tor (Porta Passiria)
Das Passeirer Tor liegt im Steinach-Viertel, dem ältesten Siedlungsteil Merans. Im Vergleich zur lebhaften Altstadt ist es hier deutlich ruhiger. Der efeubewachsene Turm wirkt fast ein wenig versteckt, was den Ort für mich gerade interessant macht.
Wenn du nur schnell durch Meran läufst, wirst du diesen Bereich wahrscheinlich verpassen. Mit etwas mehr Zeit lohnt sich der kleine Abstecher, weil du hier eine andere, weniger herausgeputzte Seite der Stadt siehst.


6) Vinschger Tor (Porta Venosta)
Das Vinschger Tor ist das älteste der erhaltenen Meraner Stadttore. Es liegt nördlich des Kornplatzes und diente zeitweise sogar als Gefängnis. Einer der bekanntesten Gefangenen war der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer.
Auch hier gilt: kein großes Highlight für sich allein, aber ein netter Stopp, wenn du die Altstadt nicht nur oberflächlich anschauen möchtest.

7) Kurhaus
Das Kurhaus liegt direkt an der Kurpromenade und gehört zu den bekanntesten Bauwerken in Meran. Der Jugendstilbau wurde 1914 erbaut und ist heute vor allem bei Veranstaltungen zugänglich.
Von außen lohnt sich der Blick auf jeden Fall. Die Lage direkt an der Passer ist schön, und rundherum findest du viele Cafés und Restaurants. Kulinarisch würde ich hier keine Wunder erwarten, aber für einen Drink oder eine kurze Pause mit Blick auf das Treiben ist die Promenade gut geeignet.

8) Evangelische Christuskirche (Chiesa Evangelica)
Die evangelische Christuskirche liegt an der unteren Passerpromenade und wird bei klassischen Meran-Rundgängen leicht übersehen. Mir hat sie gerade deshalb gut gefallen. Sie steht etwas ruhiger in einem Garten im englischen Stil und wirkt weniger präsent als die großen Sehenswürdigkeiten im Zentrum.
Wenn du vom Kurhaus weiter entlang der Passer Richtung Westen gehst, kannst du sie gut mitnehmen. Für Architekturinteressierte ist sie ein schöner Zwischenstopp.

9) Stadttheater (Teatro Puccini)
Das Stadttheater, auch Teatro Puccini, liegt fast auf dem Weg zwischen Kurhaus und Christuskirche. Es wurde 1900 eröffnet und ist normalerweise nur bei Veranstaltungen zugänglich.
Du musst hier keine lange Pause einplanen. Die Fassade aus der frühen Jugendstilzeit ist aber sehenswert, wenn du ohnehin in der Gegend unterwegs bist.

10) Wandelhalle
Die Wandelhalle ist für mich eine der charakteristischsten Sehenswürdigkeiten an der Winterpromenade. Sie wurde ursprünglich gebaut, damit Kurgäste bei Regen trocken oder an heißen Tagen im Schatten flanieren konnten.
Heute findest du dort eine offene, überdachte Galerie mit Tafeln, Büsten und Blick auf die Promenade. Ich würde sie nicht auslassen, wenn du ohnehin vom Steinernen Steg oder der Gilfpromenade kommst.

11) Meraner Lauben
Die Meraner Lauben sind die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt. Die rund 400 Meter lange Gasse verbindet den Pfarrplatz mit dem Kornplatz und ist für den Verkehr gesperrt. Unter den Bögen liegen Geschäfte, Cafés und Restaurants, darüber die alten Wohnhäuser.
Hier ist fast immer viel los. Das muss man mögen. Für einen ersten Meran-Besuch gehören die Lauben trotzdem dazu, weil sie das historische Zentrum stark prägen.
Mein Tipp: Geh nicht nur einmal schnell durch. Schau auch in die Seitengassen. Dort wird es oft ruhiger, und Meran wirkt dort weniger als eine reine Einkaufsstadt.

12) Landesfürstliche Burg (Castello Principesco)
Die landesfürstliche Burg findest du am westlichen Ende der Lauben, wenn du Richtung Sessellift nach Dorf Tirol weitergehst. Der Begriff „Burg“ ist etwas irreführend, weil das Bauwerk eher klein ist.
Die Burg stammt aus dem 15. Jahrhundert und war einst Stadtresidenz von Herzog Sigismund. Sie zählt zu den gut erhaltenen Burgen Südtirols. Für mich ist sie ein kurzer, aber lohnender Stopp, wenn du sowieso durch die Lauben spazierst.


13) Steinerner Steg (Ponte Romano)
Der Steinerne Steg ist die älteste Brücke über die Passer. Er wurde 1617 anstelle eines Holzstegs errichtet, der zuvor immer wieder durch Überschwemmungen zerstört worden war.
Die Brücke liegt sehr günstig, wenn du von der Winterpromenade zur Gilfpromenade weitergehst. Besonders schön ist der Blick von hier auf den Fluss und die umliegenden Spazierwege.

14) Gilfpromenade & Gilfschlucht (Passeggiata Gilf)
Die Gilfpromenade schließt direkt an die Winterpromenade an und führt entlang der Passer weiter in Richtung Gilfschlucht. Der Weg ist grün, ruhig und deutlich naturnäher als der Bereich rund um Kurhaus und Altstadt.
Unterwegs kommst du an bepflanzten Figuren vorbei, die aus Moosen, Farnen und Polsterpflanzen gestaltet sind. Am Ende öffnet sich der Blick in die Gilfschlucht, wo sich die Passer über die Jahrtausende einen neuen Weg durch die Felsen gebahnt hat. Genau hier verläuft die „periadriatische Naht“, eine tektonische Störungslinie der Alpen, welche in Urzeiten den afrikanischen vom eurasischen Kontinent trennte.



15) Pfarrkirche St. Nikolaus (Duomo S. Nicolò)
Die Pfarrkirche St. Nikolaus steht am oberen Ende der Lauben und prägt den Pfarrplatz. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut und ist dem Schutzpatron der Stadt gewidmet.
Rund um den Platz findest du mehrere Cafés und Restaurants. Für mich ist der Bereich vor allem als Übergang zwischen Lauben, Altstadt und den kleineren Gassen interessant.

16) St.-Barbara-Kapelle
Direkt hinter der Pfarrkirche steht die St.-Barbara-Kapelle. Der achteckige Bau wurde 1450 fertiggestellt und war ursprünglich eine Friedhofskapelle.
Sie ist klein, aber sehenswert, wenn du ohnehin bei der Pfarrkirche bist. Einen eigenen Umweg würde ich dafür nicht unbedingt einplanen.

17) Tappeinerweg (Passeggiata Tappeiner)
Der Tappeinerweg ist für mich eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Meran. Nicht, weil er spektakulär inszeniert ist, sondern weil er genau das bietet, was Meran besonders macht: Stadtblick, Berge, mediterrane Vegetation und das alles ohne große Wanderung.
Der Weg führt oberhalb des Zentrums am Hang des Küchelbergs entlang. Immer wieder hast du Ausblicke über die Dächer von Meran und ins Etschtal. Die Strecke ist rund vier Kilometer lang, für den gesamten Weg solltest du ungefähr eine Stunde reine Gehzeit einplanen.
Es gibt mehrere Aufstiegsmöglichkeiten, zum Beispiel von der Gilfpromenade oder vom Steinernen Steg über den Pulverturm. Auch über den Tiroler Steig hinter der Pfarrkirche St. Nikolaus oder von der Galileistraße aus kommst du hinauf.
Meine Einordnung: Wenn du in Meran nur Zeit für einen Spazierweg hast, würde ich den Tappeinerweg nehmen. Er ist deutlich mehr als ein netter Stadtspaziergang und gibt dir einen guten Eindruck davon, warum Meran als Verbindung aus Stadt und Natur so gut funktioniert.


18) Pulverturm (Polveriera)
Der Pulverturm steht am Beginn des Tappeinerwegs und ist schon von weitem sichtbar. Er gehörte einst zur Burg Ortenstein und wurde später als Lagerort für Schießpulver genutzt.
Heute kannst du den Turm besteigen. Von oben hast du einen sehr guten Blick auf Meran, die Altstadt und die umliegenden Berge. Für mich ist der Pulverturm der beste Aussichtspunkt, wenn du ohne lange Wanderung einen Überblick über die Stadt bekommen möchtest.


19) Gletscherschliff am Tappeinerweg
Wenn du vom Pulverturm weiter auf dem Tappeinerweg läufst, kommst du an einem markierten Gletscherschliff vorbei. Die glatten Felsflächen und Kerben sind Überbleibsel aus der Eiszeit und entstanden durch die Bewegung der Gletscher.
Das ist kein Ort, an dem du lange stehen wirst. Aber er macht den Spaziergang interessanter, weil du unterwegs nicht nur Aussicht, sondern auch eine kleine geologische Besonderheit bewundern kannst.

20) Spitalkirche zum Heiligen Geist (S. Spirito)
Die Spitalkirche liegt gegenüber der Sissi-Statue, noch bevor du über die Postbrücke in die Altstadt gehst. Die Kirche stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert, wurde aber 1419 durch eine Überschwemmung der Passer zerstört und später wieder aufgebaut.
Sie liegt etwas außerhalb des direkten Altstadttrubels. Wenn du vom Parkplatz oder von der Promenade kommst, kannst du sie gut in deinen Rundgang einbauen.

21) Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Meran. Sie liegen etwas außerhalb des Zentrums und sind kein kurzer Nebenbei-Stopp. Plane mindestens einen halben Tag ein, besser mehr, wenn du die Gärten in Ruhe sehen möchtest.
Auf dem Gelände findest du verschiedene Gartenlandschaften, Wege, Aussichtspunkte, Wasserflächen und das Schloss mit dem Touriseum. Im Touriseum befindet sich eine kleine Ausstellung zum Tourismus. Besonders bekannt sind der Seerosenteich mit Pavillon und die Aussichtsplattform „Thun’scher Gucker“, die wie ein Fernrohr gestaltet ist.
Ich würde Trauttmansdorff nicht in einen ohnehin vollen Altstadttag quetschen. Dafür ist das Gelände zu groß. Besser ist es, Meran an einem Tag zu erkunden und die Gärten separat einzuplanen.
Die aktuellen Öffnungszeiten sowie den Ticketshop findest du hier: Webseite Schloss Trauttmansdorff





Regelmäßige Märkte in Meran
In Meran finden regelmäßig Märkte statt, überprüfe jedoch vor deinem Besuch die aktuellen Zeiten, es können sich Änderungen ergeben.
- Der große Freitagsmarkt von Meran am Prader Platz, ab 8 Uhr.
- MM – der Meraner Samstagsmarkt in der Oberen Freiheitsstraße, ab 8 Uhr.
- Marktstände am langen Dienstag in der Mittleren Freiheitsstraße. Anfang Juli bis Mitte August von 18:00 bis etwa 24:00 Uhr.
- Meraner Flohmarkt an jedem letzten Samstag im Monat in der Wandelhalle, ab 8 Uhr.
- Meraner Weihnachtsmärkte in der Kurpromenade, auf dem Thermenplatz und in der Altstadt. Von Anfang November bis Anfang Januar.
- Hier gibt es noch weitere Informationen zu den Märkten
Parken in Meran
Wir haben im St.-Josef-Parkhaus am Marconi-Park geparkt. Von dort waren wir in wenigen Minuten an der Postbrücke und damit schnell in der Altstadt. Für einen Stadtbesuch war das sehr praktisch. E-Ladestationen sind vorhanden. Alternativ gibt es auf dieser Seite des Flusses noch den Thermenparkplatz, welcher aber etwas teurer ist.
Unterkünfte in Meran oder Hafling: Was ist sinnvoller?
Ob du besser direkt in Meran oder oberhalb in Hafling wohnst, hängt stark davon ab, was du vorhast.
Wenn du vor allem die Stadt anschauen, abends ausgehen und alles zu Fuß erreichen möchtest, ist eine Unterkunft in Meran praktischer. Dann bist du nah an Altstadt, Promenaden, Restaurants und Therme.
Wir haben uns bewusst für Hafling entschieden. Der Ort liegt auf einem Hochplateau oberhalb von Meran und eignet sich besser, wenn du Stadtbesuch mit Wandern oder Mountainbiken kombinieren möchtest. Genau das war für uns der richtige Mix.
Wir waren im 4-Sterne-Hotel Mesnerwirt* in Hafling und haben uns dort sehr wohlgefühlt. Zimmer, Wellnessbereich, Essen und Garten haben für uns gepasst. Für einen reinen Meran-Städtetrip wäre Hafling weniger praktisch. Für ein aktives Wochenende mit etwas mehr Ruhe dagegen schon.
Noch unsicher, welche Lage besser zu deiner Reise passt? Dann hilft dir ein Blick auf die Karte: So siehst du schneller, welche Unterkünfte zentral in Meran liegen und welche eher oberhalb der Stadt Richtung Hafling, Schenna oder Meran 2000.
Extra-Tipp: Mountainbike-Touren ab Hafling
Wenn du Meran nicht nur als Stadtziel siehst, sondern die Umgebung aktiv erkunden möchtest, ist Hafling ein guter Ausgangspunkt. Der Ort liegt oberhalb von Meran und bringt dich schnell näher an die Berge rund um Meran 2000. Für uns war genau diese Kombination ideal: einen Tag durch Meran schlendern, am nächsten Tag aufs Bike steigen und raus aus dem Stadttrubel.
Die folgenden zwei Touren sind keine gemütlichen Spazierfahrten, sondern eher etwas für dich, wenn du Kondition mitbringst und längere Anstiege nicht scheust. Dafür bekommst du oben deutlich mehr Weite, Ruhe und Bergblick als unten in der Stadt.

MTB-Tour zu den Stoanernen Mandlen
Von Hafling aus sind wir zu den Stoanernen Mandlen gefahren. Die Tour führt auf rund 2.000 Meter Höhe, über das Auener Jöchl und weiter zu den vielen Steinfiguren. Unterwegs gibt es eine kurze Schiebepassage.
Die Tour lohnt sich, wenn du Kondition hast und gerne länger unterwegs bist. Die Ausblicke reichen bei guter Sicht bis in die Dolomiten.
Tourdaten – Stoanerne Mandlen
ca. 1.300 Höhenmeter | ca. 4h
Hafling Dorf – Leadner Alm – Vöraner Alm – Auenjoch – Stoanerne Mandl – Möltner Kaser – Sattler Hütte – Aschl – Grüner Baum – Leadner Alm – Hafling Dorf


MTB-Tour zur Meraner Hütte
Auch die Tour zur Meraner Hütte hat uns gut gefallen. Die Route führt zunächst über die Moschwaldalm bis zum Kreuzjöchl und dann weiter zur Meraner Hütte. Wenn du über Falzeben abfährst, lässt sich daraus eine schöne Runde machen.
Tipp: Wenn du von Meran startest, kannst du dir Höhenmeter sparen, indem du mit der Seilbahn Meran 2000 hochfährst. Ob das für deine konkrete Tour sinnvoll ist, hängt von Route, Bike und Saison ab.
Tourdaten – Meraner Hütte
ca. 880 Höhenmeter | ca. 3h
Hafling Dorf – Moschwaldalm – Kreuzjöchl – Meraner Hütter – Kirchsteiger Alm – Falzeben – Hafling Oberdorf – Hafling Dorf


Anreise nach Meran
Mit dem Auto erreichst du Meran aus Deutschland meist über die Brennerautobahn und weiter über Bozen Süd. Alternativ kannst du über den Reschenpass anreisen. Welche Route besser ist, hängt stark davon ab, wo du startest und wie die Verkehrslage ist.
Von München aus ist Meran auch mit dem Zug erreichbar, meist mit Umstieg in Bozen. Die genaue Verbindung solltest du vorab prüfen, weil Fahrzeiten und Umstiege variieren können.
Mein Fazit zu Meran
Meran lohnt sich besonders, wenn du Stadt, Promenaden, Aussicht und Natur gerne kombinierst. Für mich waren der Tappeinerweg mit Pulverturm, der Steinerne Steg, die Gilfpromenade und die Gärten von Schloss Trauttmansdorff die stärksten Punkte.
Die Altstadt ist schön, aber nicht riesig. Gerade deshalb würde ich Meran nicht nur als reinen Städtetrip sehen, sondern mit einem aktiven Baustein verbinden: Spaziergang am Tappeinerweg, Besuch in Trauttmansdorff, Wandern oder Mountainbiken rund um Hafling und Meran 2000.
Wenn du nur wenige Stunden Zeit hast, konzentriere dich auf Altstadt, Passerpromenade, Wandelhalle, Steinernen Steg und Tappeinerweg. Wenn du ein ganzes Wochenende hast, wird Meran deutlich interessanter.
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