Eine Kroatien Rundreise mit Kindern funktioniert dann gut, wenn du nicht zu viele Ortswechsel einplanst. Genau deshalb war unsere Route eine Mischung aus wenigen festen Stationen, längeren Badepausen und ausgewählten Stopps unterwegs.
Wir waren etwas mehr als zwei Wochen mit dem eigenen Auto in Kroatien unterwegs – von Zagreb über die Plitvicer Seen und Dalmatien bis nach Dubrovnik und zum Abschluss auf die Insel Rab. Für uns war diese Route ein guter Kompromiss aus Meer, Altstädten, Natur und genug Zeit zum Durchatmen.
In diesem Beitrag zeige ich dir unsere konkrete Kroatien Reiseroute für Familien, wie viele Nächte wir an den einzelnen Orten geblieben sind, was sich gelohnt hat und was ich heute anders planen würde.
Aktualisiert: Mai 2026
Inhaltsverzeichnis
- Reiseroute Kroatien für Familien für zwei bis drei Wochen
- Unsere Route auf der Karte
- Für wen eignet sich diese Kroatien Route?
- 1. Zagreb als Zwischenstopp auf dem Weg nach Kroatien
- 2. Plitvicer Seen: Natur-Highlight auf der Kroatien Rundreise
- 3. Trogir: kurzer Altstadt-Stopp in Dalmatien
- 4. Makarska Riviera: Badepause für eine Woche
- 5. Dubrovnik – Altstadt, Stadtmauer und viel Atmosphäre
- 6. Insel Rab: entspannter Abschluss vor der Rückfahrt
- Praktische Tipps für den Kroatien-Roadtrip mit Kindern
- Fazit: Lohnt sich diese Kroatien Rundreise mit Kindern?
- Weiterlesen zu deiner Kroatien-Reiseplanung
Reiseroute Kroatien für Familien für zwei bis drei Wochen
Unsere Kroatien-Route im Überblick:
- Zagreb: Zwischenstopp zur Auflockerung der Anreise
- Plitvicer Seen: 2 Nächte für den Nationalpark (ca. 130 km)
- Trogir: kurzer Altstadt-Stopp auf dem Weg ans Meer (ca. 235 km)
- Makarska Riviera: 7 Nächte Badeurlaub (ca. 115 km)
- Dubrovnik: 4 Nächte Altstadt, Stadtmauer und Ausflüge (ca. 150 km)
- Insel Rab: 3 Nächte als entspannter Abschluss vor der Rückreise (ca. 450 km)
Kurzfazit zur Route:
Diese Kroatien Rundreise passt gut, wenn du mit Kindern eine Mischung aus Baden, Natur und Altstädten suchst und nicht jeden zweiten Tag die Unterkunft wechseln möchtest. Die Route ist nicht kurz – vor allem die Strecke Dubrovnik–Rab zieht sich. Mit längeren Stopps an der Makarska Riviera und in Dubrovnik war sie für uns trotzdem gut machbar.
Unsere Route auf der Karte
Die Karte zeigt dir die wichtigsten Stationen unserer Kroatien Route: Zagreb, Plitvicer Seen, Trogir, Makarska Riviera, Dubrovnik und die Insel Rab. So bekommst du schnell ein Gefühl dafür, wie sich die Strecke auf zwei bis drei Wochen verteilen lässt.

Für wen eignet sich diese Kroatien Route?
Diese Route eignet sich gut für Familien, die Kroatien nicht nur als Badeurlaub erleben möchten. Du solltest aber gern mit dem Auto unterwegs sein und kein Problem damit haben, auch längere Strecken zu fahren. Besonders gut funktioniert die Route, wenn du nach einer intensiveren Rundreisephase bewusst eine längere Badepause einbaust – bei uns war das die Woche an der Makarska Riviera.
Weniger passend ist die Route, wenn du sehr kleine Kinder hast, möglichst kurze Fahrzeiten möchtest oder Dubrovnik nicht unbedingt sehen willst. Dann würde ich die Route kürzen und mich stärker auf Istrien, die Kvarner Bucht oder Norddalmatien konzentrieren.
1. Zagreb als Zwischenstopp auf dem Weg nach Kroatien
Wer häufig mit dem Auto in den Urlaub fährt, kennt das: Irgendwann muss man einfach raus, sich die Beine vertreten und etwas anderes sehen als Autobahn. Deshalb haben wir auf unserer Kroatien-Reiseroute einen Stopp in Zagreb eingelegt – eine Stadt, die wir bis dahin noch nicht kannten.
Unser Spaziergang führte uns durch Donji Grad, die Unterstadt, und weiter hinauf nach Gornji Grad, die historische Oberstadt. In Donji Grad bummelten wir über den Tomislav-Platz, machten eine Pause mit Pizza und kühlen Getränken und liefen anschließend weiter durch die Altstadt.
Viel Zeit hatten wir nicht. Nach etwa zwei Stunden war klar: Zagreb haben wir nur kurz angerissen, nicht wirklich intensiv erkundet. Für einen ersten Eindruck und eine entspannte Pause auf der Anreise war der Stopp aber genau richtig. Danach ging es weiter zu unserem nächsten Ziel: den Plitvicer Seen.

2. Plitvicer Seen: Natur-Highlight auf der Kroatien Rundreise
Die Plitvicer Seen standen schon lange auf meiner Wunschliste. Nicht zuletzt, weil hier Szenen aus den alten Winnetou-Filmen gedreht wurden. Den bekannten „Schatz im Silbersee“-Drehort einmal mit eigenen Augen zu sehen, war für mich ein besonderer Grund, diesen Stopp fest in unsere Kroatien-Reiseroute einzuplanen.
Für unseren Aufenthalt wählten wir ein gemütliches Bed and Breakfast* in der Nähe und blieben zwei Nächte. Das war für uns genau richtig, weil wir den Nationalpark nicht nur schnell abhaken wollten. So hatten wir genug Zeit, die Seen, Wasserfälle und Holzstege in Ruhe zu erleben.
Wenn du mehr über unseren Besuch, die beste Planung und unsere Erfahrungen vor Ort lesen möchtest, findest du hier meinen ausführlichen Beitrag: unsere Empfehlungen für die Plitvicer Seen.

3. Trogir: kurzer Altstadt-Stopp in Dalmatien
Trogir war für uns ein Zwischenstopp auf dem Weg Richtung Makarska Riviera. Die Altstadt ist überschaubar, aber genau deshalb eignet sie sich gut für ein paar Stunden Pause. Du kannst dich einfach durch die engen Gassen treiben lassen, ohne groß planen zu müssen.
Die historische Altstadt von Trogir gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und wurde bereits um 300 v. Chr. von den Griechen gegründet. Früher oder später kommst du automatisch an der Stadtloggia, dem Glockenturm und der Uferpromenade vorbei.
Besonders gelohnt hat sich für uns der Aufstieg auf den Turm. Von oben hast du einen sehr schönen Blick über die Dächer, die Altstadt und das Wasser. Nach etwa zwei bis drei Stunden setzten wir unsere Reise fort – diesmal weiter Richtung Makarska Riviera.



4. Makarska Riviera: Badepause für eine Woche
Nach den ersten Stopps unserer Kroatien-Rundreise war die Woche an der Makarska Riviera genau richtig. Die Region ist bekannt für klares, türkisgrünes Wasser, Kiesstrände und die Berge im Hintergrund. Für uns war sie vor allem die bewusste Badepause auf der Route.
Wir entschieden uns für ein Appartement mit Meerblick* und blieben sieben Nächte. Unsere Tage waren einfach und entspannt: Frühstück auf dem Balkon, danach Baden, Schnorcheln und viel Zeit am Wasser. Abends fuhren wir öfter nach Omiš, bummelten durch den Ort und gingen essen.
Gerade mit Kindern war dieser längere Aufenthalt wichtig. Nach mehreren Ortswechseln tat es gut, nicht jeden zweiten Tag weiterzufahren. Die Makarska Riviera war für uns deshalb weniger klassisches Sightseeing, sondern vor allem Erholung, Meer und Familienzeit.



5. Dubrovnik – Altstadt, Stadtmauer und viel Atmosphäre
Für Dubrovnik hatten wir vier Nächte eingeplant und wählten eine Ferienwohnung* direkt in der Altstadt. Das war im Rückblick eine sehr gute Entscheidung, auch wenn eine Unterkunft innerhalb der Altstadt natürlich nicht für jeden die praktischste Lösung ist.
Der große Vorteil: Du bist mitten im Geschehen und kannst Dubrovnik auch dann erleben, wenn viele Tagesbesucher die Stadt wieder verlassen haben. Gerade am Abend wird es in den Gassen deutlich angenehmer. Für uns Erwachsene war Dubrovnik einer der Höhepunkte dieser Kroatien-Reise.
Mit Kindern ist Dubrovnik trotzdem nicht automatisch entspannt. Die Stadt ist voll, steinig, teilweise steil und im Sommer kann es sehr heiß werden. Trotzdem lohnt sich der Aufenthalt, wenn du nicht nur baden möchtest, sondern auch eine der eindrucksvollsten Altstädte Kroatiens sehen willst.
Wenn du mehr über unsere Erfahrungen in Dubrovnik lesen möchtest, findest du hier meinen ausführlichen Beitrag: Top 5 Sehenswürdigkeiten in Dubrovnik.


6. Insel Rab: entspannter Abschluss vor der Rückfahrt
Um die Rückfahrt nicht zu lang werden zu lassen, planten wir zum Abschluss noch drei Nächte auf der Insel Rab ein. Für uns war Rab weniger das große Highlight der Reise, sondern eher ein entspannter letzter Stopp vor der Heimfahrt.
Da ich Inseln grundsätzlich sehr mag, war es schön, noch eine weitere kroatische Insel kennenzulernen. Ganz ehrlich: Rab hat uns nicht so stark beeindruckt wie die Plitvicer Seen, die Makarska Riviera oder Dubrovnik. Für unsere Kinder war der Aufenthalt trotzdem gelungen – vor allem wegen der Fährfahrt, dem Baden und Schnorcheln.
Als Abschluss der Rundreise hat Rab für uns gut funktioniert. Wenn du deine Route aber möglichst logisch und mit weniger Fahrzeit planen möchtest, würde ich heute prüfen, ob ein anderer Stopp in Norddalmatien oder in der Kvarner Bucht besser passt.

Praktische Tipps für den Kroatien-Roadtrip mit Kindern
Für deutsche Staatsangehörige reicht für die Einreise nach Kroatien ein gültiger Personalausweis oder Reisepass. Auch Kinder brauchen ein eigenes, gültiges Ausweisdokument. Kroatien gehört zum Schengenraum, trotzdem solltest du die Ausweise unterwegs griffbereit haben.
Wenn du mit dem Auto nach Kroatien reist, solltest du außerdem die Maut einplanen. Kroatien hat kein Vignettensystem wie Österreich oder Slowenien. Die Autobahngebühren werden streckenabhängig berechnet und aktuell noch an Mautstationen bezahlt.
Für Autofahrer wichtig: Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Für Fahrer unter 25 Jahren gilt 0,0. Vom 1. November bis 31. März muss tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden; für Motorräder gilt ganzjährig Lichtpflicht.
Stand: Mai 2026. Bitte prüfe Einreise- und Verkehrsregeln vor deiner Reise noch einmal bei offiziellen Quellen, da sich Vorgaben ändern können.
Fazit: Lohnt sich diese Kroatien Rundreise mit Kindern?
Für uns war diese Kroatien Rundreise mit Kindern eine gute Mischung aus Baden, Natur und Stadt. Die Plitvicer Seen waren das große Natur-Highlight, die Makarska Riviera die wichtigste Erholungspause und Dubrovnik für uns Erwachsene der stärkste Stadtmoment der Reise.
Trotzdem ist die Route nicht perfekt für jeden. Sie enthält lange Fahrstrecken, vor allem zwischen Dubrovnik und Rab. Wenn du weniger Kilometer fahren möchtest, würde ich die Route kürzen oder stärker auf eine Region konzentrieren. Wenn du aber zwei bis drei Wochen Zeit hast und Kroatien abwechslungsreich erleben möchtest, ist diese Strecke eine schöne Grundlage für deine eigene Planung.
Weiterlesen zu deiner Kroatien-Reiseplanung
Wenn du deine Kroatien-Reise weiter planen möchtest, findest du hier passende Beiträge auf ReiseSpatz:
- Die schönsten Reiseziele in Kroatien – für mehr Inspiration, welche Orte sich wirklich lohnen
- Plitvicer Seen in Kroatien – meine Tipps für Besuch, Route und Planung im Nationalpark
- Dubrovnik Sehenswürdigkeiten – was sich in der Altstadt lohnt und was du vorher wissen solltest
- Packliste Roadtrip – praktisch, wenn du mit dem eigenen Auto nach Kroatien fährst
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