Unsere Kambodscha-Rundreise begann in Siem Reap. Fünf Nächte blieben wir in der Stadt und hatten dadurch vier volle Tage, um Angkor und die Umgebung zu entdecken. Neben Angkor Wat, Bayon und Ta Prohm besuchten wir auch die Tempel des Big Circle, Beng Mealea, Banteay Srei, den Phnom Kulen Nationalpark und Kompong Pluk am Tonle Sap See.
Genau diese Mischung würde ich wieder so planen. Angkor Wat allein ist beeindruckend, aber erst mit den weniger bekannten Tempeln und ein paar Ausflügen rund um Siem Reap wird der Aufenthalt wirklich abwechslungsreich. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deine Zeit sinnvoll aufteilen kannst, welche Tempel ich besonders schön fand und welche Ausflüge sich aus meiner Sicht lohnen.
Aktualisiert: Juni 2026
Siem Reap & Angkor auf einen Blick
- Unsere Zeit vor Ort: fünf Nächte und vier volle Tage
- Für Angkor: Small Circle und Big Circle sind die sinnvollsten Grundlagen
- Für zusätzliche Abwechslung: Banteay Srei, Phnom Kulen, Kompong Pluk oder Beng Mealea
- Fortbewegung: Für die Tempelrouten würde ich Tuk-Tuk oder Fahrer wählen; für weiter entfernte Ausflüge ein Auto mit Fahrer
- Aktuelle Tickets, Öffnungszeiten und Zugangshinweise: Angkor Enterprise und APSARA National Authority
Siem Reap als Ausgangspunkt für Angkor und die Umgebung
Siem Reap ist die praktische Basis für alle, die Angkor besuchen und zusätzlich ein paar Ausflüge in die Umgebung unternehmen möchten. Von hier aus lassen sich sowohl die bekanntesten Tempel als auch weiter entfernte Ziele gut organisieren.
Wir verbrachten insgesamt fünf Nächte in Siem Reap. Dadurch hatten wir vier volle Tage Zeit und konnten Angkor in Ruhe erkunden, ohne die Tempel einfach nur abzuhaken. Das war für uns genau richtig: Die Anlage ist riesig, die einzelnen Tempel sind sehr unterschiedlich, und nach zwei vollen Tagen zwischen Ruinen, Reliefs und steilen Treppen war eine Abwechslung willkommen.
Für uns war Siem Reap weniger eine Stadt zum klassischen Sightseeing. Tagsüber waren wir fast immer unterwegs, abends gingen wir essen, schlenderten am Fluss entlang oder landeten noch auf ein Bier in der Pub Street. Dort ist es lebhaft und touristisch, aber als Ausklang nach einem langen Tag in der Hitze völlig in Ordnung.
Meine Route für 2, 3 oder 4 Tage in Siem Reap und Angkor
Wie viel Zeit du einplanen solltest, hängt hauptsächlich davon ab, ob du nur die wichtigsten Tempel sehen möchtest oder auch Ausflüge rund um Siem Reap machen willst.
- 2 Tage in Siem Reap: Am ersten Tag würde ich den Small Circle mit Angkor Wat, Baphuon, Bayon und Ta Prohm einplanen. Am zweiten Tag hast du die Wahl: Big Circle für weitere Tempel oder einen Tagesausflug zu Banteay Srei, Phnom Kulen und Kompong Pluk.
- 3 Tage in Siem Reap: Small Circle, Big Circle und ein zusätzlicher Tagesausflug. Diese Variante ist aus meiner Sicht ein guter Kompromiss, wenn du Angkor intensiv erleben, aber nicht drei Tage hintereinander nur Tempel sehen möchtest.
- 4 Tage in Siem Reap: Small Circle, Big Circle, Banteay Srei mit Phnom Kulen und Kompong Pluk sowie Beng Mealea und die Rolous-Gruppe. So haben wir es gemacht und würden es wieder ähnlich planen.
Wichtig: Preise, Öffnungszeiten und mögliche Zugangsbeschränkungen ändern sich. Den aktuellen Angkor Pass findest du bei Angkor Enterprise. Für einzelne Tempel, Besucherregeln und aktuelle Hinweise solltest du vorab zusätzlich bei der APSARA National Authority nachsehen.

Karte für Siem Reap, Angkor und die Ausflüge
Nachfolgend findest du eine Karte mit allen Tempeln und Highlights. Ich habe dir die einzelnen Tempel-Touren und Ausflüge farbig gekennzeichnet: rot – Small Circle Tour, orange – Big Circle Tour, gelb – Rolouse Gruppe mit Beng Mealea, grün – Banteay Srei mit Kulen NP und Floating Village.
Angkor Pass: Tickets und aktuelle Informationen
Das Ticket für den Besuch der Tempel von Angkor kannst du vor Ort an offiziellen Ticketstellen oder online kaufen. Es gibt einen 1-, 3- oder 7-Tages-Pass. Ich habe unseren 7-Tages-Pass bereits vor der Reise online gekauft und konnte das gewünschte Startdatum festlegen.
Deinen Pass solltest du während der Besichtigung immer griffbereit haben, da er an den Zugängen kontrolliert werden kann. Wichtig: Für Beng Mealea und den Phnom Kulen Nationalpark gelten eigene Eintrittsregelungen. Prüfe diese vor deinem Ausflug direkt bei den offiziellen Stellen.

Tempelanlage Angkor & Angkor Wat – Bedeutung und Geschichte
Zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert gehörte das Reich der Khmer zu den mächtigsten Reichen Südostasiens. Es erstreckte sich zeitweise weit über das heutige Kambodscha hinaus und reichte in Teile des heutigen Thailand, Laos und Vietnams. Sein Herzstück war Angkor – eine riesige Stadtlandschaft aus Tempeln, Wasserreservoirs, Straßen und Siedlungen, die zu ihrer Blütezeit zu den größten Städten der vorindustriellen Welt zählte.
Der Höhepunkt dieser Epoche zeigt sich bis heute in den monumentalen Tempelanlagen rund um Siem Reap. Fast jeder Khmer-König ließ einen neuen Staatstempel errichten, um seine Macht zu demonstrieren und seinen Vorgänger zu übertreffen. So entstand über Jahrhunderte ein riesiges Ensemble aus weit mehr als nur Angkor Wat.
König Suryavarman II. ließ Angkor Wat im 12. Jahrhundert erbauen. Mit seinen fünf markanten Türmen, den langen Galerien und den aufwendig gestalteten Reliefs ist der Tempel bis heute das bekannteste Bauwerk der gesamten Anlage. Trotzdem wird Angkor oft fälschlicherweise einfach als Angkor Wat bezeichnet. Tatsächlich ist Angkor Wat nur ein Teil eines weitläufigen archäologischen Gebiets mit hunderten Tempeln, alten Wasseranlagen und den Überresten mehrerer Khmer-Hauptstädte.
Mit dem politischen Niedergang des Khmer-Reichs im 15. Jahrhundert verlagerte sich das Machtzentrum schrittweise in den Süden des Landes. Angkor wurde aber nicht plötzlich verlassen oder vollständig vom Dschungel verschluckt. Teile der Region blieben weiterhin bewohnt und religiös genutzt, während viele Tempel mit der Zeit verfielen und überwucherten.
Der französische Naturforscher Henri Mouhot machte Angkor im 19. Jahrhundert in Europa bekannt, hat die Tempel aber nicht entdeckt. Sie waren den Menschen in Kambodscha längst bekannt. Ab dem frühen 20. Jahrhundert begannen französische und später internationale Fachleute mit systematischer Dokumentation, Sicherung und Restaurierung der Anlagen. Heute gehört Angkor zum UNESCO-Welterbe und ist eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Südostasiens.

Angkor Thom: Das Machtzentrum der Khmer
Unweit von Angkor Wat liegt Angkor Thom, die letzte große Hauptstadt des Khmer-Reichs. Die von Mauern und Wassergräben umgebene Stadt misst ungefähr drei mal drei Kilometer und war einst das politische und religiöse Zentrum der Region.
Zu den bekanntesten Tempeln innerhalb von Angkor Thom gehören der Bayon mit seinen steinernen Gesichtern, der Baphuon sowie die Terrasse der Elefanten und die Terrasse des Leprakönigs. Gerade dieser Bereich zeigt gut, dass Angkor nicht nur aus einzelnen Tempeln bestand, sondern aus einer riesigen, sorgfältig geplanten Stadtlandschaft.
Ta Prohm gehört übrigens nicht zu Angkor Thom, sondern liegt östlich davon und wird auf der Small-Circle-Route besucht.

Small Circle Tour: Angkor Wat, Baphuon, Bayon und Ta Prohm
In der sogenannten Small-Circle-Tour hast du die Möglichkeit, die bekanntesten Tempel in einer eintägigen Tour zu besichtigen – der ideale Einstieg für eine Entdeckungsreise durch Angkor. Für unseren ersten Tag haben wir einen Guide gebucht, der uns nicht nur viel über die Geschichte von Angkor erzählen konnte, sondern uns auch gekonnt durch die Tempel führte. Ich kann es uneingeschränkt empfehlen, sich besonders am ersten Tag einen Guide zu nehmen, um einen leichten Einstieg und einen guten Überblick zu bekommen. Vor Ort ist es mühelos möglich, einen Guide samt Fahrer zu engagieren, und die örtlichen Hotels unterstützen gerne bei der Organisation.
Angkor Wat
Während dieser Tour erkundeten wir zuerst die beeindruckende Anlage von Angkor Wat. Schon der erste Blick ist fantastisch, wenn man vor dem Wassergraben steht, der Angkor Wat umgibt. Für diesen monumentalen Tempel mit seinen zahlreichen Türmen sollte man sich ausreichend Zeit nehmen, um ihn gründlich zu besichtigen. Die weltweit größte Tempelanlage bietet unzählige Fotomotive; es fällt schwer, sich von ihrer Faszination loszureißen.

Baphuon
Ein weiterer spektakulärer Tempel auf dieser Route ist der Baphuon, den wir im Anschluss besuchten. Er zählt zu den eindrucksvollsten Tempeln, und es erstaunte uns, dass wir trotzdem dort fast allein waren. Wir erklommen den pyramidenförmig aufgebauten Tempel aus dem 11. Jahrhundert und hatten von oben einen wunderschönen Ausblick.


Bayon
Ebenfalls auf der Tour befindet sich der wunderschöne Bayon, auch als Tempel der Gesichter bekannt. Dieser riesige Tempel aus dem 12. Jahrhundert beeindruckt mit hohen Türmen und lächelnden Gesichtern, die aus Stein gemeißelt sind. Neben Angkor Wat zählt der Bayon zu den bekanntesten und beeindruckendsten Tempeln.

Ta Prohm
Der vierte Tempel auf unserer Tagestour ist mein persönlicher Favorit: Ta Prohm. Sie wird oft als »Tomb-Raider-Tempel« bezeichnet, da sie als Kulisse für den Film »Lara Croft: Tomb Raider« mit Angelina Jolie diente. Die Anlage wurde bewusst so gesichert und restauriert, dass ihr von großen Baumwurzeln geprägter Charakter erhalten bleibt. Die Wurzeln der Würgefeigen schlängeln sich um die Tempelmauern und schaffen eine einzigartige Atmosphäre, die mich völlig in ihren Bann gezogen hat.


Big Circle in Angkor: Pre Rup, East Mebon, Ta Som, Neak Pean und Preah Khan
Wir haben ebenfalls die sogenannte Big-Circle-Tour gemacht, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Der Name täuscht ein wenig, denn für diese Tour benötigst du in der Regel weniger Zeit als für die Small-Circle-Tour, je nachdem, wie viele Tempel du auswählst. Wir haben einen Tuk-Tuk-Fahrer engagiert, der uns von Tempel zu Tempel chauffierte. Wir starteten am frühen Nachmittag und besichtigten insgesamt fünf verschiedene Tempel, die wir uns von unserem Guide am Vortag empfehlen ließen: Pre Rup, East Mebon, Ta Som, Neak Pean und Preah Khan. Jeder einzelne war äußerst beeindruckend und definitiv einen Besuch wert.
Am Abend erlebten wir den Sonnenuntergang auf dem Mount Bakheng, allerdings inmitten vieler anderer Besucher. Der Tempel Bakheng an sich ist nicht unbedingt einen Besuch wert, und auch für den Sonnenuntergang würde ich keine Empfehlung aussprechen, da es einfach zu überlaufen und das Gedränge zu groß ist.





Weitere Ausflüge ab Siem Reap
Für diejenigen, die noch Zeit übrig haben, empfehle ich einen Ausflug zu den Tempeln der Rolous-Gruppe, der sich ideal mit dem oft als „Indiana-Jones-Tempel“ bezeichneten Beng Mealea kombinieren lässt. Die Rolous-Bauwerke gehören zu den frühesten Khmer-Tempeln. Da diese Sehenswürdigkeiten, insbesondere der großartige Beng-Mealea-Tempel, etwas weiter von Siem Reap entfernt liegen, haben wir uns einen Fahrer mit Auto gemietet, da ein Tuk-Tuk für diese Tour nicht geeignet ist.
Rolous Gruppe: Lolei, Preah Ko, Bakong
Die Rolous-Gruppe besteht aus drei Tempeln, darunter die beiden kleinen Tempel Lolei und Preah Ko sowie der beeindruckende Bakong-Tempel, die alle nah beieinander liegen. Der Tempel Lolei ist klein und erfordert nicht viel Zeit, während der Bakong-Tempel, aufgrund seiner Größe und beeindruckenden Architektur, besonders sehenswert ist.


Beng Mealea
Der Beng Mealea befindet sich etwa eine Stunde Fahrt von Siem Reap entfernt. Ohne die Holzbohlen und Holztreppen, die durch die Tempelanlagen führen, würde man den Tempel so vorfinden, wie ihn damals seine Entdecker vorfanden. An diesem Ort fühlte ich mich tatsächlich fast wie im Film von Indiana Jones. Abgesehen von einer kleinen Reisegruppe waren wir allein in den Ruinen unterwegs, sodass wir die Möglichkeit hatten, diesen Tempel in all seiner Ursprünglichkeit zu erleben.

Tagesausflug ab Siem Reap zu Banteay Srei, Phnom Kulen und Kompong Pluk
Wir erlebten einen unvergesslichen Tagesausflug, der uns zu den weiteren Schätzen Kambodschas führte – Banteay Srei, Phnom Kulen und das Floating Village von Kompong Pluk. Diesen Ausflug kann ich absolut weiterempfehlen. Wir buchten uns dazu einen Guide samt Fahrer, mit dem wir im Vorfeld unsere Route besprachen.
Banteay Srei
Der Tag begann früh um 8 Uhr und endete um 19 Uhr, vollgepackt mit faszinierenden Erlebnissen. Die erste Station war der Tempel Banteay Srei, auch bekannt als »Zitadelle der Frau«. Obwohl einer der kleinsten Tempel, ist er durch seine roten Steine und prächtigen Steinmetzarbeiten besonders beeindruckend. Der Bau begann im Jahr 967, ist damit älter als Angkor Wat, und wurde nicht von einem König, sondern von einem Brahmanen in Auftrag gegeben.


Phnom Kulen Nationalpark
Die Reise setzte sich fort zum Phnom Kulen, dem heiligsten Berg des Landes und zugleich Nationalpark. Hier führt die Strecke über 12 Kilometer durch den Dschungel zu verschiedenen Stationen: Fluss der 1000 Lingas (in das felsige Flussbett geschlagene Reliefs), beeindruckende Kulen-Wasserfälle, Fotopoint Poeng Ta Kho (Amazing Cliff) und der majestätische Liegende Buddha am Berggipfel.
Die spirituelle Atmosphäre beim Reclining Buddha ist fantastisch: lokale Musiker, betende Mönche und verschiedene Schreine machen diesen authentischen Ort absolut lohnenswert. Auf dem Rückweg bot uns die Felsklippe Poeng Ta Kho eine atemberaubende Aussicht, besonders am Nachmittag, wenn keine Touristen mehr unterwegs sind. Die tausend Lingas konnten wir jedoch leider nicht sehen, da der Fluss zu viel Wasser führte.



Kompong Pluk
Nach dem Besuch des Phnom Kulen erwartete uns ein spätes Mittagessen, gefolgt von der Weiterfahrt zum Floating Village von Kompong Pluk. Die Bewohner des Stelzendorfs leben hauptsächlich vom Fischfang. Ein Teil des Dorfes steht in der Regel sechs Monate unter Wasser, und von Oktober bis Mai kann man in der Regel Teile des Dorfes dann zu Fuß erkunden.
Kompong Pluk besitzt eine Schule, ein Medical Center und sogar eine Polizeistation. Die Menschen nutzen Reusen, um frühmorgens Fische zu fangen, die sowohl für den Eigenbedarf als auch für den Verkauf dienen und somit die Haupteinnahmequelle der Dorfbewohner darstellen. Es ist faszinierend, in die Kultur und Lebensweise dieser einzigartigen Orte einzutauchen und Kambodscha von seiner authentischen Seite zu erleben. Ein perfekter Abschluss des Tages war schließlich der Sonnenuntergang auf dem Tonle Sap See, dem größten See Südostasiens.


Praktische Tipps für Siem Reap und Angkor
Fortbewegung in Angkor: Warum wir Tuk-Tuk statt Fahrrad gewählt haben
Wie bereits in den vorherigen Absätzen erwähnt, entschieden wir uns für die eigenständige Erkundung der Tempelanlagen mit einem Tuk-Tuk. Vorab besprachen wir uns mit dem Fahrer und legten die Route sowie den Preis fest. Zuvor hatte ich auch darüber nachgedacht, ein Fahrrad auszuleihen, um die Tempel zu erkunden. Offen gestanden bin ich froh, dass wir das nicht gemacht haben, denn es ist einfach zu heiß, und die Sonnenintensität ist zu hoch.
Anreise nach Siem Reap
Die Anreise erfolgt über den Siem Reap Angkor International Airport, der 2023 eröffnet wurde und deutlich außerhalb der Stadt liegt. Je nach Verkehr und Lage deiner Unterkunft solltest du ungefähr eine Stunde für den Transfer nach Siem Reap einplanen.
Wir ließen unseren privaten Transfer von der Unterkunft organisieren. Als günstigere Alternative gibt es einen Airport-Shuttle-Bus. Fahrpläne, Haltestellen und Verbindungen können sich ändern. Deshalb solltest du diese kurz vor der Reise noch einmal prüfen.
Unser Hotel in Siem Reap
Die ideale Ausgangslage für die Erkundung von Angkor ist die Stadt Siem Reap. Hier findest du eine breite Auswahl an wirklich schönen Hotels. Wir haben uns für das Urban Eightfold Hotel* entschieden, das mit seinen wunderschönen Zimmern und einem Pool im schön bepflanzten Innenhof punktet. Bei unserem Aufenthalt war ab 18 Uhr der Transfer in das Stadtzentrum mit einem Tuk-Tuk sogar kostenlos. Das Personal stand uns zudem jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und half bei der Organisation von Guides oder Fahrern.
Weiterreise ab Siem Reap: Unsere Kambodscha-Rundreise
Schon lange stand eine Reise nach Kambodscha auf meiner Bucketlist, insbesondere die Tempelanlage von Angkor hat mich seit jeher fasziniert. Nun war es endlich so weit, auch Kambodscha zu erkunden.
Unsere Rundreise startete in Siem Reap, wo sich ein internationaler Flughafen befindet. Von dort aus reisten wir weiter auf die Insel Koh Rong, um die vielen Eindrücke von Angkor zu verarbeiten und zu entspannen. Anschließend setzten wir unsere Reise fort in den Küstenort Kampot, bekannt für seinen Pfefferanbau, und beendeten schließlich unseren Trip in der Hauptstadt Phnom Penh. Unsere Reiseroute durch Kambodscha kann ich absolut weiterempfehlen!

Fazit: Lohnt sich Siem Reap mit Angkor?
Für uns waren fünf Nächte in Siem Reap genau richtig. Angkor Wat war natürlich ein Highlight, aber die Tage wurden vor allem durch die Mischung aus den großen Tempeln, ruhigeren Anlagen am Big Circle und den Ausflügen rund um Siem Reap abwechslungsreich. Besonders Beng Mealea, Banteay Srei und der Phnom Kulen Nationalpark sind mir stärker in Erinnerung geblieben als manche der klassischen Pflichtstopps.
Wer nur zwei Tage Zeit hat, sollte sich auf Angkor konzentrieren und nicht versuchen, zu viel in ein paar Stunden zu pressen. Mit drei oder vier Tagen kannst du die Tempel deutlich entspannter erleben und dir auch bewusst einen Tag ohne Angkor Wat gönnen. Genau das würde ich wieder so machen.
➡️ Angkor ist nur ein Teil von Kambodscha. Wenn du wissen willst, welche Orte sich darüber hinaus lohnen und wie sich alles sinnvoll kombinieren lässt, findest du auf der Kambodscha-Übersichtsseite alle weiterführenden Guides und Reisetipps.
➡️ Für die Einreise nach Kambodscha findest du hier meine aktuelle Anleitung zum Kambodscha-Visum.



