Rothenburg ob der Tauber ist eine mittelalterliche Stadt in Mittelfranken und vor allem für ihre gut erhaltene Altstadt mit Stadtmauer, Türmen und Fachwerkhäusern bekannt. Ich habe Rothenburg inzwischen zu unterschiedlichen Jahreszeiten besucht – im Sommer gemeinsam mit meinem Teenager-Sohn und später noch einmal im Winter mit meinem Mann.

In diesem Beitrag zeige ich dir die schönsten Sehenswürdigkeiten in Rothenburg ob der Tauber, unsere persönlichen Tipps und Ausflugsideen. Dazu verrate ich dir, was sich aus unserer Erfahrung besonders lohnt und welche Aktivitäten auch mit Kindern und Teenagern Spaß machen.

Aktualisiert: August 2026

Wie viel Zeit solltest du für Rothenburg einplanen?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt reicht aus meiner Sicht ein voller Tag. Dann kannst du den Turmweg gehen, Plönlein, Marktplatz und die wichtigsten historischen Gebäude anschauen und hast trotzdem noch Zeit für Pausen.

Noch besser sind zwei Tage: Dann kannst du Rothenburg auch am Abend erleben, an einer Nachtwächterführung teilnehmen und zusätzlich ins Taubertal radeln oder mit Kindern und Teenagern den Kletterwald besuchen.

Unsere persönlichen Highlights: der Turmweg auf der Stadtmauer, der Blick vom Rathausturm zur blauen Stunde und die Nachtwächterführung.

Rothenburg ob der Tauber Sehenswürdigkeiten auf der Karte

Auf der Karte findest du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus diesem Beitrag auf einen Blick. Die meisten Highlights liegen innerhalb der Stadtmauer und lassen sich gut zu Fuß miteinander verbinden. Doppelbrücke und Topplerschlösschen liegen etwas außerhalb im Taubertal.

Die Altstadt von Rothenburg ob der Tauber

In der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber prägen vor allem traditionelle Gasthäuser, Pensionen und Hotels das Stadtbild. Dadurch hat sich die Kleinstadt viel von ihrem besonderen Flair bewahrt. Rothenburg liegt oberhalb des weitgehend unverbauten Taubertal. Direkt hinter der Stadtmauer beginnen Spazier- und Radwege ins Grüne. Wir hatten ein Wochenende Zeit, die mittelfränkische Kleinstadt zu erkunden, und haben zahlreiche Tipps mitgebracht.

Genau diese Mischung aus historischen Häusern, kleinen Gasthäusern und engen Gassen macht für mich einen großen Teil des Charmes der Altstadt aus.

Rothenburg ob der Tauber Altstadt
Die alten Fachwerkhäuser in der Altstadt sind besonders hübsch

Diese 11 Rothenburg ob der Tauber Sehenswürdigkeiten solltest du nicht verpassen

1) Stadtmauer und Türme mit Rothenburger Turmweg – unser absolutes Highlight

Auf der historischen Stadtmauer entlang der Wehrgänge zu schlendern, ist für uns eines der Highlights eines Rothenburg-Besuchs. Besonders schön fanden wir es zum Sonnenuntergang.

Die Wehranlage entstand überwiegend zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Der Rothenburger Turmweg führt heute auf rund vier Kilometern um die Altstadt und erzählt entlang von 42 Türmen die Geschichte der Stadt. Wir hatten großen Spaß dabei, die Stadtmauer mit ihren mittelalterlichen Türmen und den vielen Ausblicken zu erkunden.

Ein Einstieg bietet sich unter anderem am Rödertor, Galgentor, Klingentor, Burgtor, Kobolzeller Tor oder Spitaltor an. Für die komplette Runde solltest du etwa 2,5 Stunden einplanen. Für detaillierte Informationen empfehle ich dir die Broschüre „Turmweg Rothenburg“, die du in der Tourist Information am Marktplatz bekommst.

Historische Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber bei Sonnenuntergang
Auf der alten Stadtmauer zum Sonnenuntergang
Mittelalterliche Türme an der Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber
Mittelalterliche Türme entlang der Rothenburger Stadtmauer
Stadtmauer mit Türmen und Fachwerkhäusern in Rothenburg ob der Tauber
Türme, Stadtmauer und Fachwerkhäuser prägen die Rothenburger Altstadt
Rothenburg ob der Tauber mit Teenager
Die Türme in Rothenburg gehen so schnell nicht aus.
Rothenburger Turmweg auf der historischen Stadtmauer
Türme, Stadtmauer und Fachwerkhäuser prägen die Rothenburger Altstadt
Blick vom Turmweg über die Dächer der Rothenburger Altstadt
Blick über die Dächer der Altstadt von Rothenburg
Turmweg entlang der historischen Stadtmauer von Rothenburg ob der Tauber
Der Turmweg verläuft rund um die historische Altstadt

2) Das Plönlein – Wahrzeichen der Stadt und beliebtes Fotomotiv

Das Plönlein ist das wohl bekannteste Wahrzeichen von Rothenburg ob der Tauber und eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt. Der Name Plönlein kommt vom Lateinischen und heißt „kleiner Platz“. Das schmucke mittelalterliche Häuschen steht in der Mitte eines kleinen dreieckigen Platzes. Rechts führt der Weg vom Taubertal über die Doppelbrücke und links aus der Vorstadt von Süden in die Altstadt. Hinter dem Plönlein liegen rechts der Siebersturm und links das Kobolzeller Tor aus dem 14. Jahrhundert. Zur blauen Stunde, kurz nach Sonnenuntergang, lassen sich die schönsten Aufnahmen vom Plönlein machen.

Plönlein mit Siebersturm in Rothenburg ob der Tauber
Das Plönlein, das Wahrzeichen der Stadt

3) Marktplatz mit Ratstrinkstube und Rathaus

Das Zentrum der Stadt bildet der belebte Marktplatz mit seinem imposanten Rathaus und der Ratstrinkstube. Im Sommer laden Cafés und Restaurants mit Tischen im Freien zu einer Pause vom Sightseeing ein.

Vom Rathausturm hast du nach 220 Stufen einen weiten Blick über die Altstadt. Bei unserem ersten Besuch war der Turm leider geschlossen, bei einem späteren Besuch im Winter konnten wir den Aufstieg aber nachholen – und empfanden den Ausblick als absolut lohnenswert. Besonders schön war es kurz nach Sonnenuntergang zur blauen Stunde, wenn über den Dächern langsam die Lichter angehen. Mehr Eindrücke und Tipps findest du in meinem Beitrag über Rothenburg im Advent und den Reiterlesmarkt.

Die Legende des Meistertrunks

„Der katholische General Tilly drohte 1631 der Stadt mit Plünderung und Brandschatzung. Aus einer Laune heraus versprach er, die Stadt zu verschonen, wenn es ein Ratsherr schaffe, einen großen Humpen, gefüllt mit 3 1⁄4 Litern Wein, auf einen Zug zu leeren. Altbürgermeister Nusch vollbrachte diese Meisterleistung und rettete damit seine Stadt.“

Rechts und links der großen Uhr an der Ratstrinkstube öffnen sich stündlich zwischen 10:00 und 22:00 Uhr die beiden Fenster mit Figuren und erinnern an die Legende des Meistertrunks.

Sehenswürdigkeit Marktplatz Rothenburg ob der Tauber
Marktplatz mit Rathaus und Ratstrinkstube

4) St. Jakobskirche mit Riemenschneider-Altar

Die gotische St. Jakobskirche gehört zu den bedeutendsten Kirchen Rothenburgs. Wenn du die Kirche besuchst, solltest du vor allem den Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider nicht verpassen. Der kunstvoll geschnitzte Altar befindet sich im westlichen Hochchor und enthält in einem Reliquienkreuz die namensgebende Heilig-Blut-Reliquie.

Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider in der St. Jakobskirche
Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider

5) Klingentor und St. Wolfgangskirche

Das Klingentor bildet zusammen mit der St. Wolfgangskirche die Befestigungsanlage der Klingentor-Bastei und ist ein schönes Fotomotiv. Die spätgotische Wehrkirche ist direkt in die Stadtmauer integriert und mit Schießscharten ausgestattet. Wenn du den Turmweg gehst und nach dem Kummereck die Stadtmauer verlässt, kommst du über den Schrannenplatz direkt zum Klingentor und zur Wolfgangskirche.

St. Wolfgangskirche in Rothenburg
St. Wolfgangskirche in der Altstadt

6) Burggarten – Ruhepause mit Blick ins Taubertal

Nach einem Stopp am Klingentor führt dich der Turmweg weiter Richtung Burggarten. An dieser Stelle befand sich einst die Rothenburger Reichsburg. Heute ist der Burggarten ein idealer Platz für eine kurze Pause auf schattigen Bänken. Von hier hast du schöne Ausblicke über das Taubertal, die Weinberge und Teile der Rothenburger Altstadt.

Burggarten in Rothenburg
Der Burggarten ist ideal für eine Pause

7) Mittelalterliches Kriminalmuseum

Im ehemaligen Johanniterkloster befindet sich das Mittelalterliche Kriminalmuseum, das mehr als 1000 Jahre europäische Rechtsgeschichte zeigt. Zu sehen sind unter anderem Folterwerkzeuge, Schandmasken und Henkerswerkzeuge, aber auch zahlreiche Exponate zur Entwicklung von Recht und Strafjustiz. Besonders eindrücklich fanden wir die Ausstellung zu den sogenannten Ehrenstrafen – manches wirkt aus heutiger Sicht ziemlich skurril, anderes eher beklemmend.

Mittelalterliches Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber
Mittelalterliches Kriminalmuseum

8) Rothenburg Museum

Das RothenburgMuseum befindet sich im ehemaligen Dominikanerinnenkloster und zeigt die Geschichte Rothenburgs auf mehreren Etagen. Bei unserem ersten Besuch war das Museum leider wegen technischer Probleme geschlossen – bei unserem Winteraufenthalt konnten wir den Besuch inzwischen nachholen.

Sehenswert sind unter anderem die historische Klosterküche aus dem 13. Jahrhundert und die umfangreiche Waffensammlung. Allein das ehemalige Kloster mit seinen alten Räumen macht den Rundgang interessant. Hier findest du weitere Informationen zum Museum.

9) Käthe Wohlfahrts Weihnachtsdorf & Deutsches Weihnachtsmuseum

Zugegebenermaßen ist im Sommer alles, was mit Weihnachten zu tun hat, erst einmal etwas ungewohnt. Trotzdem sind wir bei strahlendem Sonnenschein kurz ins Weihnachtsdorf von Käthe Wohlfahrt gegangen, um uns einen Eindruck zu verschaffen. Hier gibt es das ganze Jahr über Weihnachtsschmuck in allen erdenklichen Varianten.

Bei unserem Winterbesuch haben wir uns dann auch das Deutsche Weihnachtsmuseum angesehen. Das Museum ist relativ klein und du brauchst für den Rundgang nicht besonders viel Zeit. Wir fanden es trotzdem nett anzuschauen: Zu sehen sind unter anderem historischer Christbaumschmuck, alte Adventskalender und weitere Exponate rund um die Entwicklung deutscher Weihnachtstraditionen.

10) Doppelbrücke – zwei Brücken aus Stein

Eine weitere Sehenswürdigkeit außerhalb der Altstadtmauern ist die Doppelbrücke im Taubertal. Sie stammt ursprünglich aus dem 14. Jahrhundert und erinnert mit ihren übereinanderliegenden Bögen ein wenig an ein römisches Viadukt. Tatsächlich war die ursprüngliche Brücke zu kurz geraten, sodass eine weitere Brücke über den Lauf der Tauber ergänzt wurde.

Besonders schön finde ich hier den Blick zurück auf die Rothenburger Altstadt. Wenn du eine Radtour durchs Taubertal unternimmst, kommst du ebenfalls an der Doppelbrücke vorbei.

 Doppelbrücke von Rothenburg ob der Tauber
Doppelbrücke mit Rothenburg ob der Tauber im Hintergrund
Übereinanderliegende Steinbögen der Doppelbrücke im Taubertal
Die charakteristischen übereinanderliegenden Bögen der Doppelbrücke

11) Topplerschlösschen im Taubertal

Wenn du von der Doppelbrücke weiter ins Taubertal fährst oder gehst, kommst du nach kurzer Zeit am Topplerschlösschen vorbei. Das ungewöhnliche Gebäude wurde 1388 errichtet und diente dem damaligen Rothenburger Bürgermeister Heinrich Toppler unter anderem als Sommerfrische. Mit seinem steinernen Unterbau und dem darauf gesetzten Fachwerk ist es schon ein ziemlich eigenwilliger Anblick.

Topplerschlösschen Rothenburg ob der Tauber
Das Topplerschlösschen, ein ungewöhnliches Gebäude

Unsere persönlichen Rothenburg-Geheimtipps

Bei einer so bekannten Stadt ist „Geheimtipp“ natürlich relativ. Nach unseren Besuchen sind es vor allem diese kleinen Dinge, die wir genauso wieder machen würden:

  • Rathausturm zur blauen Stunde: Für uns einer der schönsten Ausblicke über Rothenburg – besonders wenn über der Altstadt langsam die Lichter angehen.
  • Raus ins Taubertal: Rund um Doppelbrücke und Topplerschlösschen wird es deutlich ruhiger und du siehst Rothenburg noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive.
  • Pause im Burggarten: Nur wenige Schritte von den belebten Gassen entfernt und ideal, wenn du zwischendurch etwas Ruhe möchtest.
  • Café Einzigartig: Eine schöne Alternative zu den klassischen Gasthäusern in der Altstadt und für uns eine der angenehmsten Pausen.
  • Rothenburg auch am Abend erleben: Viele Tagesgäste sind dann bereits weg. Gerade Stadtmauer und Gassen haben uns zu dieser Zeit besonders gut gefallen.

Nachtwächterführung in Rothenburg – unser Tipp

Wenn du Geschichten aus dem Mittelalter magst, solltest du die Nachtwächterführung durch die Altstadt nicht verpassen. Früher sorgte der Nachtwächter für Ruhe und Ordnung, heute führt er seine Gäste mit Hellebarde, Signalhorn und Laterne durch die abendlichen Gassen Rothenburgs.

Wir fanden die rund einstündige Führung sehr unterhaltsam und kurzweilig. Auch mit größeren Kindern und Teenagern ist sie aus meiner Sicht eine gute Möglichkeit, etwas über die Geschichte der Stadt zu erfahren, ohne dass es trocken wird.

Die öffentlichen Führungen starten am Marktplatz vor dem Rathaus. Aktuelle Termine und Preise findest du direkt beim Rothenburg Tourismus Service.

Stadtführung Rothenburg ob der Tauber
Nachtwächterführung Rothenburg ob der Tauber

Aktivitäten in Rothenburg ob der Tauber mit Kindern & Teenagern

Bonbonmanufaktur Rothenburg Candy Castle

Mitten in der Altstadt findest du mit Candy Castle eine kleine Bonbonmanufaktur, bei der du bei der Herstellung handgemachter Bonbons und Lollis zuschauen kannst. Es werden auch Workshops angeboten, bei denen du selbst Bonbons oder Lollis herstellen kannst. Wir haben Candy Castle bisher nicht selbst ausprobiert, deshalb kann ich die Workshops nicht aus eigener Erfahrung beurteilen.

Rothenburg ob der Tauber mit Kindern
Bonbonmanufaktur in der Altstadt Rothenburgs

Kletterwald Rothenburg – nicht nur für Kids ein Spaß

Unweit der Altstadt liegt der Kletterwald Rothenburg. Wir sind damals in etwa einer Viertelstunde mit dem Rad hingefahren. Heute gibt es dort 15 Parcours mit mehr als 150 Kletterelementen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Für meinen Teenager konnte es natürlich nicht schwierig genug sein. Genau diese Abwechslung zum klassischen Sightseeing hat uns beiden richtig Spaß gemacht. Aktuelle Öffnungszeiten und die notwendige Onlinebuchung findest du direkt auf der Webseite des Kletterwalds: Öffnungszeiten und Preise.

Teenager im Kletterwald Rothenburg ob der Tauber
Der Kletterwald war für uns eine gute Abwechslung zum Sightseeing

Radtour von Rothenburg ins Liebliche Taubertal

Wir haben uns für unser Wochenende Fahrräder ausgeliehen und einen Nachmittag genutzt, um an der Tauber entlang bis nach Creglingen zu radeln. Auf gut ausgeschilderten Radwegen ging es gemütlich durch die leicht hügelige Landschaft. Hin und zurück waren es für uns etwa 40 Kilometer.

Wenn du länger unterwegs sein möchtest, kannst du dem Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ weiter folgen. Er führt auf insgesamt 102 Kilometern von Rothenburg ob der Tauber bis nach Wertheim am Main.

Unser Tipp: Schon die kürzere Tour Richtung Creglingen lohnt sich, wenn du Rothenburg nicht nur innerhalb der Stadtmauer erleben möchtest.

Radfahren in Rothenburg ob der Tauber
Radtour von Rothenburg bis Creglingen
Tauber entlang des Radwegs zwischen Rothenburg und Creglingen
Entlang der Tauber Richtung Creglingen

Unterkünfte in Rothenburg ob der Tauber

Wenn du nur ein oder zwei Tage in Rothenburg bist, würde ich möglichst zentral in oder direkt an der Altstadt übernachten. So kannst du die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen und Rothenburg auch am frühen Morgen oder am Abend erleben, wenn weniger Tagesgäste unterwegs sind.

Wir wohnten im Gästehaus am Plönlein*, sehr zentral direkt am Plönlein, in einem hübsch restaurierten Apartment. Die Lage fanden wir für unseren Aufenthalt ideal. In unmittelbarer Nähe befindet sich außerdem die Bäckerei Striffler, wo wir uns morgens unser Frühstück holten.

Restaurants & Cafés in Rothenburg ob der Tauber

In der Altstadt findest du eine große Auswahl an Restaurants, traditionellen Gasthäusern und Cafés. Besonders leckere hausgemachte Käsespätzle habe ich im Alten Keller gegessen. Wer lieber Steak mag, wie damals mein Teenager-Sohn, ist hier ebenfalls richtig.

Ein nostalgisches Café der besonderen Art ist das Café einzigARTig in der Galgengasse. Zwischen Vintage-Möbeln, Kunst und Antiquitäten lässt es sich gemütlich frühstücken – einen großen Teil der Einrichtung kann man sogar kaufen. Uns hat vor allem die ungewöhnliche Atmosphäre gefallen.

Probieren kannst du in Rothenburg außerdem die typischen Schneeballen: Das traditionelle Gebäck aus Mürbeteig gibt es klassisch mit Puderzucker, inzwischen aber auch in zahlreichen anderen Varianten. Für meinen Geschmack sind Schneeballen allerdings etwas zu trocken – probieren gehört in Rothenburg für mich trotzdem dazu.

Café Einzigartig Rothenburg
Café Einzigartig in der Galgengasse
Café in Rothenburg ob der Tauber
Leckeres Frühstück im Café Einzigartig
Essen Rothenburg
Die Schneebälle aus Mürbeteig in allen Variationen sind übrigens eine Spezialität von Rothenburg

Parken Rothenburg ob der Tauber

Rund um die Altstadt liegen die fünf Großraumparkplätze P1 bis P5. Von dort erreichst du die historische Altstadt bequem zu Fuß. Eine E-Ladestation gibt es unter anderem am Parkplatz P5.

Anreise nach Rothenburg ob der Tauber

  • Auto: über die A7, Ausfahrt Rothenburg/Tauber
  • Bahn: über Steinach mit der Regionalbahn bis Rothenburg ob der Tauber; vom Bahnhof kannst du zur Altstadt laufen
  • Buslinie Romantische Straße (von Frankfurt am Main und München) sowie Flixbus
  • Flughäfen: Nürnberg 76 km, Stuttgart 122 km, Frankfurt 185 km und München 210 km entfernt

Mein Fazit: Lohnt sich Rothenburg ob der Tauber?

Rothenburg ob der Tauber hat uns bei mehreren Besuchen und zu unterschiedlichen Jahreszeiten gefallen. Natürlich ist die mittelalterliche Altstadt der Hauptgrund für einen Besuch, aber für uns waren es gerade die Erlebnisse drumherum, die Rothenburg besonders gemacht haben: der Turmweg auf der Stadtmauer, der Ausblick vom Rathausturm zur blauen Stunde, die Nachtwächterführung und unsere Radtour ins Taubertal.

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein Tag. Ich würde trotzdem ein Wochenende einplanen. Dann hast du Zeit, Rothenburg auch am Abend zu erleben, und kannst zusätzlich ins Taubertal oder – wenn du mit Kindern oder Teenagern unterwegs bist – in den Kletterwald.

Gerade diese Mischung aus mittelalterlicher Altstadt, Geschichte und Aktivitäten hat für uns gut funktioniert. Und auch nach mehreren Besuchen gibt es in Rothenburg noch Dinge, die wir uns anschauen würden.

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