Ein umweltschädliches Verhalten zerstört auf Dauer unseren Planeten. Es gibt so viele Aspekte der Umweltzerstörung, die wir als Einzelner nicht beeinflussen können, aber es gibt auch viele kleine Dinge, die wir tun können. Beispielsweise den Müll zu trennen, hat schon jeder von uns verinnerlicht. Aber es gibt noch viele weitere einfache Sachen, die wir beherzigen können. Wenn jeder etwas tut, auch wenn es nur wenig ist, wird es in Summe viel. Einen kleinen Auszug wie Nachhaltigkeit Zuhause und unterwegs funktioniert und womit ich selbst gute Erfahrungen gemacht habe, verrate ich dir hier.

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1) Langlebige plastikfreie Brotbox und Trinkflasche für Ausflüge und Wanderungen

Früher habe ich mich oft darüber geärgert, wie schnell Brotzeitbehälter aus Kunststoff kaputt gehen und ich schon wieder unnötigen Plastikmüll produziert habe. Auch bei den Kindern gingen die Plastikbehälter im Schulranzen ratzfatz kaputt.

Jetzt habe ich eine robuste und zugleich schöne Brotdose aus Edelstahl* gefunden. Die Lunchbox bietet genügend Platz für eine Brotzeit, eine Trennwand kann optional eingesetzt und individuell verschoben werden. Super finde ich auch, dass sie absolut auslaufsicher, ofengeeignet und spülmaschinenfest ist. Zugegebenermaßen ist die Edelstahl Brotbox zuerst einmal viel teurer als seine Kunststoff-Varianten, dafür ist sie aber auch unkaputtbar.

Eine sinnvolle Ergänzung zur Brotbox und zudem intelligent gestaltet ist der Göffel*. Der Göffel ist Löffel, Gabel und Messer in einem und aus reinem Titan. Für unterwegs finde ich das ultraleichte Besteck ideal.

Auch meine Edelstahl Wasserflasche* gebe ich nicht mehr her. Sie begleitet mich auf Wandertouren, Ausflügen und auf Reisen. Die Flasche isoliert und hält kalte Getränke länger kalt und warme Getränke länger warm. Sogar kohlesäurehaltige Getränke hält sie dicht und schön ist sie zudem.

Nachhaltigkeit Tipps
Die Brotdose und Wasserflasche aus Edelstahl sind auf jeder Wanderung dabei

2) CO² Ausstoß von Flügen kompensieren

Flüge sind klimaschädlich, da brauchen wir uns nichts vorzumachen oder schön zu reden. Aber trotzdem werde ich nicht darauf verzichten können zu fliegen, sollte es nach Corona endlich wieder möglich sein. Was ich aber machen kann, ist den CO² Ausstoß meines Fluges zu kompensieren, indem ich bei einer Klimaschutzorganisation wie beispielsweise Atmosfair spende. Das Geld wird für Klimaschutzprojekte verwendet und ich bekomme sogar eine Spendenquittung, denn der Klimaschutzbeitrag ist steuerlich absetzbar.

3) Nachhaltige Produkte im Badezimmer (beziehungsweise im Kulturbeutel auf Reisen)

Wie oft habe ich mich geärgert, dass die Jungs schon wieder eine Flasche Duschgel geleert haben. Schon wieder eine Plastikverpackung mehr im Müll. Irgendwann dachte ich mir, es muss Schluss damit sein und seitdem sind wir auf feste Duschseife und festes Shampoo* umgestiegen. Jetzt frage ich mich, warum wir das nicht schon viel früher gemacht haben. Die Produkte sind sehr ergiebig und angenehm auf der Haut.

Die festen Duschseifen und Shampoos sind auch auf Reisen super, denn sie halten lange, sind wesentlich leichter und brauchen wenig Platz. Gut aufgehoben sind sie unterwegs in einer Seifendose aus Weißblech. So kannst du auch unterwegs nachhaltig duschen.

Auch beim Deo bin ich auf plastikfreie Varianten umgestiegen. Ich benutze nur Naturkosmetik ohne Aluminium, PEG’s, Parabene oder Phtalate. Ich verwende feste Deosticks (ich mag das von Ben & Anna mit Limone*) und Deocremes auf Basis von Natron.

Ebenso Zähne putzen geht plastikfrei. Mit einer Bambuszahnbürste* und einem Bambusetui für Reisen setzt du auf nachhaltige Produkte. Es gibt sogar Zahnputztabs, die die klassische Zahnpasta plastikfrei ersetzten. Ich muss jedoch zugeben, dass ich mich mit den Zahnputztabletten nicht so recht anfreunden kann, aber vielleicht sind sie ja für dich eine Alternative.

Plastikfreie Toilettenartikel
Plastikfreie Produkte im Badezimmer

4) Waschmittel selbst machen – ganz easy

Waschmittel selbst herstellen, ist so einfach, dass es schon fast lächerlich ist. Es geht ganz schnell mit nur wenigen Zutaten. Ich spare mir dabei unnötiges Schleppen, Plastikverpackung und Geld. Zudem kommen keine unnötigen umweltschädigende Zutaten zum Einsatz. Die Wäsche wird genauso sauber, auf den seit der Kindheit gewohnten “Waschmittelduft“ muss man allerdings verzichten.

So wird’s gemacht:

Zutaten Waschmittel:

  • 8 EL Soda
  • 60 g Seifenflocken (ich nehme die aus echter Marseiller Seife*)
  • 4 l Wasser
  • Ätherisches Öl

Seifenspäne und Soda in einem großen Topf zum Kochen bringen und auflösen. Abkühlen lassen und ein zweites Mal aufkochen, damit sich die Zutaten optimal vermengen. Einige Tropfen Öl (ich mag Lavendel) zugeben, abfüllen und fertig. Das Waschmittel wird mit der Zeit etwas fest, deshalb fülle ich die Behälter nicht ganz voll, damit ich sie vor Gebrauch gut schütteln kann.

5) Klamotten länger tragen und weitergeben

In unserer Konsumgesellschaft kaufen wir viel zu viel Kleidung. Ich versuche deshalb, hochwertige Klamotten zu kaufen und diese länger zu tragen. Gut erhaltene Kleidung werfe ich nicht weg, sondern gebe diese zum nächsten Caritas Shop, wo sie sehr günstig weiterverkauft werden. Der Erlös kommt caritativen Zwecken zu Gute.

Natürlich könnte man diese Liste noch um viele Punkte erweitern, wie beispielsweise um die Empfehlung, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und auch Putzmittel und Co. selber zu machen und so weiter und so fort. Aber es soll einfach mal ein kleiner Anstoß sein, mit dem ich ein paar meiner Erfahrungen weitergebe.

Welche Tipps hast du für Nachhaltigkeit im Alltag und auf Reisen? Verrate sie mir und hinterlasse einen Kommentar!

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