Sri Lanka ist kompakt, aber keine Reise, die man zu knapp planen sollte. Auf unserer Rundreise waren wir zwei Wochen mit privatem Fahrer unterwegs und haben die wichtigsten Stationen miteinander kombiniert: Negombo, Sigiriya, Kandy, Ella, Yala Nationalpark und Mirissa.

Die Route war abwechslungsreich und gut machbar, aber heute würde ich sie etwas entspannter planen. Vor allem Ella und Mirissa hätten jeweils eine Nacht mehr verdient. Deshalb findest du hier nicht nur unsere tatsächliche Sri-Lanka-Reiseroute, sondern auch meine ehrliche Empfehlung, wie ich die 2 Wochen heute aufteilen würde.

Aktualisiert: Juni 2026

Unsere Sri-Lanka-Reiseroute im Überblick

Unsere Sri-Lanka-Reiseroute führte von der Westküste ins Kulturdreieck, weiter über Kandy ins Hochland und anschließend über den Yala Nationalpark an die Südküste.

Route: Negombo ➔ Sigiriya ➔ Kandy ➔ Ella ➔ Yala Nationalpark ➔ Mirissa

Diese Reihenfolge ist sinnvoll, wenn du Kultur, Natur, Hochland, Safari und Strand in einer Rundreise kombinieren möchtest. Wichtig ist nur: Plane Sri Lanka nicht zu knapp. Die Strecken wirken auf der Karte oft kürzer, als sie unterwegs tatsächlich sind.

Sri Lanka Reiseroute auf der Karte

Auf der Karte siehst du unsere Sri-Lanka-Reiseroute für 2 Wochen im Überblick. Die Strecke verbindet Ankommen an der Westküste, das Kulturdreieck, Kandy, das Hochland rund um Ella, den Yala Nationalpark und die Südküste. Wichtig bei der Planung: Die Entfernungen wirken auf der Karte oft kürzer, als sie sich unterwegs anfühlen. Plane deshalb lieber etwas mehr Zeit ein.

Sri Lanka Reiseroute für 2 Wochen
Sri Lanka Reiseroute für 2 Wochen

Unsere Route als Tabelle: Stationen, Nächte und Highlights

StationUnsere RouteEmpfehlung heuteWarum dieser Stopp?
Negombo1 Nacht1 NachtAnkommen nach dem Flug
Sigiriya3 Nächte3 NächteKulturdreieck, Dambulla, Polonnaruwa, Elefanten
Kandy1 Nacht1 NachtZahntempel, Zwischenstopp
Ella2 Nächte3 NächteHochland, Teeplantagen, Zugfahrt
Yala2 Nächte2 NächteSafari
Mirissa3 Nächte4 NächteStrandabschluss

Wie viele Tage brauchst du für diese Sri-Lanka-Rundreise?

Für diese Route würde ich heute mindestens 14 Nächte vor Ort einplanen. Unsere Reise war mit 12 Nächten machbar, aber an manchen Stellen etwas knapp. Besonders Ella und Mirissa würde ich heute jeweils um eine Nacht verlängern.

Unter zwei Wochen würde ich Sri Lanka nur empfehlen, wenn du klare Abstriche machst. Dann müsstest du zum Beispiel Yala oder die Südküste kürzen. Besser ist es, etwas mehr Zeit einzuplanen, statt zu viele Orte in eine kurze Reise zu pressen.

Sri-Lanka-Reiseroute – die einzelnen Stationen

Negombo – entspannt ankommen nach dem Flug

Negombo ist ein Badeort in direkter Nähe zum Internationalen Flughafen von Colombo. Es hat ein recht gutes Angebot an Restaurants und Hotels und eignet sich deshalb bestens für die erste Nacht. Wir relaxten etwas und schauten uns am ersten Tag den geruchsintensiven und bunten Fischmarkt am Strand an, bevor wir unsere Rundreise starteten.

Fischmarkt in Negombo
Verkauf des Tagesfangs

Hoteltipp Negombo – Hotel Jetwing Sea

Das Hotel Jetwing Sea* ist ideal nach einem langen Flug. Innerhalb von 30 Minuten erreichten wir vom Bandaranaike International Airport das Hotel. Die Zimmer sind sehr sauber und schön. Im gepflegten Bad kannst du durch eine Glasfront ins Zimmer schauen (ein Sichtschutz durch einen Rollo ist jedoch möglich). Unser Zimmer hatte einen großen Balkon, von dem aus wir direkt auf den Pool mit dem dahinterliegenden Strand schauen konnten. Beim Frühstück und Dinner saßen wir direkt am Strand und lauschten dem Meeresrauschen. Das Essen war sehr gut, die Preise bewegen sich im gehobenen Sektor.

Hoteltipp Negombo, Sri Lanka
Hotelstrand Negombo

Sigiriya – perfekte Basis fürs Kulturdreieck

Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit von Sri Lanka ist der Felsen von Sigiriya. Am Fuße des Monolithen befinden sich die königlichen Gärten. Ein Besuch dieser archäologischen Stätte ist schon fast Pflichtprogramm. Drei Nächte in Sigiriya zu verbringen, lohnt sich, denn neben der Besteigung des Felsens, sollte ein Besuch von Dambulla, den königlichen Felsentempeln, auf dem Programm stehen.

Ein weiteres absolutes Highlight, für das du ebenso einen Tag einplanen solltest, ist die alte Königsstadt Polonnaruwa. Auf einem weiten Gelände warten hier Königspaläste und Tempel darauf, erkundet zu werden. Zudem kann ich in Sigiriya eine Safari zu den Elefanten im Hurulu Eco Park oder im Minneriya Nationalpark empfehlen, sofern noch Zeit bleibt.

Sigiriya Felsen in Sri Lanka
Sigiriya
Rundreise Sri Lanka mit Dambulla
Felsentempel Dambulla

Hoteltipp Sigiriya – Hotel Jetwing Vil Uyana

Das nachhaltig geführte Hotel Jetwing Vil Uyana* ist einer meiner beiden Favoriten. Hier gibt es intensive Naturerlebnisse mit Krokodilen im Wasser, Waranen im Gras und Pfauen auf dem Bungalowdach. Die großen, individuellen Chalets stehen auf Holzstelzen im Wald oder direkt im Wasser. Wir hatten glücklicherweise ein Wasser-Chalet, es war traumhaft schön. Die großzügigen Räumlichkeiten mit offenem Badezimmer und Balkon waren super. Jeden Tag stand frisches Obst und Wasser parat. Ein leckeres Frühstück gab es à la carte. Das etwas teurere Abendessen ist ein besonderer Höhepunkt. Beim Essen blickten wir auf den See und lauschten dem Zirpen der Grillen. Hier wären wir gerne noch eine vierte Nacht geblieben.

Sigiriya Hotel
Eine traumhafte Anlage
Jetwing Vil Uyana, Sigiriya
Lieblingsunterkunft in Sigiriya

Kandy – Zahntempel und Zwischenstopp auf dem Weg ins Hochland

Wir verbrachten eine Nacht in Kandy, um den Zahntempel, die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, zu erkunden. Die große Tempelanlage befindet sich nördlich des hübschen Sees und besitzt neben dem Hauptschrein, wo der Zahn Buddhas aufbewahrt wird, noch einen weiteren Schreinsaal mit Dutzenden Buddhastatuen, eine Audienzhalle und das World Buddhism Museum.

Tempel in Kandy
Zahntempel in Kandy

Hoteltipp Kandy – Hotel Radisson Kandy

Das Radisson Kandy* liegt auf dem Hang mit Blick auf den See. Von dort konnten wir zu Fuß den berühmten Zahntempel besuchen und einmal um den See spazieren. Das Boutique-Hotel hat schöne, aber eher kleine Zimmer mit einem kleinen Balkon. Im hoteleigenen Restaurant aßen wir, mit Blick auf den See, entweder Buffet oder à la carte. Der Pool auf dem Dach des Hotels sorgte nach einem anstrengenden Tag für die nötige Abkühlung.

Hoteltipp in Kandy
Ozo Kandy in Hanglage

Ella – Teeplantagen, Zugfahrt und Little Adam’s Peak

Ein weiteres Highlight unserer Sri-Lanka-Rundreise war anschließend unser zweitägiger Aufenthalt in Ella. Schon die Anreise mit dem Zug in das Hochland war ein Ereignis, das wir sehr genossen. Ella eignet sich wunderbar für ein paar Tage zum Entspannen und Wandern in einer wundervollen grünen Landschaft voller Teeplantagen.

Hotelanlage in Ella
Unsere Hotelanlage in Ella

Hoteltipp Ella – Resort 98 Acres

Das 98 Acres Resort & Spa* liegt inmitten von Teeplantagen und ist unser zweiter Favorit. Etwas außerhalb vom Ort stehen zwölf Hütten auf Stelzen. Von dort eröffnete sich uns ein fantastischer Ausblick auf den Little Adams Peak. Die großzügigen Zimmer mit Balkon bieten rustikalen Luxus. Selbst das Badezimmer gibt mit einer großen Glasfront den Blick auf die Teeplantagen frei. Ein von Teebüschen umrahmter Swimmingpool rundet das tolle Resort ab. Mit Blick auf den aufgehenden Mond gibt es zudem ein fantastisches Abendessen. Hier wären wir gerne noch eine Nacht länger geblieben, weil es so wunderschön war!

Little Adams Peak, Sri Lanka
Ausblick aus dem Zimmer
Resort 98 Acres Ella
Bungalows im Resort

Yala Nationalpark – Safari in Sri Lanka

Im Süden liegt der Yala Nationalpark, die vorletzte Station unserer Sri-Lanka-Rundreise. Das Naturschutzgebiet besteht aus Busch, Trockenwald, Grasflächen und Lagunen. Im Park gibt es unter anderem an die 200 Vogelarten, Elefanten, Affen, Sikahirsche, seltene Lippenbären, Büffel, Schakale und auch Leoparden. Obwohl es viele Tiere gibt, ist jedoch eine Sichtung aufgrund des Waldes nicht ganz einfach.

Affen im Yala Nationalpark
Yala Nationalpark
Safari im Yala Park Nationalpark
Safari im Yala Nationalpark

Yala-Hoteltipp – Cinnamon Wild Yala

Ein klarer Vorteil des Cinnamon Wild Hotels* ist die Nähe zum Yala Nationalpark. Damit entfallen lange Anfahrtszeiten zur Safari. Einzelne Hütten sind über ein größeres Gelände verteilt. Allerdings sind die Zimmer recht dunkel. Das Frühstücksbuffet jedoch ist fantastisch und abwechslungsreich. Ein großer Pool bietet nach einer anstrengenden Safari Badespaß. Nur wenige Meter entfernt befindet sich ein kleiner See, in dem sich Wasserbüffel und Krokodile aufhalten. Bisweilen tummeln sich ganze Affenherden am Pool und nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das stürmische Meer. Hier ist das Baden allerdings aufgrund sehr starker Strömungen nicht möglich.

Yala Cinnamon Wild Hotel
Schöner Pool
Yala Nationalpark Strand
Der Strand ist fußläufig erreichbar

Mirissa – entspannter Abschluss am Meer

Um die vielen Eindrücke der Reise verdauen zu können, sind ein paar Tage am Strand von Mirissa, ganz im Süden von Sri Lanka, ideal. Wer mag, kann von hier aus verschiedene Bootsausflüge, zum Beispiel, um Wale zu sehen, unternehmen.

Von Mirissa aus ging es für uns dann direkt zum Flughafen. Die Fahrzeit betrug knapp drei Stunden. Da wir einen Nachtflug hatten, war dies aber kein Problem. Wir verbrachten noch einen letzten gemütlichen Tag am Strand und beendeten damit eine abwechslungsreiche und wunderschöne Sri Lanka Rundreise.

Extra-Tipp: Eine Sri-Lanka-Reise lässt sich gut mit einem Badeaufenthalt auf den Malediven kombinieren. Die Flugzeit von Colombo nach Malé liegt bei rund anderthalb Stunden.

Strand in Marissa Sri Lanka
Letzte Station Mirissa

Unsere Unterkunft in Mirissa – Mandara Resort

Wir haben damals im Mandara Resort etwas außerhalb von Mirissa übernachtet. Für uns passten die ruhige Lage, der Pool und der direkte Meerblick gut zum Abschluss der Rundreise. Die aktuellen Bewertungen würde ich vor einer Buchung heute aber genau prüfen – das Hotel scheint inzwischen nicht mehr durchgehend gut bewertet zu sein.

Mein Tipp: Für Mirissa würde ich heute eher nach einer Unterkunft suchen*, die entweder fußläufig zum Ort liegt oder bewusst ruhig am Rand – je nachdem, ob du abends Restaurants und etwas Leben möchtest oder lieber komplett abschaltest.

Strandabschnitt bei Hotel Mandara Resort in Mirissa
Strand in Mirissa

Sri Lanka Rundreise mit Fahrer – unsere Erfahrungen

Dieses Mal haben wir unseren Roadtrip mit einem privaten Fahrer gemacht. Viele Reisende wählen diese Reiseart, wenn sie nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Sri Lanka unterwegs sein wollen. Die Anmietung eines Mietwagens ist in Sri Lanka eher ungewöhnlich. Die Beschilderung ist manchmal nicht vorhanden oder nicht lesbar. Auch der Straßenverkehr ist ziemlich chaotisch. Mit einem Fahrer sparst du dir viel Zeit, da lästige Suchereien und Umwege wegfallen.

Der Nachteil, mit Fahrer ist natürlich ein gewisser Verlust an Individualität und du bist auf der Fahrt nie für dich allein. Für uns war das schon etwas gewöhnungsbedürftig. Generell gefällt es uns besser, allein mit dem Mietauto unterwegs zu sein.

Wir haben unsere Unterkünfte zusammen mit einem Auto samt Fahrer im Paket gebucht und dabei viel Geld gespart. Manche Hotels wären uns sonst viel zu teuer gewesen. Die ortsansässigen Agenturen bekommen wesentlich günstigere Preise für die Hotels. Du solltest jedoch unbedingt vorher klären, ob Benzin sowie Essen und Unterkunft für den Fahrer im Preis inkludiert ist, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Was würde ich heute anders planen?

Rückblickend würde ich die Route nicht komplett ändern, aber etwas entzerren. Sigiriya mit drei Nächten war sinnvoll, weil das Kulturdreieck Zeit braucht. Kandy reicht aus meiner Sicht mit einer Nacht. Ella würde ich heute auf drei Nächte verlängern, weil das Hochland eine der schönsten Regionen der Reise war. Auch Mirissa hätte ich eine Nacht mehr gegeben, um am Ende nicht nur kurz anzukommen, sondern wirklich runterzufahren.

Yala würde ich wieder einplanen, wenn du noch nie auf Safari warst. Wenn du allerdings schon intensive Safaris in Afrika erlebt hast, solltest du die Erwartungen realistischer halten.

Planung deiner Sri-Lanka-Rundreise

Wenn deine Route steht, helfen dir diese Beiträge bei der konkreten Vorbereitung:

Mein wichtigster Tipp bleibt: Plane die Route nicht zu voll. Lieber eine Nacht mehr in Ella oder an der Südküste als jeden zweiten Tag weiterreisen.

Ist diese Sri-Lanka-Reiseroute für 2 Wochen sinnvoll?

Ja, diese Sri-Lanka-Reiseroute ist für zwei Wochen sinnvoll, wenn du Kultur, Hochland, Safari und Strand miteinander kombinieren möchtest. Sie gibt dir einen guten ersten Eindruck vom Land, ohne komplett kreuz und quer zu fahren. Trotzdem würde ich heute etwas mehr Luft einplanen: 14 Nächte vor Ort sind für mich deutlich runder als 12.

Besonders wichtig ist, Sri Lanka nicht zu unterschätzen. Die Strecken sind nicht riesig, aber das Reisen braucht Zeit. Wenn du dich darauf einlässt, bekommst du eine sehr abwechslungsreiche Rundreise – mit Tempeln, Teeplantagen, Tierwelt und Meer. Für mich ist genau diese Mischung der große Reiz von Sri Lanka.