Wir reisen gerne weit. Aber manchmal reicht ein Wochenende vor der Haustür, um rauszukommen. Frische Luft, Berge, Bewegung. Dieses Mal ging es für uns ins Allgäu, genauer gesagt nach Nesselwang. Die Idee war: nicht zu viel planen, einfach draußen sein – und schauen, was uns wirklich Spaß macht. Auch (oder gerade) mit Teenagern.

Hier kommen unsere Unternehmungen im Allgäu mit Kindern, so wie wir sie erlebt haben.

Aktualisiert: Dezember 2025

Unterkunft & Gästekarte: entspannt starten mit der KönigsCard

Wir übernachteten im Nesselwanger Hof*. Eine entspannte Basis, genug Platz, Balkon – und das Beste daran: Das Hotel ist Partnerbetrieb der KönigsCard.

Die Karte hat unser Wochenende deutlich entspannter gemacht. Viele Bergbahnen und Aktivitäten sind damit inklusive oder zumindest stark reduziert. Gerade als Familie merkt man schnell, wie sehr das den Kopf frei macht. Weniger rechnen, mehr spontan entscheiden.

Junior Suite Alpenliebe im Nesselwanger Hof im Allgäu
Unsere Junior Suite im Nesselwanger Hof – genug Platz, Balkon und eine entspannte Basis für ein aktives Wochenende im Allgäu.

Mit der Alpspitzbahn nach oben – auch wenn das Panorama fehlt

Der Samstagmorgen begann… neblig. Nicht gerade Postkartenwetter. Trotzdem fuhren wir mit der Alpspitzbahn Nesselwang auf den Hausberg. Ganz ehrlich: Der Teenager war deutlich motivierter, als wenn wir den Weg komplett zu Fuß gegangen wären.

Von der Bergstation aus waren wir schnell unterwegs, Richtung Alpspitze und weiter zum Edelsberg. Die Aussicht blieb uns zwar verwehrt – aber Bewegung tut trotzdem gut. Und manchmal ist genau das genug.

Alpspitzbahn Nesselwang an einem nebligen Morgen im Allgäu
Mit der Alpspitzbahn ging es hinauf auf den Hausberg von Nesselwang – Aussicht leider Fehlanzeige, Bewegung trotzdem genau richtig.

Gipfel Edelsberg auf 1624 Metern im Allgäu
Der Edelsberg ist schnell erreicht und eignet sich gut für eine kurze Gipfeltour mit Kindern oder Teenagern.

Ein echtes Highlight: AlpspitzKICK – nichts für schwache Nerven

Nach der Wanderung kam das, worauf unser Sohn den ganzen Vormittag gewartet hatte: der AlpspitzKICK.
Deutschlands längste und schnellste Zipline. Viel Geschwindigkeit, viel Höhe, wenig Zeit zum Nachdenken.

Ich gebe zu: Ich hatte ordentlich Respekt. Weiche Knie inklusive. Aber genau diese Mischung aus Überwindung und Spaß macht es am Ende aus. Für größere Kinder und Teenager ein absolutes Highlight – für Eltern eine gute Gelegenheit, sich selbst mal wieder zu überraschen.

Zipline Allgäu
Start AlpsitzKICK an der Bergstation
Startplattform der AlpspitzKICK Zipline in Nesselwang
120 km/h, viel Höhe und ordentlich Adrenalin – definitiv nichts für schwache Nerven.

Sommerrodelbahn Nesselwang – geht einfach immer

Nach so viel Action ging es von der Mittelstation weiter zur Sommerrodelbahn. Herunterfahren statt laufen – das Argument zieht generationenübergreifend.

Die Strecke ist lang, macht Spaß und fühlt sich nicht nach „Kinderattraktion“ an. Danach eine Brotzeit an der Talstation, Sonne im Gesicht, Beine müde, ein perfekter Tag.

Sommerrodelbahn Nesselwang an der Alpspitzbahn
Runterfahren ist einfach besser als laufen – da sind sich Kinder und Erwachsene erstaunlich einig.

Klettern im Waldseilgarten Höllschlucht bei Pfronten

Wir hatten noch Energie übrig. Also ab ins Auto und weiter zum Waldseilgarten Höllschlucht.

Mehrere Parcours, unterschiedliche Höhen, ein durchgängiges Sicherungssystem. Unser Sohn war sofort drin. Ich eher damit beschäftigt, von unten zuzuschauen – beeindruckt und gleichzeitig froh, nicht selbst da oben zu hängen. Ein richtig guter Abschluss für einen aktiven Tag.

Waldseilgarten Höllschlucht bei Pfronten im Allgäu
Klettern, balancieren, überwinden – der Waldseilgarten ist perfekt für aktive Kinder und Teenager.

Schloss Neuschwanstein – viel los, aber trotzdem besonders

Wir haben bewusst auf die Innenbesichtigung verzichtet und uns auf das Außen-Erlebnis konzentriert. Die Marienbrücke ist kein Geheimtipp mehr, aber: Wer danach noch ein paar Minuten weitergeht, findet überraschend ruhige Perspektiven. Genau dort entstanden unsere liebsten Fotos.

Beim Parken hat sich Parkplatz P3 bewährt – von dort ist der Weg nach oben angenehm kurz. Alternativ geht’s auch per Kutsche, wenn die Beine streiken.

Schloss Neuschwanstein vom Wanderweg aus gesehen
Auch wenn es voll ist: Neuschwanstein beeindruckt jedes Mal aufs Neue.
Blick auf Schloss Neuschwanstein von der Marienbrücke
Klassischer Blick von der Marienbrücke – beliebt, aber nicht ohne Grund.
Bester Standort für Fotos von Schloss Neuschwanstein
Ein paar Minuten weitergehen lohnt sich – plötzlich wird es ruhiger und die Perspektive besser.

Fazit: Allgäu mit Kindern – besonders gut mit Teenagern

Das Allgäu ist kein reines Kleinkind-Ziel. Aber mit größeren Kindern und Teenagern funktioniert die Region richtig gut. Viel draußen sein und genug Action, ohne permanent bespaßt zu werden. Für uns war es ein rundes Wochenende: Natur, Bewegung, gemeinsame Erlebnisse – und genau so viel Adrenalin, dass es in Erinnerung bleibt.

👉 Weitere familienfreundliche Regionen, Seen und Ausflugsziele findest du gesammelt auf meiner Deutschland-Übersichtsseite.

Offenlegung: Diese Reise erfolgte auf Einladung der KönigsCard. Der Beitrag spiegelt wie immer meine eigene Meinung wider.