Dresden ist eine dieser Städte, bei denen sich viele Highlights erstaunlich gut zu Fuß verbinden lassen. Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Fürstenzug, Brühlsche Terrasse – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt liegen dicht beieinander. Genau deshalb eignet sich Dresden gut für ein Wochenende oder zwei volle Tage Sightseeing.

Wir haben Dresden im Rahmen unseres Deutschland-Roadtrips von Bayern nach Rügen besucht. Für uns war die Stadt vor allem eine Mischung aus Geschichte, prachtvoll wiederaufgebauter Altstadt, Museen und schönen Aussichtspunkten. In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Dresden Sehenswürdigkeiten sich für den ersten Besuch wirklich lohnen, was du in der Altstadt gut zu Fuß machen kannst und wo du bei der Planung genauer hinschauen solltest.

Aktualisiert: Mai 2026

Dresden Sehenswürdigkeiten an 2 Tagen: meine Route für die Altstadt

Wenn du zum ersten Mal in Dresden bist, kannst du die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gut auf zwei Tage verteilen. Die Wege sind kurz, viele Highlights liegen nah beieinander und du brauchst für die Altstadt selbst kein Auto.

Tag 1: Frauenkirche, Neumarkt, Fürstenzug, Residenzschloss von außen oder mit Museumsbesuch, Katholische Hofkirche, Semperoper und Zwinger. Diese Route eignet sich gut, wenn du erst einmal die klassischen Sehenswürdigkeiten rund um den Neumarkt, Theaterplatz und Schlossplatz sehen möchtest.

Tag 2: Gemäldegalerie Alte Meister oder Albertinum, Brühlsche Terrasse, Augustusbrücke und Spaziergang am Elbufer. Wenn du zusätzlich Ziele außerhalb der direkten Altstadt sehen möchtest, kann sich an diesem Tag auch eine Hop-on-Hop-off-Tour lohnen.

Dresden Sehenswürdigkeiten Karte: alle Highlights auf einen Blick

Auf der Karte siehst du die wichtigsten Dresden Sehenswürdigkeiten aus diesem Beitrag auf einen Blick. Besonders praktisch: Viele Highlights liegen in der Altstadt sehr nah beieinander. Für den ersten Besuch kannst du deshalb gut eine Route zu Fuß planen und musst nur für weiter entfernte Ziele wie das Blaue Wunder, die Elbschlösser oder Pfunds Molkerei auf Bus, Bahn oder Hop-on-Hop-off ausweichen.

Dresden Sehenswürdigkeiten in der Altstadt: meine Top 10

1) Dresdner Zwinger – Barockbau, Museen und Blick über den Innenhof

Was man in Dresden unbedingt gesehen haben muss, ist der Dresdner Zwinger. Das Barockbauwerk ist neben der Frauenkirche die berühmteste der Dresden Sehenswürdigkeiten. Der Zwinger entstand im 18. Jahrhundert im Auftrag von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk durch den Bombenangriff im Februar 1945 fast vollständig zerstört. Bereits kurz danach wurde jedoch schon mit dem aufwendigen Wiederaufbau begonnen.

Heute beherbergt der Dresdner Zwinger eine der bedeutendsten Porzellansammlungen der Welt, die August dem Starken zu verdanken ist. Ebenso findest du hier den Mathematisch-Physikalischen Salon mit einer historischen Sammlung von Instrumenten und Apparaten, Uhrmacherkunst aus 500 Jahren, sowie die größte deutsche Sammlung von Erd- und Himmelsgloben. Ein weiterer Höhepunkt ist die Gemäldegalerie der Alten Meister.

Wichtig zu wissen: Der Innenhof und die Außengalerien des Zwingers sind grundsätzlich frei zugänglich. Da es rund um den Zwinger in den vergangenen Jahren immer wieder Bau- und Sanierungsarbeiten gab, würde ich vor deinem Besuch kurz die aktuellen Hinweise prüfen – besonders, wenn dir Fotos im Innenhof wichtig sind.

Mehr zum Zwinger
Adresse: Theaterplatz 1, 01067 Dresden
Außenbereich: Innenhof und Außengalerien aktuell täglich 6–21 Uhr geöffnet
Eintritt Außenbereich: frei
Museen im Zwinger: Gemäldegalerie Alte Meister, Mathematisch-Physikalischer Salon, Porzellansammlung
Hausticket Zwinger: 18 €, ermäßigt 13,50 €; Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren 2 €; Kinder bis Schuleintritt frei
Hinweis: Das Hausticket Zwinger gilt nicht für zwinger-experience.de.

Dresdner Zwinger in der Altstadt von Dresden
Das Außengelände des Dresdner Zwingers ist frei zugänglich – aktuelle Öffnungs- oder Veranstaltungshinweise solltest du vor dem Besuch trotzdem kurz prüfen.
Innenhof des Dresdner Zwingers mit barocker Architektur
Der Dresdner Zwinger gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Dresden.

2) Gemäldegalerie Alte Meister – auch wenn du sonst selten ins Museum gehst

Die Gemäldegalerie Alte Meister ist unbedingt einen Besuch wert, auch wenn du, so wie wir, kein Kunstkenner und großer Museumsbesucher bist. Sogar unser Teenager konnte sich für die gewaltige Sammlung an Meisterwerken begeistern. Auch eines der berühmtesten Gemälde aller Zeiten, die „Sixtinische Madonna“ von Raffael, kannst du hier bestaunen. Ein Besuch der Gemäldegalerie in Dresden eignet sich auch perfekt, wenn es mal regnet.

In der Antikenhalle im Ostflügel findest du zudem eine beeindruckende Antikensammlung von Skulpturen aus der Zeit von 3000 v. Chr. bis 500 n. Chr. Nicht nur die Figuren sind fantastisch anzuschauen, sondern auch die Location ist großartig.

Mehr zur Gemäldegalerie
Adresse: Zwinger, Theaterplatz 1, 01067 Dresden
Öffnungszeiten: täglich 10 -17 Uhr, Montag geschlossen
Ticket: enthalten im Hausticket Zwinger
Hausticket Zwinger: 18 €, ermäßigt 13,50 €; Schülerinnen und Schüler unter 20 Jahren 2 €; Kinder bis Schuleintritt frei
Webseite: gemaeldegalerie.skd.museum/

Besucher in der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden
Die Gemäldegalerie Alte Meister lohnt sich auch, wenn du sonst nicht ständig ins Museum gehst
Sixtinische Madonna von Raffael in der Gemäldegalerie Dresden
Die „Sixtinische Madonna“ von Raffael ist eines der bekanntesten Werke der Sammlung.
Skulpturen in der Antikenhalle im Dresdner Zwinger
Die Skulpturensammlung im Zwinger ist nicht nur wegen der Exponate sehenswert, sondern auch wegen der Räume.

3) Frauenkirche – Wahrzeichen, Innenkuppel und Aussicht über Dresden

Die Frauenkirche wurde Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet und im Zweiten Weltkrieg vollständig zerstört. Die Trümmer der Kirche dienten lange als Mahnmal für den Frieden. Erst spät wurde das Gotteshaus durch eine Bürgerinitiative wiederaufgebaut. Der heutige Bau besteht zu rund 40 Prozent aus Originalmaterial. Vor dem Eingang der Frauenkirche befindet sich noch heute symbolträchtig ein aus dem Schutt geborgenes Trümmerstück der Kirche.

Der Altarraum ist in Weiß und Gold gehalten, über dem Kirchenraum erhebt sich die helle Innenkuppel. Auch wenn du keine lange Kirchenbesichtigung planst, lohnt sich ein kurzer Blick hinein – der Innenraum wirkt deutlich leichter und freundlicher, als man es von außen erwartet.

Besonders lohnend ist der Kuppelaufstieg auf die Frauenkirche. Die Aussichtsplattform liegt in 67 Metern Höhe und bietet einen der besten Blicke über Dresden, die Altstadt, die Elbe und die umliegenden Stadtteile. Für mich ist das einer der besten Aussichtspunkte in Dresden, vor allem wenn du nur kurz in der Stadt bist und dir einen schnellen Überblick verschaffen möchtest.

Mehr zur Frauenkirche
Adresse: An der Frauenkirche, 01067 Dresden
Besichtigung: Montag bis Freitag meist 10–11.30 Uhr und 13–17.30 Uhr, Samstag und Sonntag wechselnde Zeiten
Eintritt Kirche: frei während der Offenen Kirche
Kuppelaufstieg: Erwachsene 12 €, Familien 24 €
Kuppel-Öffnungszeiten: März bis Oktober Mo–Sa 10–18 Uhr, So 13–18 Uhr; November bis Februar Mo–Sa 10–16 Uhr, So/Feiertag 13–16 Uhr
Website: frauenkirche-dresden.de

Frauenkirche Dresden am Neumarkt zur blauen Stunde
Die Frauenkirche am Neumarkt ist eines der wichtigsten Wahrzeichen Dresdens.
Innenkuppel der Frauenkirche Dresden
Der helle Innenraum der Frauenkirche wirkt deutlich leichter, als man von außen erwartet.

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4) Semperoper – Dresdens bekanntes Opernhaus am Theaterplatz

Die Semperoper am Theaterplatz ist nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt und zählt zu den bekanntesten Opernhäusern Deutschlands. Sie wurde im 19. Jahrhundert erbaut und beim Bombenangriff auf Dresden am 13./14. Februar 1945 nahezu vollständig zerstört. Nach Jahrzehnten des Wiederaufbaus wurde die Semperoper 1985 wiedereröffnet. Für den ersten Besuch in Dresden lohnt sich zumindest ein Blick von außen – noch besser ist eine Führung durch die Innenräume.

Wenn du nicht in eine Vorstellung gehst, ist eine Führung die beste Möglichkeit, die Semperoper auch von innen zu sehen. Der Rundgang dauert etwa 45 Minuten und führt durch die reich verzierten Innenräume bis in den Zuschauerraum. Für den ersten Besuch in Dresden finde ich das deutlich sinnvoller, als die Oper nur kurz von außen zu fotografieren. Du kannst die Tickets online, ohne anstehen, hier kaufen: Dresden Semperoper – geführter Rundgang*.

Mehr zur Semperoper
Adresse: Theaterplatz 2, 01067 Dresden
Website: semperoper.de

Semperoper Dresden am Theaterplatz
Die Semperoper steht direkt am Theaterplatz – gut kombinierbar mit Zwinger und Hofkirche.
Innenraum der Semperoper Dresden bei einer Führung
Bei einer Führung siehst du die Semperoper auch von innen.

5) Fürstenzug – das größte Keramikbild der Welt

Der Fürstenzug an der Außenseite des Stallhofs ist ein überlebensgroßes Wandbild aus Meißner Porzellanfliesen. Auf rund 101 Metern Länge zeigt er die Geschichte des sächsischen Herrschergeschlechts der Wettiner. Der Fürstenzug ist frei zugänglich und liegt nur wenige Minuten von der Frauenkirche entfernt.

Mehr zum Fürstenzug
Adresse: Augustusstraße 1, 01067 Dresden
Eintritt: frei zugänglich, kein Eintritt

Fürstenzug Dresden an der Augustusstraße
Der Fürstenzug besteht aus tausenden Fliesen aus Meißner Porzellan.

6) Die Katholische Hofkirche – monumentale Kirche am Schlossplatz

Die Katholische Hofkirche, heute Kathedrale Ss. Trinitatis, liegt direkt am Schlossplatz zwischen Semperoper, Residenzschloss und Elbufer. Der barocke Bau wurde im 18. Jahrhundert unter Friedrich August II. errichtet. Besonders auffällig sind die 78 Sandsteinfiguren auf Balustraden, Hauptschiff, Seitenschiff und Turm – einige davon bis zu 3,5 Meter hoch. Auch die Hofkirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt; der Wiederaufbau begann 1946.

Katholische Hofkirche Dresden am Schlossplatz
Die Katholische Hofkirche liegt direkt zwischen Schlossplatz, Semperoper und Elbufer.

7) Residenzschloss Dresden – Grünes Gewölbe, Rüstkammer und Paraderäume

Das Residenzschloss haben wir aus Zeitgründen nur von außen gesehen. Wenn du mehr Zeit hast oder dich für Kunst, Prunkräume und sächsische Geschichte interessierst, gehört es aber klar zu den wichtigsten Museen in Dresden. Im Schloss befinden sich unter anderem das Neue Grüne Gewölbe, die Rüstkammer, das Münzkabinett und die Königlichen Paraderäume. Für einen ersten Wochenendbesuch musst du dich allerdings entscheiden: Entweder du nimmst dir bewusst Zeit fürs Residenzschloss – oder du bleibst bei Altstadtspaziergang, Zwinger und Aussichtspunkten.

Mehr zum Residenzschloss
Adresse: Taschenberg 2, 01067 Dresden
Öffnungszeiten: täglich 10–17 Uhr, Dienstag geschlossen
Hausticket Residenzschloss: 18 €, ermäßigt 13,50 €
Hinweis: Das Historische Grüne Gewölbe ist nicht im Hausticket enthalten.
Website: skd.museum

Blick auf historische Gebäude in der Dresdner Altstadt
Viele Sehenswürdigkeiten der Dresdner Altstadt liegen nur wenige Minuten voneinander entfernt.

8) Augustusbrücke – schöner Blick auf Altstadt und Elbe

Bei deinem Sightseeing durch Dresden solltest du wenigstens einmal die Augustusbrücke überqueren. Sie verbindet die Altstadt mit der Neustadt und bietet einen schönen Blick zurück auf das historische Zentrum mit Hofkirche, Residenzschloss und Brühlscher Terrasse. Gerade zum Fotografieren ist der Weg über die Elbe deutlich spannender als ein reiner Altstadt-Rundgang.

9) Brühlsche Terrasse – Spaziergang mit Blick auf die Elbe

Die Brühl­sche Ter­ras­se ist kein klas­si­scher Sight­see­ing-Stopp, bei dem du lan­ge ste­hen bleibst, son­dern eher ei­ner der schöns­ten Spa­zier­we­ge in der Dresd­ner Alt­stadt. Sie ver­läuft ober­halb des Elb­ufers und ver­bin­det meh­re­re Se­hens­wür­dig­kei­ten mit­ein­an­der: Von hier er­reichst du un­ter an­de­rem die Kunst­aka­de­mie, die Fes­tung Dres­den und das Al­ber­ti­num.

Der Bei­na­me „Bal­kon Eu­ro­pas“ klingt et­was groß, passt aber schon: Du hast von der Ter­ras­se ei­nen schö­nen Blick auf die Elbe, die Neu­stadt­sei­te und Tei­le der his­to­ri­schen Alt­stadt. Be­son­ders an­ge­nehm fand ich die Brühl­sche Ter­ras­se als ru­hi­gen Ge­gen­pol zu den stark be­such­ten Plät­zen rund um Frau­en­kir­che, Zwin­ger und Sem­per­oper. Wenn du Dres­den zu Fuß er­kun­dest, wür­de ich die­sen Ab­schnitt auf je­den Fall in dei­ne Rou­te ein­bau­en – am bes­ten als Spa­zier­gang zwi­schen Frau­en­kir­che, Al­ber­ti­num und Elb­ufer.

10) Albertinum – Kunstmuseum an der Brühlschen Terrasse

Das Albertinum gehört zu den wichtigen Kunstmuseen der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und liegt am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse. Das Albertinum beherbergt Kunstschätze vom 19. Jahrhundert bis in die jüngste Gegenwart. Du kannst hier mitunter die Skulpturensammlung nach 1945 und die Galerie der Neuen Meister bestaunen. Ein Besuch ist auch ein guter Tipp bei Regen.

Mehr zum Albertinum
Adresse: Tzschirnerplatz 2, 01067 Dresden
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11–17 Uhr
Eintritt Hausticket Albertinum: 14 €, ermäßigt 10,50 €
Gut bei Regen: ja, besonders wenn du moderne Kunst und Museumsbesuche magst
Website: albertinum.skd.museum/

Albertinum Dresden an der Brühlschen Terrasse
Das Albertinum liegt am östlichen Ende der Brühlschen Terrasse.

Die schönsten Aussichtspunkte in Dresden

Den besten Blick über die Altstadt hast du meiner Meinung nach von der Kuppel der Frauenkirche. Weitere schöne Perspektiven bekommst du von der Brühlschen Terrasse, von der Augustusbrücke und am Elbufer. Für den ersten Dresden-Besuch reicht aus meiner Sicht der Kuppelaufstieg völlig aus, wenn du nur einen Aussichtspunkt einplanen möchtest.

Aussicht von der Frauenkirche über die Altstadt von Dresden
Von der Kuppel der Frauenkirche hast du einen der besten Blicke über Dresden.
Panoramablick über Dresden von der Frauenkirche
Der Kuppelaufstieg lohnt sich besonders bei klarer Sicht.

Hop-on-Hop-off in Dresden: sinnvoll oder nicht?

Wenn du nur ein Wochenende in Dresden hast, brauchst du den Hop-on-Hop-off-Bus für die Altstadt nicht unbedingt – dort kommst du sehr gut zu Fuß zurecht. Sinnvoll wird das Ticket eher dann, wenn du zusätzlich Ziele außerhalb der direkten Altstadt sehen möchtest, zum Beispiel das Blaue Wunder, die Elbschlösser, Pfunds Molkerei oder den Großen Garten. Wir fanden es praktisch, weil man zwischendurch die Beine entlasten und trotzdem einen Überblick über weitere Stadtteile bekommen kann.

  • Yenidze – Die ehemalige Zigarettenfabrik ist eine architektonische Sehenswürdigkeit in Dresden. Das Gebäude hebt sich stark von den imperialen Prachtbauten der Altstadt ab. Das im Stil einer Moschee erbaute Fabrikgebäude beherbergt heute Büro- und Gewerbeflächen.
  • Elbschlösser – Bei der Rundtour kommst du ebenfalls an den drei Elbschlössern vorbei: Schloss Albrechtsberg, Lingner-Schloss und Schloss Eckberg (heute ein Viersternehotel).
  • Blaues Wunder – Die Elbbrücke, welche die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz verbindet, verdankt ihren Namen dem blauen Schutzanstrich. Als sie 1893 erbaut wurde, galt sie als technische Meisterleistung.
  • Großer Garten – Der größte Dresdner Park ist 147 Hektar groß und bietet Platz für den Zoo, den Botanischen Garten, die Freilichtbühne und das Parktheater. Möchtest du in die grüne Lunge Dresdens eintauchen, kannst du auch hier aussteigen und später in den Bus wieder zusteigen.
  • Gläserne Manufaktur VW – Die frühere Fahrzeugproduktion ist inzwischen beendet. Der Standort bleibt aber als Erlebniswelt, Auslieferungsstandort und künftiger Innovationscampus bestehen. Wenn dich Automobilbau, Elektromobilität oder Architektur interessieren, prüfe vorab die aktuellen Führungsangebote.
  • Pfunds Molkerei in der Neustadt – Die Molkerei gilt als „schönster Milchladen der Welt“ und besitzt eine Riesenauswahl an Käsesorten. 1998 wurde sie sogar in das Guinnessbuch der Rekorde eingetragen. Spätestens seitdem ist der historische Laden eine beliebte Touristenattraktion. Weitere Infos: pfunds.de/

Die große Stadtrundfahrt fährt aktuell mit 22 Haltestellen. Das Tagesticket kostet online regulär 20 € für Erwachsene; im Ticket sind unter anderem ein Altstadtrundgang und ein Nachtwächterrundgang enthalten. Prüfe die aktuellen Zeiten vor der Buchung, da die Taktung je nach Saison unterschiedlich ist. Ich habe mir das Ticket ganz bequem online gekauft: Tagesticket* | 48 Stunden Ticket*

Yenidze Dresden ehemalige Zigarettenfabrik
Die Yenidze fällt architektonisch deutlich aus dem klassischen Altstadtbild heraus.
Blaues Wunder Dresden Elbbrücke zwischen Blasewitz und Loschwitz
Das Blaue Wunder verbindet Blasewitz und Loschwitz über die Elbe.

Praktische Tipps für deinen Dresden-Besuch

Wo übernachten in Dresden? Mein Hoteltipp in der Altstadt

Bei einem kurzen Städtetrip nach Dresden würde ich dir eine Unterkunft in der Altstadt oder direkt am Neumarkt empfehlen. Du bist dann schnell bei der Frauenkirche, am Fürstenzug, am Residenzschloss, an der Semperoper und am Zwinger – vieles kannst du bequem zu Fuß machen, ohne ständig Zeit mit Wegen zu verlieren.

Wir haben damals direkt am Neumarkt übernachtet, im heutigen Townhouse Dresden. Die Lage fand ich für den ersten Dresden-Besuch wirklich praktisch: zentraler geht es kaum, besonders wenn du nur ein Wochenende in der Stadt hast. Auch abends bist du schnell wieder im Hotel, ohne noch lange fahren zu müssen.

➡️ Hier kannst du dir das Townhouse Dresden ansehen.*

Wenn du lieber verschiedene Unterkünfte vergleichen möchtest, findest du über die Karte passende Hotels und Apartments in Dresden. Ich würde besonders auf eine zentrale Lage, aktuelle Bewertungen und – falls du mit dem Auto anreist – eine gute Parkmöglichkeit achten.

Schokoladeneis bei Camondas: kurzer Stopp in der Altstadt

Im Schokoladen-Eis-Kontor von Camondas in der Schloßstraße gibt es Schokoladeneis in verschiedenen Varianten – von heller bis dunkler Schokolade. Für mich war es eines der besten Schokoladeneis, die ich je gegessen habe: nicht zu süß, aber mit intensivem Schokoladengeschmack.

Reiseführer für Dresden

Lohnt sich Dresden für ein Wochenende? Mein Fazit:

Für einen ersten Eindruck reichen zwei Tage in Dresden gut aus. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt liegen nah beieinander, du kannst viel zu Fuß machen und musst nicht jeden Programmpunkt durchplanen. Besonders gut fand ich die Kombination aus Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Fürstenzug und den Blick von der Kuppel der Frauenkirche.

Wenn du Museen intensiv besuchen möchtest, brauchst du allerdings mehr Zeit. Dann würde ich bewusst auswählen: entweder Gemäldegalerie Alte Meister, Residenzschloss oder Albertinum – aber nicht alles in zwei Tage quetschen.

Dresden eignet sich besonders, wenn du Geschichte, Architektur, Aussichtspunkte und eine kompakte Altstadt magst. Und wenn du länger bleibst, kannst du den Städtetrip sehr gut mit einem Ausflug zur Basteibrücke im Elbsandsteingebirge verbinden.

Wenn dir Dresdens Mischung aus Geschichte und Aussichtspunkten genauso gefallen hat wie mir, lohnt sich ein Blick auf meine Sammlung weiterer deutscher Städte. Dort findest du viele weitere, spannende Ziele.
👉 Städtereisen Deutschland

Häufige Fragen zu Dresden Sehenswürdigkeiten in der Altstadt

Wie viele Tage braucht man für Dresden?

Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt reichen zwei Tage gut aus. Wenn du zusätzlich Museen ausführlich besuchen, die Neustadt erkunden oder einen Ausflug ins Elbsandsteingebirge machen möchtest, sind drei Tage entspannter.

Welche Dresden Sehenswürdigkeiten liegen in der Altstadt?

In der Altstadt liegen unter anderem Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Fürstenzug, Residenzschloss, Hofkirche, Brühlsche Terrasse und Albertinum. Viele davon erreichst du bequem zu Fuß.

Was muss man in Dresden gesehen haben?

Für den ersten Besuch würde ich Frauenkirche, Zwinger, Semperoper, Fürstenzug, Brühlsche Terrasse und den Blick von der Kuppel der Frauenkirche einplanen.

Lohnt sich Hop-on-Hop-off in Dresden?

Für die Altstadt brauchst du den Bus nicht zwingend. Sinnvoll ist er, wenn du zusätzlich weiter entfernte Ziele wie das Blaue Wunder, die Elbschlösser oder Pfunds Molkerei sehen möchtest.

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