Warum es schade ist, dass 2017 schon vorbei ist

Jahresrückblick 2017 ReiseSpatz

Hat nicht jedes Jahr gleich viele Tage? Warum ist dieses Jahr dann so wahnsinnig schnell vergangen? Ich bin auf der Suche nach der Pause-Taste! Warum ich gerne auf Pause drücken würde und was wir für das nächste Jahr geplant haben, verrate ich hier.

Veränderungen in der ReiseSpatz Familie

Alle die häufiger auf dem Blog vorbei schauen wissen, dass wir schon seit zwei Jahren damit ringen, dass unser nun 16jähriger Teen am liebsten zu Hause bleibt und uns nicht mehr auf Reisen begleiten möchte. Umso schöner war es, als wir ihn in den Pfingstferien überreden konnten, uns nach Italien zu begleiten.

Zuerst verbrachten wir ein paar Tage mit Klettern, Biken und Schlemmen in Südtirol, danach fuhren wir weiter an den Gardasee, zu mehr Action und Fun im Gardaland. Es war richtig schön, die Zeit zu Viert zu verbringen, wir hatten viel Spaß gemeinsam! Wir haben es so sehr genossen, da uns Eltern bewusst war, das dies wahrscheinlich unser letzter Urlaub als komplette Familie gewesen war. Heul, hier geht definitiv ein Kapitel zu Ende. Schon deshalb würde ich gerne die Pause-Taste drücken.

Suedtirol

Im Herbst wurde dann unser „Kleiner“ zum Teenager. Der saß doch eben noch auf meinen Schoß und ich las ihm aus dem Bilderbuch vor! Auch hier geht ein Kapitel zu Ende. Aus kleinem Kind wird ein großes und immer selbständigeres Kind! Natürlich ist es auch schön, so wie es ist, aber trotzdem ging auch hier die Zeit viel zu schnell vorbei. Das klingt so nach Klischee, aber ich empfinde es wirklich so: umso größer die Kinder werden, umso schneller vergeht die Zeit. Ist das bei euch auch so?

Jahresrückblick 2017

Ein großartiges Reisejahr geht vorbei!

In 2017 haben wir zwei große Reisen unternommen. In Südafrika entdeckten wir Kapstadt und die Garden Route. Wir fuhren auf Safari und fanden eine tolle Natur und eine wunderbare Tierwelt vor. Die vielen Elefanten die wir im Addo Elephant Park sahen, haben uns sehr beeindruckt. Aber auch die Kaphalbinsel mit den Pinguinen, dem Kap der Guten Hoffnung und den bunten Häusern in Muizenberg haben uns total gut gefallen. Das war bereits das zweite Mal Südafrika. Das erste Mal waren wir noch zu Viert unterwegs. Einen Vorteil hat es aber auch zu dritt auf Reisen zu gehen, es ist definitiv billiger!

Unsere zweite Fernreise ging für uns zum ersten Mal nach Südamerika – Brasilien! Das war ein absolutes Highlight. Rio de Janeiro haben wir lieben gelernt! Die Lässigkeit an der Copacabana, die wundervollen Ausblicke vom Zuckerhut und die Fahrt auf den Corcovado zur Christurstatue haben uns in ihren Bann gezogen.

Zu Dritt in Rio de Janeiro

Aber auch die unbändige Natur in Brasilien ist absolut beeindruckend. Die Iguazu Wasserfälle an der Grenze zu Argentinien sind riesig! Wenn ich nur daran denke, spüre ich noch die Gischt im Gesicht. Dann noch der Amazonas, das war ein lang gehegter Traum von mir. Mit dem Boot schipperten wir tief in den Regenwald des Amazonas hinein. Abgerundet wurde die Reise durch ein paar Tage an endlos langen brasilianischen Stränden.

Neben den großen Reisen unternahmen wir aber auch einige tolle Wochenendtrips. Das Stubaital erkundeten wir beispielsweis zu Jahresbeginn auf Skiern und im Sommer nochmal zu Fuß. Später im Jahr besuchten wir die Krimmler Wasserfälle in Österreich. Ohne Family habe ich mir die Sehenswürdigkeiten von Stockholm angeschaut und Wien zur Weihnachtszeit unsicher gemacht.

Aber auch 2018 wird spannend

Im Frühjahr gönnen wir uns nochmal zu Zweit eine Auszeit und fliegen nach New York! Auch wenn der ReiseSpatz Nachwuchs meckert, diesen Städtetrip unternehmen wir zu Zweit. Da freue ich mich schon darauf! Ich habe schon so viel über New York gehört und Bilder gesehen, jetzt möchte ich mich endlich mit eigenen Augen überzeugen, ob die Metropole wirklich so aufregend ist.

Ebenso fix verplant sind bereits die Sommerferien. Aufgrund der Schulferien buchen wir unsere Flüge schon immer sehr zeitig, um möglichst günstige Flüge zu bekommen. Dann geht es wieder in meinen Herzens-Kontinent Afrika! Dieses Mal wird es eine Drei-Länder-Tour. Wir werden den Norden Namibias mit dem Mietwagen erkunden. Den Caprivistreifen haben wir bei unserer letzten Namibia Reise nicht mehr geschafft, das holen wir nach. Von dort geht es dann nach Botswana auf Safari und weiter nach Simbabwe zu den Viktoriafällen.

Wenn alles glatt läuft, möchten wir auch nochmal nach Griechenland. Mal sehen, wohin es uns dort verschlägt. Jetzt kommt aber erst einmal der Winter und die Skier werden angeschnallt. Wir werden einige Skigebiete in Österreich auf Familientauglichkeit testen. Auch darauf freue ich mich!

Wir haben wieder viel vor für 2018. Bin gespannt, was es sonst noch so bringt!

Jetzt weißt du, warum ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge ins neue Jahr blicke. Wie ist das bei dir so? Bist du eher wehmütig oder voller Vorfreude?

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2 Kommentare

  1. Hallo Sabine,
    Dein wehmütiger Abschiedsschmerz bezüglich der Familienreisen kann ich gut nachvollziehen, da unsere Kinder ebenfalls bald nicht mehr mit uns reisen werden. Dennoch- oder gerade deswegen- freue ich mich auf unsere zukünftigen Reisen als Paar. Auf New York könnt ihr euch wirklich freuen, wir waren in diesem Jahr dort. Es ist wirklich eine faszinierende Stadt, die ich gut und gerne jedes Jahr besuchen könnte. Wünsche euch für das nächste Jahr viele tolle Reisen – auch ohne Kinder.
    Grüße
    Christine

    • Vielen Dank liebe Christine! Ein Kind wird uns ja noch eine Weile begleiten, aber nach New York geht es zu Zweit. Wünsche dir auch eine gute Zeit und vile aufregende Reisen in 2018. VG, Sabine

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